Abfahrt

Christoph bringt Ellie morgens zum Bus. Sie fährt um 6:30 auf Klassenfahrt und sitzt im Doppeldecker oben.

Vor 4 Jahren.

Ich packe meinen Koffer …

Das kleine Mädchen packt für die Klassenfahrt. Es ist großartig, dass sie stattfinden und sich die Klasse besser kennenlernen kann. Jetzt sind sie in der 7. und hatten noch keine große Zeit, sich in der 5 zusammenzufinden, bis der Lockdown kam.

Ich gucke, wie’s läuft und dann aus dem Fenster.

Läuft alles, ich gehe als 1. den Küchentisch einölen, das hat er sich verdient, und 2. ein Puzzle auf diesem vollenden.

Butjadingen 2

Langwarder Groden Nationalpark

Der Turmbau zu Babel

Nach diesem kurzen Rundweg waren wir noch am Aussichtspunkt Eckwarderhörne, allerdings ist der bei diesem Wetter geschlossen.

Innerhalb kürzester Zeit waren wir nass bis auf die Haut und fuhren lieber wieder zurück, tranken heißen Kaffee, packten unsere Sachen und verabschiedeten uns von den Großeltern. Knackige 2,5 Stunden später waren wir wieder in Münster. Das große Mädchen brachten wir direkt zu ihrer Freundin zum Übernachten und uns andere 3 lockte die Couch.

Butjadingen 1

Hoch die Hände, Wochenende!

Geschwister von Familienangehörigen haben ein Ferienhaus in Butjadingen, und da bleiben wir für eine Nacht und besuchen Oma und Opa.

Über dem Haus trötet es laut.

Heute bestellen wir.

Davon werden wir 2 Tage essen, und danach müssen wir erstmal noch eine Runde raus und laufen.

Reisevorbereitung und Pampaspuschel

Die beiden Mädchen treffen sich nach der Schule an der Schule und radeln in die Stadt. Sie wollen zusammen ein Geschenk für ihren Vater kaufen, der in 2 Wochen Geburtstag hat, und die leckeren Bonbons für die Klassenfahrt. Beides bedingt, dass sie sich heute kümmern, denn sonst wird alles zu knapp.

Danach holen sie sich Chinesisch. In Ellies Glückskeks heißt es passend:

Wir fragen uns, ob sie ihr Kissen mit nach Norderney nehmen kann. Vielleicht, wenn alles andere hierbleibt.

Außerdem ist der Mann immer, aber heute besonders froh über die Pampasgraspuschel. 2019 hat Ellie sie für seinen Geburtstag ausgesucht.

Es dauert vermutlich nicht mehr lang, dann kommt die Eichhörnchenfamilie und rafft sie zum Auspolstern des Kobels ab.

Geschenke

Morgens bringe ich Ellie raus. Auf der Türschwelle steht eine Tüte mit Süßigkeiten und Post-Its, sicheres Anzeichen dafür, dass Russ in Münster ist!

Wir schreiben uns kurz und sehen uns noch am gleichen Tag auf einen Kaffee. Außerdem kaufe ich Pflaumen. Arbeit, Arbeit, Arbeit, Kinder, Tag vorbei.

Der Wersewohnwagen

Noch habe ich montags frei. Beste Voraussetzungen, bei diesem Wetter das erste Mal den Wersewohnwagen zu besuchen.

Ja, doch, da kann man es mehr als gut aushalten!

Zuhause ernte ich. Die Zucchini ist wohl fertig.

Auf in die Welt

Um 10h sind wir in Hannes Zimmer verabredet, um die übriggebliebenen Baustellen von ihrem Fenstereinbau zu beseitigen.

Danach trifft sich sich mit einer Freundin in der Schule zum Besuch der Messe „Auf in die Welt“ und informiert sich über Schüleraustausche, Gap Years, Freiwilligendienste und Praktika. Heute hoch im Kurs: Ecuador und Nordirland.

[Bild ohne Menschen, danke, Kind!]

Am Nachmittag drehe ich eine sonnige Runde mit der liebsten Fastnachbarin.

Wir sind genau richtig unterwegs um die Heißluftballons zu beobachten, die dieses Jahr wegen #deraktuellensituation von einem geheimen Platz aus starten.

Vor 2 Jahren haben wir uns das Ballonglühen aus der Nähe angeguckt.

September

Schon September, meine Herren. Noch sperre ich mich gegen den Wunsch der Kinder, Lebkuchen und Spekulatius zu kaufen. 3 Monate vor Weihnachten, frühestens, das muss reichen!

Am Nachmittag kommt ein Handwerker zum Ideenwälzen und Ausmessen; wir machen vielleicht was Neues im Flur… je nachdem, was der Kostenvoranschlag so sagt. Der Mensch scheint wenig elanvoll und Christoph hätte sich ein paar kreativere Ansätze gewünscht, aber vielleicht explodiert seine Kreativität ja später am Zeichenbrett.

Ellie und ich drehen eine Runde mit dem Rad, dann klappen die Mädchen die Couch aus.

Um halb 8 haben beide Mädchen Elternabende, also sind wir beiden Eltern heute gemeinsam weg, da ist die ausgeklappte Couch Tradition.

Wie immer stellen wir auf dem Schulhof die Leezen nebeneinander ab und wetten, wer von uns beiden zuerst nach Hause radelt, bevor wir uns in der Eingangshalle trennen. Bei mir greift so ein Anfängerelter das Thema Mensaessen auf, die Wogen kochen hoch, Essen ist ein emotional aufgeladenes Thema, das weiß man doch, wenn die Kinder schon in der 7. Klasse sind? Im Anschluss dann geht’s auch noch um Luftfilter und die Klassenfahrt nach Norderney und Kinder, die bitte nicht mit nackten Füßen ins Wattenmeer sollen, da sie sonst sicherlich direkt im Anschluss, vielleicht am selben Abend oder gar schon 15 Minuten nach der Wattwanderung, mit fiebriger Erkältung längerfristig bettlägerig werden, und das auch noch in der Jugendherberge.

Ich atme tief in meine FFP2-Maske, das hat was Meditatives.

Elternabende, die länger als 60 Minuten dauern, kannte ich bislang nur von Kindergarten und Grundschule.

Christoph ist zwar schon vor mir Zuhause, hat dafür aber ein Amt übernommen. Ha!