Dunkelgrau

Wir machen in Ellies altem-neuem Zimmer weiter.

Ellie verspachelt wirklich gerne und gut.

Christoph und Ellie streichen, Hanne und ich lernen und arbeiten.

Okay, das sieht wirklich phänomenal dramatisch aus!

Am Abend schieben wir das Bett nach dem Trocknen der Wand wieder ans Fenster. Ob das Bett da stehenbleiben wird, sehen wir im Laufe der weiteren Umgestaltung.

Christoph läuft noch eine Alleinerunde.

Runde durch’s Viertel

Schon schön, da, wo wir wohnen. Unterwegs war Christoph, weil wir Ellas Impfpass nicht mehr finden, die Schule aber die Masernimpf-Kontrolle durchführt.

Vorgestern Rundmail der Schule – gestern erwähnt, dass wir uns darum kümmern müssen – Christoph sagt, dass er das übernimmt – ruft sofort beim Kinderarzt an – holt heute den Impfpass ab. Herzensternchenaugen.

Das große Kind lernt für die Erdkundeklausur.

Ich besuche Babypflanzen im Gewächshaus.

In Vorbereitung zum Zimmertausch zieht der Spieleschrank aus dem aktuellen Gästezimmer in Ellas Zimmer um, das früher mal das Gästezimmer und wiederum davor Hannes Zimmer war.

So, so

Die Tage fließen ineinander, alle haben Fristen einzuhalten, Projekte und Referate und Essays und Aufgaben fertigzustellen und den Kopf über Wasser zu halten. Ich überlege kurz, ob es mich stressen sollte, dass ich so fürchterlich unkreativ bin, was das Mittagessen angeht, aber es kommt mir unsinnig vor, dafür heute Energie aufzubringen. Noch ist hier keiner verhungert.

Christoph spaziert am späten Nachmittag mit einer Freundin eine Runde um den Aasee. Ich bin richtig erschrocken, wie viele Menschen auf diesem Bild zu sehen sind – sehr ungewohnt.

Wenn man näher hinguckt, sieht man allerdings, dass die Decken auf der Wiese tatsächlich relativ weit auseinanderliegen (anders als damals beim Treibgut, wo man am Ende kaum noch durchkam, ohne auf fremde Decken zu treten. Das wird wohl so bald nicht mehr möglich sein).

Das große Mädchen muss heute für Kunst das ausgedruckte Foto eines Gebäudes mit Make-Up, Lippenstift, Kajal, Rouge, Foundation, etc. übermalen…

Das wird schwer. Letztendlich finden finden wir immerhin Karnevalsschminke im Badezimmerschrank, und die soll man ja auch nicht ewig aufheben. Die Kunstlehrerin wird von der Farbenpracht unseres Make-ups vermutlich überrascht sein.

Hier und da

Der Vormittag vergeht mit aufstehen, Kaffee von Hand brühen (die Kaffeemaschine hat nach 10 Monaten Homeoffice-Beanspruchung spuckend und gurgelnd den Dienst quittiert), frühstücken und spielen.

Anschließend drehen die, die wollen, eine Runde durch die Stadt. Wir besuchen dabei auch die Lambertikirche, wo ein Organist grade wilde Stücke übt, und den Dom, in dem wir uns die astronomische Uhr genauer angucken.

Christoph und Ellie drehen noch eine Runde mit dem Rad durch die Rieselfelder, während die Sonne langsam untergeht.

Sonntags

Das nächste Spiel am Küchentisch: Torres.

Hanne lernt währenddessen schon mal für ihre Englischklausur.

Abends dreht Christoph eine Runde und kommt an der Schleuse vorbei.

De Civitate

Christoph, Ellie und ich drehen eine Runde durch den Wienburgpark.

Immer schön: De Civitate von Maria Nordmann, Skulpturprojekte 1997. Wir spielen mehrere Runden Verstecken, dann wird’s schon fast dunkel.

Zuhause warten das große Mädchen und ein Spiel am Küchentisch, ausgeliehen vom Patenonkel. Danke!

Abendrunde

Die Kinder sind täglich in der Schule, aber wir Großen sind sehr diszipliniert und eben ständig zu Hause.

Einmal quer durch’s Viertel, weil die Decke auf den Kopf fällt.