Mittwoch, 22. Dezember 2021

Die Mädchen müssen sich warm einpacken, als sie zur Schule radeln. Meine Mutter und ich gucken uns das Winterspektakel im Nordpark aus der Nähe an.

Mein Bruder friert schon beim Angucken der Bilder, die wir ihm rüberschicken. Am Nachmittag ist alles weggeschmolzen.

Ellie kommt aus der Schule, sie hat heute in Chemie Glas geschmolzen.

Später machen die beiden Mädchen Weihnachtsgeschenke für Freund:innen und Vögel. Morgen ist der letzte Schultag. Die Bruchschokolade stellen wir zum Festwerden auf die Terrasse.

Sie müssen aufpassen, dass die Eichhörnchenbande aus dem Nachbargarten nicht zu neugierig ist. Wir füttern sie schon einige Zeit mit Hasel- und Walnüssen, und mittlerweile hören sie es, wenn die Balkontür sich öffnet und kommen wenig später gucken, ob es etwas für sie gibt.

Abendbrot mit Cuvée Ba. Gar nicht bah.

Freitag, 17. Dezember 2021

Nach dem gestrigen Boostern war die Nacht nur doof, weil ich nicht wie gewohnt auf der linken Seite liegen konnte.

Heute bin ich alleine zu Hause, Christoph schickt die Mädchen auf den Weg zur Schule und packt danach im Büro ungefähr 200 Weihnachtspakete für die Mitarbeiter:innen.

Danach trifft er sich mit Herrn R. on the wrong side of the tracks.

Ich wickele meine Arbeit ab und fühle, wie ich mich langsam gedanklich zum Jahresabschluss hinbewege. Einige große Batzen hab ich gut hinter mich gebracht, andere brauchen noch (Be)Denkzeit, alles in allem aber bin ich mit dem Dezember schon zufrieden.

Um kurz nach 7 treffe ich mit mit der liebsten Fastnachbarin an der Ampel. Wir radeln zum Weihnachtsessen (yay!) bei C und müssen dafür nur „6 Ampeln nach links“. R hat knapp 80 Kilometer auf der Autobahn vor sich und kommt trotzdem. Hachz.

Es war so lecker, und so schön! Nächstes Jahr, egal wie, wieder. Bitte.

Mittwoch, 10. November 2021

Einen halben Tag, um Helsinki zu erkunden. Ich bin mit allem einverstanden und erlaufe mir die Stadt auch im Dauernieselregen, solange es nur irgendwann ins Oodi geht – da führt für mich absolut kein Weg dran vorbei. Gut, dass mein Kollege Bibliotheken-Hopping auch spannend findet.

Bilder!

Oodi!

Schon Zeit, zum Flughafen zu fahren. Ich freu mich so auf meine 3!

Die vier Riesen am Hbf sind frisch geimpft und haben daher jetzt Pflaster auf dem Oberarm.

Flughafen, Flug, alles reibungslos – und zu Hause genau 3 Minuten nach Mitternacht. Christoph ist wach, die Mädchen besuche ich schlafend.

Christoph hat heute früh in den Rieselfeldern fotografiert.

Samstag, 30. Oktober 2021

Heute bekomme ich Besuch! Und der bleibt bis morgen!

Tina und Nike haben ihre Kinder wegsortiert und bleiben über Nacht. Wir trinken Bier und Wein und quatschen und spielen der alten Zeiten willen Racko und was Neues: Beasty Bar.

Wir drehen eine Runde im Park und gehen danach Essen, und dann fallen 2 von uns um 11 sehr müde ins Bett, und die dritte quatscht mit Christoph weiter bis nach Mitternacht.

Der war heute mit Ella auf dem Send, da Hanne ja gestern schon war. Sie gehen zu Fuß, vorbei am Brunnen von Nicole Eisenman, den permanent nach Münster zu holen mit bürgerschaftlicher Beteiligung 4 Jahre nach der „Skulptur Projekt 2017“ gelungen ist.

Heute gibt’s leider keinen blauen Himmel mehr, und der holländische Süßwarenmensch, der „billige Dick“, war auch nicht mehr da. Eine Ära!

Aber das Spiegellabyrinth, und das verrückte Haus.

Donnerstag, 28. Oktober 2021

Jetzt ist es morgens dunkel, wenn Ella losradelt.

Die Mädchen sind in der Schule, wir arbeiten und treffen uns ab und zu an der Kaffeemaschine.

Mittags hole ich kurz einige Arbeitsmaterialien ab und halte mein Gesicht 2 Minute in die Sonne.

Hanne ist nachmittags auf dem Send und lässt sich herumschleudern, bis es wieder dunkel ist.

Der Schotte kommt zu Besuch

Um 10h30 stehe ich vor dem Haupteingang des Bahnhofs und warte auf meinen Besuch, ähnlich wie im Dezember 2019.

Dieses Mal ist nur einer in Münster, Kate blieb bei den Mädchen. Wir besorgen ein Rad aus der Radstation und fahren erstmal in die Innenstadt zum Bummeln, Wettergenießen und ausgiebig Frühstücken.

Wir drehen eine Runde über den Markt und radeln danach heim für einen Kaffee und eine Pause. Abends machen Christoph, Alasdair und ich uns zum Hafen auf: Essen im Pier House und später Versacken in der Watusibar mit anderen lieben Menschen. Erst um halb 2 war ich lange nicht mehr zu Hause: Ein toller Tag, ein toller Abend!

Unsere beiden Mädchen haben sich einen gemütlichen Abend auf der ausgeklappten Couch gemacht.