Freitag, 29. April 2022

Christoph sagt, er sei ohnehin immun gegen Corona und hat sich deswegen nicht angesteckt. Vermutlich hat es eher etwas mit seiner abweichenden Blutgruppe zu tun!

Immerhin kann er morgen so zu seiner Woche Urlaub aufbrechen. Zusammen mit einem Freund wandert er den Rothaarsteig entlang; morgen früh fahre ich Zelt, Rucksack und ihn zum Bahnhof.

Hanne bekommt tolle Post: ihre Sommerferienreise nach Ecuador kann stattfinden! Da gibt’s jetzt noch einiges zu organisieren, aber sie ist sehr selig.

Mein Seelenessen Dagobert. Nicht fotogen, macht aber glücklich.

Donnerstag, 28. April 2022

Ellie geht’s besser, mir geht’s gut. Christoph ist immer noch negativ, Hanne kümmert sich um die Pflanzen.

Mein Walnussbaum macht sich frühlingsbereit. (1, 2)

und das Puzzle wächst weiter.

Mittwoch, 27. April 2022

Tagesaktuelles Bild vom Puzzle:

und ab heute bin ich auch positiv, und zwar deutlich.

Hanne geht’s nach wie vor gut. Ellie ist warm und schlapp. Schauen wir mal, wie’s bei mir wird. Christoph, der nächste Woche in den Urlaub fahren will, ist immer noch negativ.

Sonntag, 24. April 2022

Ellie braucht für die Schule eine offizielle Bestätigung ihrer Coronainfektion, Christoph und ich radeln zur Sicherheit mal mit. Wir sind weiterhin negativ, aber für Ellie ruft uns die Teststellen-frau aus dem Fenster raus vom Rad, damit wir bloß direkt nach Hause zurück fahren und nicht unbedarft andere Menschen anstecken.

Christoph und ich sind weiterhin negativ.

Ich hole später zwei Too Good To Go – Bäckertüten für die kommenden Tage, und eine ist sehr süß.

Samstag, 23. April 2022

Für’s Puzzlen …

… haben die Mädchen wohl nächste Woche mehr Zeit.

Der Schnelltest zu Hause bestätigt, was der Bürgertest für Hanne am Morgen schon gezeigt hatte. Es ist offenbar ein schlechtes Zeichen, wenn die Teststelle versucht anzurufen.

Wie früher schon immer: Wenn es das große Mädchen hat, hat es das kleine Mädchen auch.

Nach mehr als zwei Jahren hat es sie nun doch erwischt.

Stand heute sind Christoph und ich negativ. Beiden Mädchen geht’s soweit gut.

Mittwoch, 20. April 2022

Den Vormittag verbringe ich im Autohaus, denn das Auto verlangt nach einer kleinen Inspektion.

Mein Vorstellungsvermögen reicht nicht dazu aus, etwas zu finden, was mich weniger interessiert. Dass ich das enthusiastische Angebot des Mechanikers mir mit ihm zusammen unser auf die Hebebühne gefahrene Auto von unten anzugucken freundlich, aber sehr deutlich ablehne, enttäuscht ihn sichtlich. Sein Vorstellungsvermögen reicht offenbar nicht dazu aus sich auszumalen warum ich nicht begeistert darauf eingehe, sondern mir lieber einen Kaffee ziehe und arbeite.

Nach mehr als 2 Stunden konzentrierter Arbeit kann ich wieder los. Das Auto fährt sich genau wie vor der Inspektion, aber die Reifendruckanzeige im Display ist nicht mehr an. Gut.

Zuhause kratzt das große Mädchen Belgien frei.

Am Nachmittag drehe ich eine Runde mit der liebsten Fastnachbarin durch den Park.

Und dann bleib ich noch ein bisschen in ihrem Vorgarten hängen.

Montag, 18. April 2022

Am Mittag fahren wir zurück nach Münster und verbringen die zweite Woche der Osterferien zu Hause. Die Mädchen haben jeweils schon einige Pläne mit Freund:innen gemacht und auf Christoph und mich warten die Schreibtische.

Vorher überprüfen wir am Auto meiner Mutter den Reifendruck und lassen sie wissen, wie sie ihr Display dimmen kann.

Wir kommen entspannt los und ich denke an das letzte Mal: An Ostermontag wäre es vermutlich ähnlich schwierig gewesen wie an Rosenmontag, eine offene Werkstatt zu finden.

Sonntag, 17. April 2022

Alle 5 kommen wir wieder im Haus meiner Mutter zusammen. Christoph und ich sind die ersten, trotz unseres Abstechers nach Maria Laach. 2017 waren die Mädchen mit meinen Eltern dort.

Am Nachmittag können wir gemeinsam auf der Terrasse in der Sonne Kaffee trinken. Natürlich spielen wir abends.

Samstag, 16. April 2022

Ein Tag in Trier für die Mädchen und Oma, ein Tag in Koblenz für Christoph und mich. Ich starte mit uns:

Vormittags gucken wir uns die Innenstadt an; dazu gehören auch immer irgendwelche Kirchen.

Das Wetter wurde immer besser, der Himmel immer blauer und am Ende des Tages würde ich bereuen, dass ich keine Sonnencreme dabei oder gekauft habe. Von der Mitte der Balduinbrücke sieht man hinten schon das Deutsche Eck und oben die Burg Ehrenbreitstein. Damit ist unser Plan für den heutigen Tag gesetzt.

Das Deutsche Eck:

Am Pegelhaus, der Himmel ist schon knallblau, nehmen wir die Fähre über den Rhein. Das kostet 2€/Person und man muss warten, bis sich genügend Menschen zusammengefunden haben, dass ich die Überfahrt für den (in unserem Falle) Fährmann lohnt oder er überhaupt das Ufer wechselt, um die Passagiere abzuholen. Sehr entschleunigt.

Hier im Bild der Fernmeldeturm, dritthöchstes Bauwerk in Rheinland-Pfalz.

Auf der anderen Rheinseite besteigen wir den Schrägaufzug zur Burg.

Das Deutsche Ecke mit seinen 16 Bundeslandfahnen, die braune Mosel und der blaue Vater Rhein.

Wo wir schon mal hier sind, gucken wir uns auch das Innere der Burg an.

Die Burg ist beeindruckend in ihrer Trutzigkeit und Geschichte, doch der vorgeschlagene Rundgang funktioniert für uns nicht, viel zu viele Abzweigungen. Außerdem muss ich desillusioniert feststellen, dass der überwiegende Großteil aller Informationstafeln nur auf Deutsch ist: Tourist ohne Deutschkenntnisse möchte ich hier sein.

Wir machen uns wieder auf den Rückweg auf die andere Rheinseite, gucken uns den Schlossgarten rund um das Kurfürstliche Schloss an und holen uns schließlich in der Mall After-Sun-Lotion und ein wohlverdientes Döner-Abendessen, bevor wir uns im Hotel ausruhen.

Und die Mädchen?

Lassen sich im Bus was erzählen, besuchen das Amphitheater, essen Chinesisch und haken viele interessante Punkte auf der Landkarte ab.

Donnerstag, 14. April 2022

Ein Stück den See entlang gibt es einen Kletterpark!

Hanne ist Feuer und Flamme, Christoph sehr mutig.

Bei der Einführung hat man die Wahl zwischen den beiden Landessprachen; Fragen klärt Hanne auf Französisch.

Der Abschluss ist die Seilbahn über den See – einmal hin, weiter hochklettern, und wieder zurück!

Beide sind danach sehr, sehr glücklich.

Wir schlendern zurück zu unserer Seite vom See, gucken am Strand vorbei und machen uns einen gemütlichen Abend im Haus.

Dr. Lucky wird auch diesen Abend nicht überleben.