Dienstag

Es ist kalt und klar, als das große Mädchen zur Schule radelt. Das kleine Mädchen kann heute länger schlafen. Ich wecke um 8 und gehe an meinen Rechner.

Der Tag ist proppevoll. Am Nachmittag treffen die Familienmitglieder in der Küche aufeinander. Es ist warm geworden, Schäfchenwolken, Kirschblüten, blauer Himmel.

Unter dem Maisenbaum liegt eine halbe Eischale.

Christoph klappt den Rechner runter und trifft sich mit Herrn R. am Aasee.

Zum Abendessen ist er zurück. Wir ernten Pflücksalat.

Das kleine Mädchen entscheidet sich für ihre zweite Fremdsprache ab der 7. Klasse: Latein. Nach etwas längerem Hin und Her sind die Wahlen der Freundinnen entscheidend gewesen, genau wie bei Hanne das damals ausschlaggebend für Französisch der Fall war.

Hus

Klack, klack, klack, klack, klack. Ratsch. Klack, klack, klack.

Wir haben Hus wiederentdeckt, das haben beide Kinder gerne in der OGS gespielt.

Am Nachmittag gab es ein spontanes Treffen an der renaturierten Aa.

Mittagspause

Mit der besten Fastnachbarin einen Spaziergang gemacht und kaum andere Menschen gesehen.

Osterferien 13

… das war’s mit den Ferien.

Das große Mädchen trifft die +1-Person und die beiden schlendern durch die Fußgängerzone zum Frittenwerk.

Sechzehn

Wir waren um 9h zum gemeinsamen Frühstücken verabredet, die Sonne schien so schön wie das Geburtstagsmädchen strahlte.


Typische Geburtstagskerzen, zum Beispiel auch schon vor 10 Jahren.

Wir haben gesungen, Kuchen gegessen, beim Geschenkeauspacken zugeguckt und wurden alle ganz herzlich und dankbar gedrückt. Unser wundervolles großes Mädchen!

In dem Alter gibt’s ja eher eine Wunschliste als große Überraschungen – ein etwas neueres Handymodell war dabei, einige Anziehsachen, Reese’s Pieces Peanut Butter Cups und andere Kleinigkeiten.

Dann musste ich die Arbeitszimmertür hinter mir schließen, die anderen gingen einkaufen (Hanne fuhr natürlich nicht mit dem Auto, sondern mit dem Rad, Geburtstagwunsch #1!).

Als sich Oma und Opa auf den Heimweg machen, hatte es sich schon zugezogen und fängt schließlich an zu schneien, aber glücklicherweise nur kurz.

Der Patenonkel brachte flott ein Buch für’s Kratzposter vorbei und dazu eine Schutzfolie für’s neue Handy: gute Idee. Hanne findet es auch nach einem Jahr komisch, dass er nicht reinkommen kann und sie sich auch nicht mal kurz drücken können.

Wie beim Corona-Geburtstag im letzten Jahr gibt es auch heute wieder ein Paket der Freundinnen, das sie allerdings mit frisch negativem Test selbst vorbeibringen. Die Mädchen halten sich in gebührendem Abstand an der Feuerschale im Garten auf und sind giggelig und glücklich, Zeit miteinander verbringen können. Zu trinken gibt es Sekt Mate.

Für den Fall, dass sie s’mores machen möchten, hat Hanne sich an vegetarischen Marshmallows versucht, die allerdings nicht zum Einsatz kommen.

Stattdessen batiken die Mädchen (Ellie darf auch mitmachen). Sogar im Wohnzimmer hören wir sie lachen und quatschen. Das sind schon ein paar nette Menschen.

Osterferien 4

Weiter schönes Wetter, weiter einiges zu tun. Die Tulpe unter Ellies Baumhaus hat sich geöffnet. Ich mag ja Pflanzen, die immer wieder vorbeigucken, ohne das man sich um sie kümmern muss.

Der Überraschungssalat im Gewächshaus sprießt üppig.

Am späten Vormittag fragt die liebste Fastnachbarin an, ob die beiden körperlich Kleinsten in dieser Familie (=Ella + ich) spontan Lust auf den Botanischen Garten haben? Ja, bitte!

Um 13h15 sind wir da. Am Eingang knubbelt es sich etwas, aber im Garten kann man die Abstandsregeln sehr gut einhalten. Natürlich haben wir alle trotzdem unsere FFP2-Masken an.

Die beiden Kinder streifen durch die Gegend, wir beiden Erwachsenen spazieren gemütlich langsam hinterher.

Am gegenüberliegenden Ende des Teichs treffen wir uns für eine Kekspause.

Der uneinladenste, prickeligste Baum dieser Erde: die Chilenische Araukanie. Wer findet den Baum toll? Natürlich mein Mann und die liebste Fastnachbarin. Die 2, ey.

Die Kleinen laufen noch mehrfach über den Barfußpfad, dann radeln wir kurz nach 3 heim: Christoph und Ellie wollen vor den Feiertagen noch einkaufen und besorgen letzte wichtige Dinge für den in diesem Haus anstehenden 16. Geburtstag.

In der Zwischenzeit hat er die Garage aufgeräumt. Die beiden fahren gemeinsam einkaufen. Ich verwerte den trockengewordenen, übriggebliebenen halben Gugelhupf zu Rumkugel-Masse weiter.

Am Abend, man muss ja auch mal was als Familie gemeinsam unternehmen, radeln wir zum Pfarrheim, in dem zu Grundschulzeiten die Koch- und Back-AG stattfand. Ich hab uns allen Schnelltests gebucht, denn morgen kommen Christophs Eltern.

Innerhalb von 5 Minuten waren wir alle fertig, nach einer halben Stunden kamen die Testergebnisse auf’s Handy: 4x negativ.

Osterferien 3

Wetter!

Morgens begleite ich Ellie zum Supermarkt. Sie bekommt Besuch von ihrer +1 und die beiden wollen und werden einen Kuchen mit Fondantdecke backen. Das Zwischenprodukt ohne Verzierung sieht so aus:

Christoph bekommt ein sehnlich erwartetes Paket.

Bis es ankommt, arbeitet er im Garten, mäht den Rasen, reißt Haselnüsse aus und fährt den gesamten Grünabfall zum Recyclinghof.

Hanne möchte ein Kleidungsstück natürlich bleichen und braucht dafür Biozitronen. Ich begleite sie am Nachmittag zum anderen Supermarkt.

Das Internet sagt: 5 Liter Wasser, der Saft von 2 Zitronen und 100g Salz, eine Stunde einweichen und danach das Kleidungsstück in der Sonne trocknen.

Savvy or Snazzy

Ellie hat Elsa hier, die beiden backen einen Gugelhupf und toben sich mit dem Lebensmittelfarben innen und außen aus.

Zur spannendsten Süßigkeit aus Russ‘ Paket erkoren: Sweetarts, die wie der große Bruder von PEZ schmecken und mit denen man englische Adjektive lernen kann.

Priority Peperoni

Heute kam ein Paket aus Amerika an, das der Zoll nicht vor seinen Augen hat geöffnet sehen wollen.

Süßigkeiten für die Mädchen, dazu ein langer, schöner Brief, natürlich ein paar Kleinigkeiten für uns alle und ein weiteres Werkzeug in Ellies Arsenal an Messwerkzeugen! Es ist wie Weihnachten, wenn ein Paket von Russ kommt.

Christoph hatte im Baumarkt Kaktuserde besorgt und wir versuchen unser Glück mit den mittlerweile getrockneten Stümpfen.

Außerdem pflanzen wir Peperoni; Lavendel und gelbe Kamille ein: wenn man Chinesisch bestellt, bekommt man nicht nur ein leckeres Essen, sondern auch noch kleine Gewächshäuschen.