Samstagsrunde

Der Wetterbericht sagt für heute heftige Schneestürme voraus und prophezeit für Münster schier unvorstellbare Schneehöhen von 30cm, aber am Vormittag drehe ich mit der weltbesten Fastnachbarin eine vollkommen trockene, coronakonforme Runde durch den Nordpark.

Wir grinsen uns schon an, als wir aufeinander zulaufen. Es tut so gut, ihr Gesicht zu sehen! Ich merke, wie ich das vermisst habe, und noch dazu gibt es viele schöne Neuigkeiten.

Wir biegen gemeinsam in den Seitenweg ab. Die Aa und die Seen sind sehr voll, kein Vergleich zum trockenen Sommer.

Als wir uns vor Mittag voneinander verabschieden, glaube ich nicht daran, dass heute noch Schnee runterkommen wird. Unser Besuch verlässt das Münsterland hoppladihopp, bevor hier das Verkehrchaos ausbricht. Am Abend ist Christoph verabredet und sieht den Schnee als erster. Er schickt ein Bild.

Als ich ins Bett gehe, mache ich noch ein Bild von der Terrasse. In der Nacht soll es weiterschneien, ich bin gespannt.

Christoph fotografiert später seinen Heimweg.

Lichtschalter und Seefahrer

Die Woche war lang und voll und wir sind alle froh über das Wochenende. Die Mädchen vermissen diese Woche Kontakt zu Freunden ganz besonders, vielleicht ist es das trübe Wetter. Einen Vorwurf kann ich ihnen nicht machen.

Heute bekommen wir tatkräftigen Besuch, spielen und bekommen mehr Licht und eine Steckdose im oberen Badezimmer – fantastisch!

Hier und da

Der Vormittag vergeht mit aufstehen, Kaffee von Hand brühen (die Kaffeemaschine hat nach 10 Monaten Homeoffice-Beanspruchung spuckend und gurgelnd den Dienst quittiert), frühstücken und spielen.

Anschließend drehen die, die wollen, eine Runde durch die Stadt. Wir besuchen dabei auch die Lambertikirche, wo ein Organist grade wilde Stücke übt, und den Dom, in dem wir uns die astronomische Uhr genauer angucken.

Christoph und Ellie drehen noch eine Runde mit dem Rad durch die Rieselfelder, während die Sonne langsam untergeht.

Ein bisschen wie Urlaub

Am Vormittag verabschieden wir uns von Oma, die entspannt nach Hause fährt, während wir uns auf den Weg ins Sauerland machen.

Rechts und links der Autobahn liegt ein kleines bisschen Schnee, sehr zur Freude der Mädchen.

Zum Kaffee sind wir da und richten uns für die nächsten 3 Nächte ein.

Am Abend probieren wir 2 neue Spiele aus (Der Kartograph und Krazy Pix) und sitzen lange im Wintergarten zusammen.

Heiligabend

Endlich durften alle Geschenke unter dem Baum Platz finden, und das sind gefühlt erheblich mehr als früher.

Danach ist es Zeit, einfach mal gemeinsam das Haus zu verlassen. Leider können wir in diesem Jahr aus bekannten Gründen nicht ins LWL Naturkundemuseum, doch vor 3 Jahren waren wir schon einmal am Krippenweg. Das wiederholen wir heute.

Diese Idee hatten natürlich nicht nur wir, aber im Wald geht so grade noch.

Im Innenhof der Handorfer Kirche gilt Maskenpflicht, weil man sich dort schon nahe kommt.

Dann geht’s zurück durch den Wald zum Parkplatz, der schon sehr voll ist. Wir kommen mit der Dunkelheit heim, bereiten unser gemeinsames Essen vor. Heute gibt es ein deutsches Raclette mit allem, was das Herz begehrt: Fisch, Garnelen, Fleisch, Brokkoli, Nudeln, Brot, Kartoffeln und natürlich jede Menge Käse.

Nachdem wir die Küche aufgeräumt haben, geht’s zur Bescherung!

Die Mädchen verteilen abwechseln, und wir schauen uns jedes Geschenk einzeln an.

Danach spielen wir noch eine Runde in der Küche, bevor es ins Bett geht.

Wir wünschen besinnliche Weihnachtsfeiertage und alle guten Wünsche für ein gesundes, zufriedenes nächstes Jahr.

Ruhige Tage

Es regnet den ganzen Tag und wir bleiben drinnen. Ellie fröbelt weiter, wir spielen einiges und holen für das Weihnachtsessen morgen das staubige, überraschend leere Raclette aus dem Keller.

Die Pfännchen finden sich schließlich bei den liebsten Fastnachbarn. Natürlich!

Fröbel

Weihnachtsferien für alle!

Statt mit dem Zug wie bislang, kommt Oma heute mal mit dem Auto und kann daher viele Sachen mitbringen – unter anderem wie versprochen Fröbelstreifen, um das den Mädchen mal beizubringen.