Großelternwoche 5

Nusseckenproduktion, Hanne und Oma

MicroMacro; es stehen noch ein paar Fälle aus. Wir bleiben geschmackstreu und markieren dieses Mal mit Nüssen.

Abends, leider ist es zu bewölkt um die Perseiden zu sehen, testen wir das nächste Kartenspiel.

Großelternwoche 4

Wir sind weit genug gekommen, um mittags zum Siegener Ikea zu fahren und einige Lampen und Kleinigkeiten zu kaufen.

Danach schließen die Mädchen an und räumen ein.

Großelternwoche 1

Morgen bricht Woche 5 der Sommerferien an. Was gefühlt vorgestern, in Wirklichkeit aber mindestens 3 Jahre her ist, noch eine schier endlos lange tumbleweed-Betreuungsleere darstellte, ist dieses Jahr nur ein schulterzuckendes „Zuhause bleiben, aber ohne Homeschooling? Passt schon.“-Gefühl.

Nach der gestrigen Impfung war die Nacht ruhig, aber der linke Oberarm tut Ella weh. Davon war ja auszugehen. Wir packen Arbeitsklamotten und machen uns auf den Weg. Schon zum Mittagessen sind wir bei Oma und Opa. Die kommende Woche helfen wir bei der Wohnzimmerrenovierung.

Lagebesprechung: Der Teppich muss raus, und der Kleber so gut wie möglich auch, da später Vinyl verlegt wird.

Der Kleber weckt Erinnerungen an unsere eigenen Großbaustelle 2014. (1, 2, 3) Morgen legen wir elanvoll los und steigen in die Renovierungsarbeiten ein.

Im Übergangswohnzimmer spielen wir abends „Fantastische Reiche“ und Phase 10.

Harz 4 – Bocksberg, Stabkirche, Goslar

In der Lockdown-Zeit gab’s ganze Wochen ohne neue Alltagsfotos im Lightroom, unserer Sammelstelle für Bilder, heute kommen, von allen Beteiligten zusammengetragen, über 300 zusammen:

Mein Bruder und meine Schwägerin waren spontan auch im Harz und heute treffen wir uns, um den Tag miteinander zu verbringen, bevor sie am Abend wieder nach Köln fahren und am Ende der Woche nach Hause fliegen werden.

Am Parkplatz vom Bocksberg in Hahnenklee kommen wir zusammen, hoch geht’s mit dem Sessellift. Ellie ist nicht grade überzeugt, beißt aber die Zähne zusammen. Es ist ziemlich kalt, windig und schaukelt. Von den Masten klingt Radiowerbung aus dem Lautsprechern.

Es sind überraschend viele Mountainbiker unterwegs, deren Sprünge wir unter uns verfolgen können. Rechts ist auch schon die Sommerrodelbahn zu sehen, wegen der wir gekommen sind.

Wir haben hier oben zwei Dinge vor: Sommerrodelbahn und Cartfahren bis ins Tal.

Von der Rodelbahn gibt’s keine Fotos, weil man sich während der Fahrt sinnvollerweise bitteschön genau darauf konzentrieren soll. Als wir wieder nach oben gezogen worden sind, holen wir uns Carts für die Talfahrt. Die haben keine Pedale, aber Bremsen, und mehr braucht man auch nicht. Gemeinsam stoßen wir uns oben ab.

Sehr spaßig, hätte gerne länger sein können!

Wieder auf dem Parkplatz angekommen, essen wir kurz was und gehen dann durch die Fußgängerzone zur Gustav-Adolf-Stabkirche, die 1907/08 errichtet wurde.

Es kostet 2€ pro Mensch, der hineinmöchte, das sparen wir uns und betrachten die Kirche von außen.

Im Konvoi fahren wir nach Goslar, der nächsten UNESCO-Welterbestätte für uns, parken an der Kaiserpfalz und gucken uns die hübsche Altstadt an.

Zufällig landen wir kurz vor 15h auf dem Marktplatz und können uns denken, dass aufgrund all der Touristen, die gespannt mit gezückten Handys in Richtung Glockenspiel gucken, gleich was passieren muss. Es glockt.

Danach geht’s in Richtung Breites Tor weiter, rechts und links gibt es auf dem Weg genug zu bestaunen.

Das Breite Tor am Ende der Altstadt:

Wir gehen zurück zum Auto, denn die anderen haben noch 4 Stunden Heimfahrt vor sich.

Auf dem Parkplatz verabschieden wir uns, wünsche eine gute Heimfahrt und -reise, eine schöne letzte Woche in Deutschland und bis zum nächsten Jahr, vielleicht? Dann fahren wir selber für eine letzte Nacht ins hässliche Hochhaus, essen Abendbrot und spielen Quixx und Beasty Bar ohne Ellie, da sie Bücher geschenkt bekommen hat.

Köln 5 – Nachtwanderung

Den Vormittag über haben wir uns von gestern erholt; am Abend, mein Bruder traf Freunde in der Stadt, schlenderten wir 5 in Richtung Wald, kraxelten Berge hoch und gingen wieder runter, verfransten uns, wurden gestochen, Hanne aß eine ganze Packung TUC auf einen Rutsch, wir bewunderten einen fantastischen Vollmond, sorgten meine Mutter wegen fehlenden Empfangs und entsprechender Nachrichtenlosigkeit (Deutschland, Dein Netz) und waren erst nach 3 Stunden zu Hause, als es schon dunkel war.

Köln 4 – Phantasialand

Nachdem unser Auto jetzt wusste, wie man nach Brühl kommt, hat meine Mutter uns 6en einen Tag im Phantasialand gesponsort. Da war ich vermutlich das letzte Mal bevor ich nach Münster zog, also im letzten Jahrtausend. Die meisten anderen waren noch nie da und entsprechend aufgeregt.

Um kurz nach 9 brachen wir auf. Schon vorher war uns klar, dass wir die Gefahrensucher Hanne und Thomas alleine werden losziehen lassen – wer will schon kopfüber mit frei baumelnden Beinen einen Looping schlagen? Nur die beiden, die im Laufe des Tages feststellen mussten, dass all das krasse Zeug, was sie machen wollten, kaum Wartezeit in Anspruch nahm. Ach.

Für uns anderen 4 lief’s etwas anders. Schon nach dem zweiten Fahrgeschäft, einer Wasserbahn namens River Quest, waren sowohl 2 volle Stunden vergangen als auch 3/4 von uns von oben bis unten nass von Kopf bis Fuß. Das resultierte dann darin, dass Finola ihre pitschnassen Schuhe den Rest des Tages in der Hand tragen musste, denn auch das Innenleben aller Taschen und Rucksäcke war mindestens klamm.

Es war ein menschenvoller und anstrengender, aber schöner Tag.

Um kurz nach 7 saßen wir alle etwas platt im Auto und konnten uns bei meiner Mutter an den gedeckten Tisch setzen, mit Melone, Feta, Bier, Brötchen und Brot, Oliven, Paprika, Salat, Hummus und vielen mehr.

Allerdings war das leider nicht so lecker wie erhofft: Limoncello.

Köln 2 – Schwindelfrei

Am Vormittag, das Wetter ist so fein, drehen Ellie, Fin und ich eine kurze Runde durch den Wald.

Nach dem Mittagessen ziehen wir uns sportlich an: Nachdem die Mädchen jeweils schon erste Erfahrung mit Kletterwäldern gemacht haben (hier, hier) und es in Brühl auch einen gibt, hat mein Bruder für heute 6 Tickets besorgt. Die (englische) Einweisung dauert eine halbe Stunde, danach hat man 3 Stunden Zeit alles auf eigene Faust zu erkunden.

Die Parcours sind ähnlich wie die CEFR-Stufen von A1 bis C3 eingeteilt, zusätzlich gibt es noch Kinderparcours, einen Partnerparcour (auf dem man spiegelverkehrt gemeinsam gleichzeitig klettert), eine lange Seilbahn und eine extreme S-Route. Man arbeitet sich von A1 an aufwärts, kann also nicht einfach bei B2 starten. Das macht Sinn.

Ganz zum Schluss, nach den 3 Stunden, die Arme sind schlapp und die Beine müde, leinen sich Thomas und Hanne noch gemeinsam die lange Seilbahn ab.

Danke für den schönen, erlebnisreichen Tag!