Samstag

Alle schlafen aus, das ist schon mal ein feiner Start .

Ich finde einen alten Wichtelzettel. In der Schule kann man jemand anderem am 6. Dezember eine Nachricht und einen Schokonikolaus zukommen lassen. Wahrscheinlich war der hier von 2020?

Heute haben wir alle irgendwas zu tun, zum Beispiel oben den Zimmertausch voranzutreiben.

Christoph baut Ellies aktuelles Bett auseinander und sucht sich alte/neue Teile zusammen: das neue Bett soll halbhoch werden.

Hanne arbeitet an ihrem 3-Minuten-Video für Englisch: „The Future I Want“.

Anlehnen sollen sie sich an Brittany Trilfords Video. Wie man sieht, geht’s Hanne um equality/fairness und education. Sie arbeitet viel mit dem Frauenatlas, der schon fast Eselsohren hat.

Ella und ich treffen jeweils einen anderen Menschen. Draußen. Dürfen wir das? 2 von uns sind unter 14, 2 nicht. Ich blick nicht mehr durch, aber wir halten penibel Abstand.

Wir großen Menschen lassen die kleineren zurück und gehen eine Stunde am Wasser entlang. Die Sonne kommt raus. Ich bekomme einen Sonnenbrand im Gesicht.

Gar nicht verstehe ich, wenn man da, wo Kinder spielen, so viele Bierflaschenscherben liegen lassen kann.

Als wir wiederkommen, ist das Bett schon ein ganzes Stück weiter.

Ellie und ich buchen kurzerhand einen Termin im Hornbach, um Wandfarbe zu kaufen. Das geht ganz problemlos und im Laden ist sehr wenig los.

Ella sucht sich das Grau aus, das ein My heller ist als Schwarz. Die nette Farbmischfrau und ich gucken uns verstohlen an, aber gewünscht ist gewünscht und im eigenen Zimmer dürfen die Kinder sich genau so ausleben, wonach ihnen ist. [Sie müssen nur beim Streichen und allen anderen Arbeiten helfen.]

Die erste Farbe in diesem Zimmer war Orchidee, die Wand wurde dann wieder weiß (und eine andere dunkelrot) und nun wird sie halt dunkelgrau.

Heute streichen wir noch nicht, aber am Abend steht das Bett provisorisch, und das Mädchen freut sich arg.

Abschalten

Die Sonne scheint, das Wochenende lacht uns entgegen. Wir freuen uns darauf. Laptop zu, Schulbücher weg, raus.

Wie können diese Wochen, die so langsam vergehen und die so ereignislos scheinen, gleichzeitig so schnell verfliegen und so, so anstrengend und kraftraubend sein?

Hanne sagt: „Meine Haut riecht nach Erde, meine Knie riechen nach Gras.“

War ein guter Tag.

Donnerstagsschnipsel

Ella ist heute in der Schule und rendert.

In Christophs Büro: Kaktus und Orchidee blühen.

Im Garten:

ein neuer Hibiskus, blauer Himmel

Runde durch’s Viertel

Schon schön, da, wo wir wohnen. Unterwegs war Christoph, weil wir Ellas Impfpass nicht mehr finden, die Schule aber die Masernimpf-Kontrolle durchführt.

Vorgestern Rundmail der Schule – gestern erwähnt, dass wir uns darum kümmern müssen – Christoph sagt, dass er das übernimmt – ruft sofort beim Kinderarzt an – holt heute den Impfpass ab. Herzensternchenaugen.

Das große Kind lernt für die Erdkundeklausur.

Ich besuche Babypflanzen im Gewächshaus.

In Vorbereitung zum Zimmertausch zieht der Spieleschrank aus dem aktuellen Gästezimmer in Ellas Zimmer um, das früher mal das Gästezimmer und wiederum davor Hannes Zimmer war.

Hus

Klack, klack, klack, klack, klack. Ratsch. Klack, klack, klack.

Wir haben Hus wiederentdeckt, das haben beide Kinder gerne in der OGS gespielt.

Am Nachmittag gab es ein spontanes Treffen an der renaturierten Aa.

Holz, Navyblue

Christoph und sein Vater machen den Tag über Holz.

Ellie und ich streichen die dem Fenster gegenüben liegende Wand navyblue. Dabei unterhalten wir uns darüber, dass sie eigentlich gerne wieder in ihr altes Zimmer ziehen würde, wo es kühler und ruhiger ist, weil zum Garten liegend. Geht klar, die blaue Wand macht sich ja auch im Gästezimmer gut.

Am Abend kommt Christoph heim nach Münster.

Freitagsschnipsel

Am Morgen, beim Wecken vom großen Mädchen, scheint die Sonne schon kräftig ins Zimmer. Auf dem gelben Sessel sitzt immer noch der geliebte Ronny Mumps (kräftige Grüße nach Köln!).

Nach meiner ersten Videokonferenz finde ich einen analogen Zettel auf dem Küchentisch.

Ich buche uns 4 Schnelltests für den Nachmittag. Die Mädchen sind etwas früher dran als wir Eltern, daher radeln die beiden 10 Minuten vor uns los. Christoph fährt heute Abend zu seinen Eltern zum Holzmachen, und obwohl wir anderen alle in Münster bleiben, machen wir den Test lieber mit.

Kurze Zeit später kommt die email: alle negativ.

Am Abend macht sich Christoph auf den Weg, lässt uns grüne Smoothies da und wir machen es uns auf der Couch gemütlich. Freitagsmüde.

Mittagspause

Mit der besten Fastnachbarin einen Spaziergang gemacht und kaum andere Menschen gesehen.