Harz 4 – Bocksberg, Stabkirche, Goslar

In der Lockdown-Zeit gab’s ganze Wochen ohne neue Alltagsfotos im Lightroom, unserer Sammelstelle für Bilder, heute kommen, von allen Beteiligten zusammengetragen, über 300 zusammen:

Mein Bruder und meine Schwägerin waren spontan auch im Harz und heute treffen wir uns, um den Tag miteinander zu verbringen, bevor sie am Abend wieder nach Köln fahren und am Ende der Woche nach Hause fliegen werden.

Am Parkplatz vom Bocksberg in Hahnenklee kommen wir zusammen, hoch geht’s mit dem Sessellift. Ellie ist nicht grade überzeugt, beißt aber die Zähne zusammen. Es ist ziemlich kalt, windig und schaukelt. Von den Masten klingt Radiowerbung aus dem Lautsprechern.

Es sind überraschend viele Mountainbiker unterwegs, deren Sprünge wir unter uns verfolgen können. Rechts ist auch schon die Sommerrodelbahn zu sehen, wegen der wir gekommen sind.

Wir haben hier oben zwei Dinge vor: Sommerrodelbahn und Cartfahren bis ins Tal.

Von der Rodelbahn gibt’s keine Fotos, weil man sich während der Fahrt sinnvollerweise bitteschön genau darauf konzentrieren soll. Als wir wieder nach oben gezogen worden sind, holen wir uns Carts für die Talfahrt. Die haben keine Pedale, aber Bremsen, und mehr braucht man auch nicht. Gemeinsam stoßen wir uns oben ab.

Sehr spaßig, hätte gerne länger sein können!

Wieder auf dem Parkplatz angekommen, essen wir kurz was und gehen dann durch die Fußgängerzone zur Gustav-Adolf-Stabkirche, die 1907/08 errichtet wurde.

Es kostet 2€ pro Mensch, der hineinmöchte, das sparen wir uns und betrachten die Kirche von außen.

Im Konvoi fahren wir nach Goslar, der nächsten UNESCO-Welterbestätte für uns, parken an der Kaiserpfalz und gucken uns die hübsche Altstadt an.

Zufällig landen wir kurz vor 15h auf dem Marktplatz und können uns denken, dass aufgrund all der Touristen, die gespannt mit gezückten Handys in Richtung Glockenspiel gucken, gleich was passieren muss. Es glockt.

Danach geht’s in Richtung Breites Tor weiter, rechts und links gibt es auf dem Weg genug zu bestaunen.

Das Breite Tor am Ende der Altstadt:

Wir gehen zurück zum Auto, denn die anderen haben noch 4 Stunden Heimfahrt vor sich.

Auf dem Parkplatz verabschieden wir uns, wünsche eine gute Heimfahrt und -reise, eine schöne letzte Woche in Deutschland und bis zum nächsten Jahr, vielleicht? Dann fahren wir selber für eine letzte Nacht ins hässliche Hochhaus, essen Abendbrot und spielen Quixx und Beasty Bar ohne Ellie, da sie Bücher geschenkt bekommen hat.

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