Ein Jahr älter

Wie jedes Geburtstagskind durfte ich gestern Abend nicht mehr in die Küche, weil der Kuchen gebacken, die Girlande aufgehangen und alles hergerichtet wurde. Heute früh schlichen sich die Mädchen (wenig erfolgreich, da polterig und kichernd) zum Brötchenholen für’s gemeinsame Frühstück raus.

Bei Kuchen und Kerzen mussten gestern etwas improvisiert werden. So steht die rote Kerze für 40 und die 3 blauen sind Einer. Beim Kuchen wurde Zucker mit Puderzucker ersetzt und zum Ausgleich noch Nougatstücke in den Teig gegeben, und dann fanden sich auch noch Mandeln, die passten auch noch irgendwie dazu, also rein damit.

Das Ergebnis war klebrig und platt wie ein Kladdkaka, lecker und nussig wie eine Daimtorte: alles richtig gemacht!

Die Sonne schien, der Rasen gehörte gemäht, der Kühlschrank gefüllt, Tests gemacht.

Am Abend kamen die liebsten Fastnachbarn und die liebsten 6-Ampeln-weiter-Menschen. Wir saßen lange zusammen, aßen, tranken, lachten und erzählten von vergangenen und kommenden Urlauben und der Arbeit und dem Leben und allem anderen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.