Drinnen und draußen

Christoph hängt Ellies Hängestuhl an neuer Stelle auf. Sie hat ihn wegen solcher Ausflüge zum Maxisand zum 7. Geburtstag bekommen, aufgrund der Umstellerei im Zimmer musste er aber dem neuen Bett Platz machen.

Jetzt hängt er vor dem Fenster, und Ellie hängt drin ab.

Ich glaube, sie ist noch in der Zimmerfindungsphase – der Schreibtisch steht jetzt mal an der Wand gegenüber. Schreibtischlampen sind out, das Licht des Laptops reicht wohl.

Am Abend gehe ich mit dem großen Mädchen gießen und den Pflanzen hallo sagen.

Wir beschließen, den Zucchinis mehr Platz zu gewähren, sie breiten sich rasant aus. Offenbar mögen sie abendliche Besuche. Ich lese im Internet, dass die wohl gar nicht zwingend klettern wollen, aber jede Pflanze um sich herum Platz möchte. Hanne setzt um, ich mache Fotos.

Den anderen Gewächshausbewohnern geht’s auch gut. Das einzige Radieschen wird uns geschmacklich sicher umhauen, allerdings gibt es dann auch wirklich nur 1/4 Radieschen für jede:n.

Ich nehme Ruccola für’s Abendbrot mit, der macht schon Anstalten zu blühen und wer weiß, ob man den dann überhaupt noch essen kann.

Über die kreischende Paprika, die ich dazu tue, amüsiere ich mich länger als gedacht.

Beflügelt vom Gärtnererfolg bestelle ich kurzerhand Bio-Erbsen im Internet, die sich der Beste aller Ehemänner wünscht. Ich werde berichten.

One thought on “Drinnen und draußen

  1. […] für den Weltbesten besorgten Bio-Erbsen, deren Sorte ich eventuell wegen des inspirierenden Namens „Wunder von Kelvedon“ […]

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