Im Westen nichts Neues

Ruhig ist es hier, da Hanne seit 2 Tagen krank ist. Ohrenschmerzen, Halsschmerzen, dazu ist sie noch schlapp und schmusig, hat keinen Appetit. Wir basteln viel Lego, spielen mit Barbie oder gehen spazieren, während sie im Kinderwagen sitzt und sich fahren lässt. Ich mag nicht, wenn sie krank ist, aber ich liebe es, wenn sie schmusig ist. Eigentlich mag sie das ja gar nicht so – anfassen, kuscheln, drücken, umarmen geht ohnehin fast nur mit Mama und Papa, und auch dann nicht exzessiv. Aber wenn es ihr nicht gut geht, dann klettert sie auf meinen Schoß, schmust ihre Nase an meinen Hals und atmet mich ein, während ich an ihren Haaren rieche und sie ihre Arme um mich schlingt. Und dann sitzt sie ganz zufrieden da. Das sind immer ganz besonders schöne Momente für mich, allerdings weiß ich ja, dass sie nur auf solche Ideen kommt, wenn sie kränkelt.

Heute ging es ihr aber wieder so gut, dass sie morgen zumindest den Vormittag über in den Kindergarten gehen kann. Bei dem schönen Wetter wird es bestimmt super dort – die Kombination aus Sandkasten und Gartenschlauch mit frei verfügbarem Wasser zieht die Kinder magisch an. Heute Nachmittag hatten wir uns mal wieder auf dem Flugzeugspielplatz mit Nele und Faru verabredet. Um 6 waren wir zu Hause, um 7 war sie gebadet, satt und auf dem Weg ins Bett. Fast schon alleine, weil wir nicht schnell genug nachkamen. Wenn sie müde ist, dann will sie eben auch sofort schlafen gehen. Richtig so, Pölle!

blauer Himmel

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.