Vier neue Fenster

Christophs Eltern und sein Bruder kommen mit 4 frischen Fenstern im Gepäck – zwei für das Wohnzimmer, zwei für das Badezimmer.

Schon um 12 Uhr sind die beiden Wohnzimmerfenster installiert, zwischen Mittagessen und Kaffee dann auch die beiden im Bad.

Tausend Dank für die tolle Arbeit, Ihr Lieben!

In der Zwischenzeit packen Hanne und Ella ihre Taschen, sie fahren für die nächsten Tage mit zu Oma und Opa.

 

Amsterdam 3

Der letzte Tag in Amsterdam.

Wir müssen die Zimmer zwar um 10h verlassen, können das Auto aber bis 15h auf dem Hof stehen lassen. Das nutzen wir heute noch mal aus. Ein Bekannter, der lange in Amsterdam gelebt hat und nun zurück nach Australien gegangen ist, hat uns nicht nur die NDSM Werft, sondern explizit für die Kinder das NEMO empfohlen, ein Wissenschaftsmuseum, das in wenigen Minuten fußläufig vom Hauptbahnhof zu erreichen ist.

Das NEMO öffnet um 10h und wir sind bereit!

Auf 5 Ebenen kann man hier alles anfassen, ausprobieren und erfahren. Die Erklärtexte sind auf Niederländisch und Englisch, was es Hanne schon erleichtert zu verstehen, was man machen soll oder wie es funktioniert. Ella helfen wir anderen drei gerne aus.

Die große Terrasse ist heute leider unbespielbar, weil es kräftig regnet, aber der Blick auf Hafen und Altstadt bietet einen wunderbaren Abschluss für unsere Tage in Amsterdam.

Danke, Amsterdam, Du bist überlaufen und entspannt, international und gezellig und warst ein guter erster Testplatz für Städtereisen mit unseren Mädchen.

 

 

Amsterdam 2

Dieser Tag wird einer zum Sightseeing. Die Mädchen hatten sich Wecker gestellt und wollten um halb 8 beim Frühstück sitzen. Dass das nichts wird, wird klar, als keines der Kinder bereit ist aufzustehen. Letztendlich stehen wir um kurz nach 9 an der Metrostation und haben uns einen guten Plan für unseren Tag zurechtgelegt und vorsorglich Regenjacken angezogen.

Von der Centraal Station schlenderten wir uns entspannt und mit vielen Abstechern, Pausen und Läden innerhalb von 4 Stunden den Weg runter zur Anlegestelle unserer 75-minütigen Kanalrundfahrt, die am Eingang des Vondelparks startet. Die Tickets hatte ich schon zu Hause gekauft.

Der Dam

Nationalmonument

Royal Palace

De Nieuwe Kerk

Magna Plaza

Hanne saugt förmlich alles auf. Sie findet ein Notizbuch, das sie sich für ihren Geburtstag mitnimmt.

Es soll ihr neues Motto werden.

Ella strahlt und hüpft vor Freude, als wir ihr eröffnen, dass sie nach einem Schlüsselanhänger Ausschau halten soll: sie wird ihren ersten eigenen Schlüssel bekommen, wenn wir wieder in Münster sind.

Auf dem Dam essen wir einen Hot Dog und gehen weiter in Richtung Schwimmender Blumenmarkt. Ella hat jetzt einen Auftrag. Sie geht in jeden Souvenirladen, und davon gibt es so einige. Ihr Schlüsselanhänger soll diese 3 Kriterien erfüllen: Das Wort Amsterdam, typische Häuser, ein Fahrrad.

Ella findet endlich einen Schlüsselanhänger und ist überglücklich.

Die Schimmenden Blumenläden

Wir haben noch etwas Zeit bevor unser Boot kommt, und trinken zum Aufwärmen einen heißen Kakao / Kaffee.

Es fängt an zu nieseln; der Zeitpunkt für die Kanaltour könnte kaum besser sein.

Nach der Kanaltour setzen wir unseren Rundgang fort und spazieren wieder zurück in Richtung Hauptbahnhof. Es regnet nur noch wenige Minuten weiter. Auf dem Boot haben wir gehört, dass Amsterdam eine kinderarme Stadt sei; das deckt sich mit unseren Beobachtungen. Es gibt kaum Räder mit Kindersitzen, eher Lastenräder in allen Formen, Farben und Größen. Aber natürlich kann man mit denen auch Kinder transportieren ..

Wir sehen eine Kita und eine weiterführende Schule, ansonsten nur sehr viele Touristenkinder, dabei ist es jetzt Nachmittag. Spielplätze sehen wir auch keine. Vielleicht laufen wir auch einfach falsch?

Ich recherchiere und finde demographische Zahlen für Amsterdam aus dem Jahr 2015 und zähle zusammen: 17,88%. In Münster ist es weniger, 2016 lag die Bevölkerungszahl für Menschen unter 18 bei 15,2%.

Wir müssen uns also um Amsterdam keine Sorgen machen.

Die Mädchen haben wunderbar durchgehalten und wir haben sehr viel gesehen und erlebt.

Wir gehen kurz vor dem Hauptbahnhof Essen und sind um 20h zurück auf unserem Zimmer, legen die Füße hoch, gucken das Deutschlandspiel und Ella schläft als erste ein. Heute bleibe ich bei ihr und Christoph übernachtet bei Hanne.

Amsterdam 1

Amsterdam, wir kommen!

Unser erster Städtetrip mit den Mädchen ist eine Art Probe für uns alle. Bis jetzt haben Christoph und ich solche Kurzreisen immer ohne die Kinder gemacht, aber Hanne will mehr sehen, so viel mehr sehen, und auch Ella ist alt genug um Gefallen daran finden zu können.

Wir haben 2 Doppelzimmer im AO Hostel an der Metrohaltestelle Bullewijk gebucht und machen uns nach dem Einchecken um 15 Uhr und dem Begreifen des niederländischen Nahverkehrsystems auf zur Centraal Station. Die Fahrt dauert 18 Minuten.

Wir werden heute die kostenfreien Pendelfähren nutzen, um zum NDSM Dock überzusetzen. Während wir auf die nächste Fähre warten, freuen wir Münsteraner uns über die schwimmenden Fietsponts.

Die Fähre braucht 10 Minuten, es ist windig und wunderschön. Von den anderen Passagieren hören wir Spanisch, Österreichisch, Britisch, Amerikanisch, Polnisch, Niederländisch, Deutsch, Chinesisch.

Die riesige Lagerhalle ist in mietbare Künstlerparzellen aufgeteilt, man weiß gar nicht, wohin man zuerst gucken soll!

Wir essen in einem alten Gewächshaus, dem Noorderlicht.

Um halb 8 setzen wir wieder über und sind um 9 zurück im Hostel.

Da wir Zimmer in unterschiedlichen Stockwerken haben, schläft ein Kind bei einem Elternteil – heute Ella bei Christoph und Hanne bei mir.

 

Neunzehnhundertachtundsiebzig

Corinna ist die erste 1978gerin im Freundeskreis, die die 40 erreicht hat.

Außer den Vorteenagern, zu denen Hanne grade noch zählt, waren zwischen all den anderen Gästen auch die dabei, die vor 2 Jahren Corinnas Geburtstag im ersten gemeinsamen Urlaub mitfeiern durften.

Unsere beiden Mädchen haben wir zu Hause gelassen und zum ersten Mal keine Zeit ausgemacht, zu der wir nach Hause kommen sollten. Die zwei haben sich die Couches zusammengeschoben, Knabbersachen rausgesucht, sich ab und an gemeldet und im Elternbett geschlafen. Aufgrund der Zeitumstellung waren Christoph und ich um 4h zu Hause, so schön war es.

Ellas erste Frage am nächsten Morgen: „Mama, wann könnt ihr noch mal zusammen weggehen?“

 

Sonnenexposition

Die langen Wochen, in denen es die Sonne, wenn es sie denn gab, nicht mal in den Garten geschafft hat, sind endlich vorbei. Am Nachmittag tanzen schon die Mücken im Garten und wenn man eine windstille Stelle findet, ist es fast warm. Das entspannte Rotkehlchen kommt immer angeflogen, wenn wir im Garten sind – vielleicht buddeln wir ja wieder mal was um. Heute allerdings nicht, wir halten still die Nasen in die Sonne.

Ich: „Weißt Du, was die Sonne einen macht?“ und will meine rhetorische Frage schon beantworten mit „glücklich“ …

da sagt Ella: „Nett.“    Damit hat sie zweifelsfrei auch recht, alle haben bei diesem Wetter bessere Laune.

Wir gucken kurz nach dem Pflanzenfortschritt.

und tanken noch ein bisschen Vitamin D.

 

Tiefgekühlt

Wie immer kommt der Montag überraschend und Hanne gegen 13h15 heim. Ella ist ausnahmsweise heute auch schon da; die Nachmittagsbetreuung hat anders vor und die Grundschule daher um 12h30 zu. Am Nachmittag kommt Ellas Freundin Jette; die beiden zerschmettern voller Tatendrang das Eis aus den Bottichen im Garten.

Wenn es den beiden zu kalt ist, wärmen sie sich im Gewächshaus auf.