Seeräuberabzeichen

Zum Abschluss ihres Schwimmkurses hat Ellie heute stolz das Seeräuber-Abzeichen mit nach Hause gebracht.

Sie musste 100 Meter Schwimmen, 5 Meter Streckentauchen und einen Gegenstand aus 1 Meter Tiefe herausholen.

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Türkise Zargen

Es regnet und regnet und regnet. Was man bei so einem Wetter gar nicht machen kann? Im Garten vorankommen.

Ausweichprogramm: Eine Shopping-Runde durch den Baumarkt, um die notwendigen Materialien zu besorgen, während man auf besseres Wetter hofft, und Zargenfarbe für das 1. OG mitbringen.

Ella hat sich für türkis entschieden, und zwar für beide Türzargen.

Macht sich großartig mit der pinken Wand und dem Todesstern im Flur:

und generell mit dem kreativen Chaos im Kinderzimmer.

 

Schöne, alte Gewohnheit

Wir waren Ich war lange nicht mehr auf einen Spielplatz. Das große Mädchen ist eigentlich schon zu groß; mit ihren Freundinnen stromert sie lieber durch’s Viertel, wenn sie sich bei uns verabreden. Das kleine Mädchen ist so groß, dass sie alleine zum Spielplatz geht, wenn sie Freunde zu Besuch hat. In unserer ersten gemeinsamen Wohnung, damals, als es noch keine Hanne gab, hatten wir keinen Balkon. In der zweiten gemeinsamen Wohnung, damals, als auch schon Ella da war, hatten wir 2 Balkone: einen für die Eltern, einen für die Kinder, aber natürlich zu wenig Auslaufmöglichkeiten für kleine Menschen. Ständig waren wir auf dem Spielplatz, der direkt um die Ecke lag, deutlich zu den schönsten ganz Münsters gehört und mir nach ein paar Jahren fast wie unser Vorgarten vorkam (den zufällig auch andere Menschen benutzten). Jetzt haben wir einen Garten und einen Balkon, und auch wenn wir weder mit Sandkasten noch Schaukel noch Kletterturm dienen können, sind die Mädchen damit sehr zufrieden. (Ella wünscht sich manchmal eine Schaukel. Ich vermute, sie mag dieses meditative, beruhigende Hin und Her einfach sehr gerne. Ich hab schon einige Ideen um ihr das zu ermöglichen… mal sehen, wie es im Garten weitergeht.)

Heute war das Wetter nach tagelangen Unwetterwarnungen und Regengüssen endlich wieder besser und Ella wollte nach der Schule gerne mit Hanne und mir raus. Praktisch, dass es auch hier einen Spielplatz gibt.

Christoph kam nach der Arbei vorbei und wir konnten etwas quatschen,

dann mussten wir die Mädchen einbuddeln.

Zu Hause gaben sich die Mädchen daher den Duschkopf quasi in die Hand, noch bevor Christoph und ich das Abendessen vorbereiteten.

 

Wochenendbesuch

2 Nächte schliefen Ellies Freundin Marlene (6) und ihr kleiner Bruder (fast 4) bei uns, weil die Eltern für eine Hochzeit nach Bayern reisten und den Kindern den Stress eines Hin-, eines Dort- und eines Rückreisetages nicht zumuten wollten. Völlig verständlich; München ist ja nicht mal eben „um die Ecke“.

Wir haben vorher im Familienrat, in dem prinzipiell jeder eine gleichwertige Stimme hat (aber dieses Mal Ellas etwas mehr Gewicht, weil alle Besuchskinder in ihrem Zimmer würden schlafen wollen), beschlossen, dass wir es uns wohl zutrauen, statt 2 Kindern kurzfristig 4 zu haben.

Das Resultat war in Ordnung, aber natürlich viel anstrengender als ein Wochenende mit unseren beiden eingespielten Langschläfern, Lesern, Gartenrumliegerinnen und Bastlern. Ella will sich jetzt eine Weile lang nicht mehr mit Marlene verabreden, weil sie vom kleinen Bruder die Nase voll hat, denn obwohl sie die Erste Bestimmerin war, hat er einfach nicht auf sie gehört. Sage und schreibe 400 Brudertadel hat sie in ihrem Notizbuch stehen. Hanne konnte nicht fassen, wie früh alle wach wurden (kurz nach 6 durch den Lärm aufgeweckt stöhnte sie ins Kissen „Da geht er hin, mein wunderschöner Samstag…“) und wie laut, wie polterig kleine Jungs sind.

Am Sonntag kamen Cousine Mia, Christophs Bruder und Opa mit ersten Teilen für die Terrasse, und Hanne hat sich mit Mia auf den Spielplatz gegenüber zurückgezogen, weil es ihr im Haus einfach zu laut war.

Aber kleine Jungs sind jetzt nicht generell verteufelt – es gibt immer den einen da, den beide Mädchen sehr mögen. Vor allem Ella hat in letzter Zeit entdeckt, wie gut man mit ihm spielen kann.

Und was mir so gar nicht fehlt? Wickeln.

Heute ist der Tag des frischen Gemüses

und bei uns ist der Küchenanbau eingepackt, ein Badezimmerfenster zugemauert.

Jetzt fehlen noch Putz und die untere Abschlusskante der Solarlux-Tür – es wird. Wenn die Sonne scheint, sieht das alles natürlich noch viel hübscher aus.

Ella, die heute wegen des Bauchgrummelns zu Hause blieb, konnte die allerersten 5 Erdbeeren aus dem Garten ernten und hat sie liebevoll als Nachtisch für das Abendessen vorbeitet. Mal sehen, wer die überzählige dann essen darf.

Ich durfte ein Aufkleber-Kunstwerk am Laptop finden und hab mich sehr gefreut.

Christoph liefert sich mit Ella am Tischkicker ein heißes Match:

Die Mannschaften kamen aus G. und S., den beiden Heimatorten der  Großelternpaare.

Abendbrot: Igel-Baguette mit gartengepflückten Zwiebelgrün, Käse, Schinken und Ei.

Mittwochsmomente

Heute wurde es hinter meinem Arbeitszimmerfenster einfach nicht weniger grau.

Nach der Schule: Kieferorthopädie-Termin mit Ellie,

die sich danach zu Mona verabredet hatte. So konnten Hanne und ich – auf ihren Wunsch – in Ruhe für eine morgige Deutscharbeit üben: „Schreibe einen Tagebucheintrag“ (Deutsch in der 5. Klasse – selten kreativer Umgang mit Texten, aber das kann man den Lehrern wirklich nicht zum Vorwurf machen). Besonders frustriert (und letztendlich auch nicht eingehalten) hat Hanne das geforderte Etappenlesen – jede Woche 1 Kapitel, bloß nicht weiter, passend zu den Arbeitsblättern des Verlags. Da wünscht man sich immer, dass die Kinder lesen, und dann sowas. Solche schmalen Bücher hat das große Mädchen sonst an einem Abend durch.

(Sabine Ludwig – Die Nacht, in der Mr. Singh verschwand)

Christoph übernahm nach Deutsch dann nahtlos, um – erneut auf ihren Wunsch – mit Hanne die Mathehausaufgaben anzuschauen, die sie morgen am Projektor darstellen muss. Ich habe beim Abendbrotvorbereiten ein bisschen zugehört und war wie immer sehr erleichtert, dass Mathe nicht in meinen Aufgabenbereich fällt: laaaaangweilig.

Beim Abholen hatte Ella schon Magengrummeln und ging mit einem warmen Roggensäckchen in unser Bett.

Baugerüstbude

Ella hatte Besuch von einem Mädchen aus ihrer Klasse, das sie toll findet (also, beiderseits). Hanne und deren große Schwester waren die gesamte Grundschulzeit in einer Klasse, aber die beiden Großen hatten keinen gemeinsamen Nenner – alles prima, aber keine Freunde. Kann also gut sein, dass diese 2 Budenbauer sich schon seit 4 Jahren von allerhand Festen und Bastelnachmittagen kennen, es aber nicht wissen. Mir fiel das auch erst auf, als die große Schwester ihre kleine Schwester in der Schule abholte. Münster, ein Dorf.

Praktischerweise kann man bei so einer stabilen Hütte auch bei heftigen Regengüssen draußen bleiben.

Und: die Tomatenpflanzen haben in der Zwischenzeit Blüten bekommen.

Denen hat der Regen sicher auch gut getan, ich hab mich lieber nach drinnen verzogen.