Enchiladas

Früh am morgen dreht Christoph eine Radrunde durch die Gegend.

Etwas später bringe ich meine Mutter zum Hbf.

Zu Hause entbrennt für den Rest des Tages kreative Küchenarbeit.

Überraschungsschnitzeljagd

Wochenende, ach, Wochenende!

Christoph bringt den Garten auf Vordermann und danach den ganzen Grünschnitt zum Recyclinghof.

Die Freundinnen des großen Mädchens haben sich geheim mit mir abgesprochen, sie am Nachmittag in die Stadt zu locken. Dort wollen sie mit einer Schnitzeljagd ihren Geburtstag starten, der aus Gründen im April nur digital stattfinden konnte.

Wenn das große Kind denkt, dass es Chinesisch gibt, folgt es mir praktisch überallhin (eventuell sogar in ihre persönliche Vorstellung der Hölle, und die ist erstaunlich detailliert: auf keinen Fall möchte sie jemals in einem Uboot voller Autoluft auf einer hohen Leiter stehen müssen.)

Wir Mädchen radeln in die Stadt, ich texte den Freundinnen, wo wir geparkt haben.

Während wir unterwegs sind, knoten die Freundinnen den ersten von so um die 8-10 Luftballons der Überraschungsschnitzeljagd an Hannes Leeze.

Ellie und ich lassen das große Mädchen alleine losziehen, geben den Freundinnen überlebenswichtige Übernachtungsutensilien und radeln heim zu Oma. Am späteren Abend drehen wir noch eine Runde über den Campus und gucken beim wilden Mitmachgarten vorbei.

Vor einiger Zeit hatten wir Topinambur gespendet, aber der hat’s nicht lange gemacht.

Abends spielen wir zu viert Tabu, und der Ausgang ist denkbar knapp (aber meine Mutter und ich gewinnen gegen Christoph und Ellie).

Zwei Opfer

Erstes Opfer:

Schnell noch Scheibenwischwasser nachfüllen wollen, und dann eine tote, verwesende Taube im Motorraum gefunden. So, so ekelig. Christoph hat sie für mich weggemacht.

2014 starb schon einmal eine Taube auf unserem Grundstück.

Opfer 2:

Im Auto mit frischem Scheibenwischwasser und ohne Taube mit meiner Mutter den treuesten, nun verschiedenen Staubsauger zum Entsorgungshof gefahren. Hier im Bild rechts. Mach’s gut, kleiner Freund.

Kleine Abendrunde im Nordpark ohne weitere Schäden überstanden.

Morgens

Um 10 nach 6 ist noch alles dunkel. (Ja, die Uhr in der Küche zeigt 20 nach. Ja, die Uhr geht 10 Minuten vor. Ja, das wissen wir. Ja, das bleibt so.)

Ich bringe meine Mutter zur Uniklinik und lade sie vor der Tür ab. Als ich heimkomme, geht grade die Sonne auf.

Am Abend wissen wir: die OP ist gut gegangen.

Vorgespräch

Fahre mittags meine Mutter ins UKM zur Vorbesprechung mit Anästhesistin und Ärzten und hole sie 3 Stunden später wieder ab. Morgen früh muss sie um halb 7 für ihre OP da sein.

Bei Annette

Ein Rundgang durch Annette von Droste-Hülshoffs Parkanlage an einem schönen Samstag ist nie verkehrt. (Exemplarische Rückschau: 2010, 2015)

Zudem hat Ellie Blätter einer Platane erbeutet, die ihr für das Herbar noch gefehlt hatten.

Ankunft

Das kleine Mädchen und ich holen am Nachmittag Oma R. am Hauptbahnhof ab; sie bleibt ein paar Tage bei uns. Mittlerweile ist das Gästezimmer ja das Zimmer, das früher mal Ellas Zimmer war, während Ella jetzt in dem Zimmer schläft, in dem früher Hanne schlief, die jetzt aber da schläft, wo früher Christoph und ich unser Schlafzimmer und die Vormieter ihre Küche hatten.

Wir richten uns ein und essen gemütlich zu Abend. Christoph besiegt derweil mit anderen Bösewichten abends die Guten.