Søndervig 8

Die Mädchen haben sich gewünscht, etwas zu viert zu unternehmen, und so haben wir uns nach dem Frühstück von den anderen abgesetzt und fuhren zum WOW-Park nach Skjern, ohne recht zu wissen, was uns da erwartet. Ein Baumwipfelpfad, irgendwas mit Netz und riesigen Bällen, Eintritt gewohnt dänisch teuer, mehr wussten wir nicht.

Nachdem wir schon anfingen, dem Navi zu misstrauen, als wir über einsame Landwirtschaftswege geführt wurden, kamen wir zu einem alten Gehöft, dessen großes Gelände und alter Baumbestand zum Abenteuer-Wald-Kletter-Schaukel-Balancier-Lagerfeuer-Labyrinth-Spaß-Spielplatz-Streichelzoo umgebaut wurde.

Noch nie haben wir so hohe Schaukeln gesehen wie hier. Stellt Euch mal vor, wie hoch man da kommt!

Typisch dänisch gibt es Hinweisschilder mit Piktogrammen, die die Maximalanzahl der zeitglich benutzenden Menschen angibt der Rest ist den Spielenden (Altersangabe: „von 2-102“) gewohnt entspannt selbst überlassen.

Hier war die Maximalanzahl übrigens 3.

Jede Ecke hat etwas Neues zu bieten.

Tja. Den Ausguck in der Mitte des Labyrinths hätten wir dann schon mal erreicht…. und nun?

Wasserblob für müde Krieger (eigentlich allerdings zum Hüpfen).

Brennholz für Stockbrot und über dem Feuer gepopptes Popcorn ist frei erhältlich, wenn man sich einen Tag vorher für eine der Feuerstellen anmeldet.

Schon wieder etwas entdeckt und unterwegs: Ellie.

„Ellie, kann ich auch mal?“ „Ja klar!“

Am Ende, was für ein Glück, haben sie ihn doch noch bekommen: den riiiiiiesigen Ball, auf den sie mittags schon mit sehnsüchtigen Augen gespäht haben.

Tschüss. Das war so toll!

 

 

Søndervig 7

Die Mädchen hatten sich ihre Wecker auf 9:09h gestellt, damit sie Geburtstagswimpel aufhängen, den Frühstückstisch vorbereiten und die Geschenke herrichten konnten.

Ich liebe Wimpelketten.

(Merke: Wenn man kein Feuerzeug oder Streichhölzer hat, kann man eine Kerze auch per Toaster anzünden – aber nur, wenn man ein Erwachsener ist!)

Wenn man einen Geburtstagskuchen bekommt, der aus 4 kleinen Brownies besteht, dann trifft es sich gut, wenn man 3 Kinder dabeihat, die jeweils ein Stück davon essen wollen.

Meine Geburtstgskarte mit 3 individuellen Texten der 3 Allerliebsten.

Nach dem Frühstück machten wir uns auf den Weg zum 14. Internationalen Sandskultpurenfestival in Søndervig – das war schon sehr beeindruckend!

Wieder am Haus haben Ellie und ich im Garten das Rauschen des Meeres gehört…

… und mussten doch mal gucken gehen, wie hoch die Wellen heute sind.

Ja, sieht gut aus und ist auch da!

Hier oben gibt es ja kein Wattenmeer wie an der deutschen Nordseeküste, also kann man selbst entscheiden, wann man das Meer besuchen gehen möchte.

An diesem Nachmittag, zum Beispiel.

Mein Geburtagsmoment zum Innehalten. Hannes Kopf auf meinem Schoß, quatschend, Ella giggelnd daneben.

Und als die anderen in den Pool wollten, sind das große Mädchen und ich sind noch lange geblieben und haben noch mehr gequatscht.

 

 

 

 

Søndervig 6

Oma, Opa, Mia und Hanne waren in einem kleinen Museum, Christoph, Ella und ich hatten darauf keine Lust.

Zwischen den Dühnen und im Landesinneren ist es fast schon zu warm, am Haus weht ein schöner Wind. Daher brachen Christoph, Ellie und ich unseren Einkaufsbummel in der Fußgängerzone in Ringkøbing zugunsten des Supermarkts mit Klimaanlage ab und machen uns zügig auf den Heimweg. (Fußgängerzonenläden schließen samstags ohnehin um 14 Uhr, an Wochentagen oft schon um 17h30. Supermärkte haben dagegen 7 Tage die Woche offen, teilweise von sogar von 7-22 Uhr.)

Zum Kaffee gab’s Smileys und Frösche (Gespenster?). Alle Süßspeisen in Dänemark sind un-glaub-lich süß. Unter dem Smiley-Deckel fand sich statt normalem Teig eine großzügige Menge an Marzipan, der Frosch hatte einen Erdbeer-Sahne-Bauch.

Am angenehmsten ist die Luft natürlich am Meer, vor allem, wenn man reinspringt, so wie Hanne.

Søndervig 5

Unsere Vormittage sind ruhig. Jeder ist in seiner Gemütlichkeitszone, steht auf und frühstückt, wie und wann er will, puzzelt, spielt, schwimmt, malt, liest, chillt. Richtig urlaubig fühlt sich das an!

Während die Mädchen am Nachmittag mit Oma und Opa die Dünen erkundigten, waren Christoph und ich zum Bummeln und Shoppen in Holstebro. Hier läuft im Radio jede Stunde einmal Maître Gims – Est-ce que tu m’aimes?  – langsam gefällt es uns sogar („man gewöhnt sich an alles“). Da es bis Holstebro ungefähr 1 Stunde Fahrt pro Richtung hat, hörten wir es entsprechend einmal auf der Hin- und einmal auf der Rückfahrt.

Holstebro ist schnuckelig, bietet an jeder Ecke neue Skulpturen und hat einen TigerStore – was will man mehr.

Der Zauberfelsen am Færchtorvet, frei zugänglich. Natürlich sind wir raufgeklettert.

Zu Hause war der Rest der Bande schon im Pool.

Die beiden Kleinen waren die tageslängsten Schwimmer: 3 Stunden am Stück. Im Bild: Eine schrumpelige Ellahand.

Søndervig 3

Das Wetter ließ sich erst ein bisschen bitten, aber dann wurde es phänomenal – ab zum Strand!

Mehr als ein lockeres Tuch um die Badenanzüge brauchten die Mädchen heute nicht.

… und dann direkt quietschend, kreischend und lachend ab in die kalte Nordsee!

Ella ist zögerlicher.

Hanne und Mia kamen gar nicht mehr raus, Ella wärmt sich schneller wieder bei uns auf.

Bei so tollem Wetter ist der Strand ja ganz schön „überlaufen“…

naja, zumindest in einer Blickrichtung… nach rechts ist gewohnt wenig los:

Und nach vorne zu schauen lohnt sich eh immer.

Dann entdeckt man auch eine einsame Kreuzotter, die den Strand entlangschlängelt.

Hier geht die Sonne um 22h unter.

Ich hab Sonnenbrand auf den Füßen. Anfängerfehler.

 

 

Søndervig 1

7 Stunden für 500 Kilometer, das ist schon happig – aber endlich, endlich sind wir da.

Hallo Reetdach-Haus!

Direkt hinter dem Haus steigt man die Klippen hoch….

und dann noch einmal etwas höher…

(freundliche Maßstabmännchen am Horizont: Christoph und Hanne)

und dann ist sie da, die Nordsee!

…. eigentlich hatten wir gesagt, dass wir mit dem Steinesammeln erst in der zweiten Woche starten.

Abends stiegen Christoph und Hanne zum Sonnenunterganggucken die Klippe noch mal hoch.

 

 

Sommerferien – Duhnen 4

Auch für den Liebsten und mich fangen die Ferien an, und die erste Station ist natürlich Duhnen.

Das Wetter zeigt sich von seiner nordseeischsten Seite: grau, windig und fieselig. Gut, dass uns das nichts ausmacht. (Oder: Nichts ausmacht, wenn man weiß, dass man danach schwimmen und in die Sauna kann.)

Muschelsucherin:

obligatorisches Familienschuh-Photo, schon mit beregneter Linse

Und dann nur noch schnell in die Wohnung, Badesachen an, schwimmen, Sauna!