Samstagspläne

Die Mädchen tun Dinge.

Ella ist auf einen Geburtstag jwd (mal lese: jjjwd) eingeladen. Ich teile mir den Fahrdienst mit einer anderen Mutter, so dass Ellie um halb 2 vor dem Haus ins Auto hopst und weg ist. Hanne radelt um 5 zum Übernachten zu Emma. Sie machen Maultaschen mit Spinat und Ricotta und gucken Filme.

Beim Geburtstagsabholen wäre ich ohne Navi verloren und entdecke Teile des Münsterlands, die mir völlig fremd sind. Bis ich das Haus gefunden, mein Auto mit Mädchen beladen, 2 Stationen zum Abladen angefahren habe und schließlich mit Ella auf die Einfahrt rollere, bin ich anderthalb Stunden unterwegs gewesen. Ella und ich gucken „Miss Fishers mysteriöse Mordfälle“ weiter, der Liebste dreht eine Runde mit der Kamera durch die Stadt.

Zeugnisessen

Unsere langjährige Tradition des gemeinsamen Mittagessengehens am Tag der Zeugnisse der Mädchen ist zum Halbjahr ausgefallen. Hanne war im Praktikum und hat ihr Zeugnis daher später bekommen, Ella war krank und konnte daher weder ihres ausgehändigt bekommen, noch das der großen Schwester im Sekretariat abholen.

Daher waren wir heute untraditionell, aber genauso schön Freitagabendessen. So konnten wir das Zeugnisessen und den Gutschein, den wir von Russ zu Weihnachten bekommen hatten, bei Hans im Glück einlösen. Die Mädchen waren schon öfter da, das erste Mal 2015, aber für mich war es der erste Besuch. Hanne kam von einer Freundin, Christoph aus dem Büro und Ellie und ich von zu Hause angeradelt.


Es war sehr viel, aber sehr lecker. Danach waren wir alle freitagsmüde und mehr als bereit für die Couch.

Frauenstraße

Nur der Liebste und ich müssen heute zur Arbeit; die Schulbehörde hat vorsichtshalber den Unterricht abgesagt. Zum Mittagessen radele ich mit den Mädchen in die Stadt. Wir werden Christoph in seiner Mittagspause treffen, gemeinsam Vietnamesisch essen, einen Sehtest für Hanne machen, brauchen noch ein Geschenk für einen Geburtstag auf den Ellie am Samstag eingeladen ist, und es tut den Mädchen gut aus dem Haus zu kommen.

In der Stadt ist so gut wie nichts los, sogar im Mukk, wo die Mädchen rutschen, während ich durch die Schreibwarenabteilung schlendere. Weil wir an der Kasse nicht anstehen müssen, sind wir flott wieder raus und gehen zum Optiker, der ein verwirrendes Gespräch über Stürze auf den Kopf, Osteopathenbesuche, Schmetterlingsknochen im Schädel und schiefen Köpfen anfängt und uns wegschickt. Neue Gläser lohnen sich nicht, dafür ist die Verschlechterung zu gering.

So sind wir schnell wieder raus, schütteln das seltsame und beunruhigende Gespräch ab und machen uns auf den Weg zum Vietnamesen. Auf dem Domplatz ist es so windig, dass wir absteigen und schieben müssen, um nicht seitwärts von Sabine von der Leeze gepustet zu werden.

Wir sind wenige Minuten vor Christoph da, besetzen einen Tisch, suchen uns ein Mittagstischessen aus und die Mädchen überlegen, ob sie mit Stäbchen essen wollen.

Letztendlich ist es beiden zu scharf, daher essen sie nur Süßkartoffelpommes. In einer Regenschauerpause radelt der Liebste zurück ins Büro, und wir nach Hause.

Sabine

Am späten Nachmittag soll es in ganz NRW mit dem Orkantief Sabine ziemlich stürmisch werden, daher fahren wir nach einem frühen Mittagessen heim.

Als es draußen windiger wird und sich der Nachmittag so lang vor uns ausstreckt, bedecken wir Mädchen den Küchentisch, packen uns farbsicher ein, holen 3 Leinwände, Pinsel und Akrylfarbreste und malen mal drauf los.

Sabine rüttelt zwar an den Rolladen und den Tannen, ist dann aber in unserer Umgebung doch viel zahmer als gedacht: Keine Schäden, nur ein paar Äste auf dem Fahrradweg.

Ich und mein Holz

Station 1: Ella und Christoph holen Holz mit ihrer Schubkarre und schmeißen es über den Zaun.

Station 2: Ich bringe es mit meiner Schubkarre in den Keller

Station 3: Hanne und Opa stapeln

Sagenhaft

Für ihren letzten Tag im zweiwöchigen Praktikum im Einzelhandel hat Hanne gestern als Dankeschön einen saftigen, veganen Schokokuchen gebacken. Sie hat sich wohlgefühlt und durfte viel machen. Nach dem Wochenende muss sie dann statt um 9 wieder um vor 8 in der Schule sein, und darauf freut sie sich kein Stück.

Normalerweise um 15, aber heute schon um 14 Uhr in die Freiheit des Wochenendes entlassen, sitzen wir gemeinsam um kurz vor 3 im Auto und fahren zu Oma und Opa.

blauer Himmel weit und breit

Da wir es nicht schaffen werden, vor dem Sonnenuntergang bei ihnen zu sein, machen wir kurz nach der Autobahnabfahrt am Wald Halt, damit Christoph Fotos machen kann.

Frischluft

Nach Tagen auf der Couch dreht der kranke, aber immer noch beste aller Ehemänner am Abend eine Runde durchs Viertel.

Vor dem Wartezimmer warten

Das Wochenende war langsam und leise. Heute früh ruft der kranke Mann wieder und wieder beim Kinderarzt an, bis er durchkommt, und einen Termin für den späten Vormittag ausmacht. Mit Wartezeit. Am Ende warten Ellie und ich ungefähr eine Stunde, erst vor, dann im Wartezimmer, danach im Arztzimmer. Viel schlafen, viel trinken, viel Netflix und einfach etwas Zeit geben.