Alltagstermin

Nach der Schule gleich zum Kieferorthopädentermin mit dem kleinen Mädchen, Alltag.

Praktisch, wenn das große Mädchen einfach alleine nach Hause radelt und daran denkt, einen Schlüssel mitzunehmen, das entzerrt den Nachmittag deutlich. Ab Morgen gibt es bei uns ein 4 Tage langes Wochenende (Feiertag, Brückentag, Samstag, Sonntag) und wir freuen uns alle sehr auf’s Ausschlafen.

Das Zentrum des Geschehens

Er ist 1×2 m groß, massiv und schwer und unwesentlich länger als Ellie: Wir haben wir ihn gekauft, als wir endlich eine Wohnung für uns 4 gefunden hatten und ich im 8. Monat schwanger war. Der freundliche Verkäufer meinte mit Blick auf meinen Bauch, er würde den Lieferanten sagen, sie sollen den Tisch doch bitte kostenfrei zur Wohnung hochtragen und nicht nur zur Bordsteinkante liefern.

Seitdem ist der Tisch das Zentrum des Geschehens. Wir sitzen mit Gästen nur bei medialer Bespaßung wie Eurovision oder EM/WM im Wohnzimmer, sonst nur in der Küche, auch mit den Mädchen spielt sich viel „hinten raus“ in der Küche ab. Vermutlich gibt es Menschen, die wissen gar nicht, dass wir ein Wohnzimmer haben.

Der RÅSKOG Servierwagen Bastelwagen wird oft an den Tisch herangerollert,

manchmal finde ich einen Blumenstrauß,

es werden Hausaufgaben gemacht,

Geschenke eingepackt,

Projektwochenergebnisse präsentiert,

Spiele gespielt, gelacht, geweint, geredet, geärgert, gegessen, gefaltet, geklebt, mit Mehl, Kaffee, Bier und Saft gekleckert. Gelebt.

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Momentaufnahmen im Garten

Mit den Mädchen auf Gartentour:

Wir warten auf die hübschen lila Schnittlauchblüten

freuen uns darüber, dass es dem Rhododendron gut zu gehen scheint,

zählen grüne Erdbeeren,

bewundern das Sichtschutz-Woll-Gebilde von Hanne,

und den Fortschritt von Kartoffel

und Blumensamen aus aller Welt. Wir wissen nicht, was das mal wird, aber es keimt.

Die pummeligen, zersausten Rotkehlchenbabies sind aus dem Nest ausgezogen. Sie können noch nicht gut genug fliegen um ihren Eltern durch das Fenster zu folgen und hüpfen, wanken und flattern daher in der Garage herum.

 

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Schulfest

Für einen Samstag waren wir heute ziemlich früh angezogen und unterwegs. Ellas Grundschule feierte ein Sommerfest und sie musste als Mitglied des Schulchors schon vor 12 vor Ort sein. Ihr zweiter Auftritt, der mit der Tanz-AG, folgte um halb 1.

Keine leichte Aufgabe, uns schon um 11h30 einigermaßen präsentabel auf die Räder zu schwingen, da das große Mädchen auch mitmusste. Einmal da, hat Ella sich kurz im Kreis der Familie orientiert, bevor sie auf eigene Faust loszog.

Hanne hat schnell Ehemalige getroffen, die mittlerweile wie sie auf andere Schulen gewechselt sind und auch Grundschul-Geschwisterkinder haben.

Beides, das Singen und das Tanzen, hat Ella so viel Freude gemacht! Naturgemäß standen Chrisotph und ich mit breitem Grinsen im Publikum und fanden sie großartigst, wunderbarst. Ella hat mit den Augen immer wieder ihre Schwester gesucht. Es bedeutete ihr so viel, dass Hanne dabei war.

Nach den Auftritten waren wir noch einige Zeit auf dem Schulhof, entschieden uns zwischen Thai Curry, indischen Nudeln und Kebap für den Kinderklassiker Bratwurst-im-Brötchen-mit-Ketchup und danach ein Eis. Ella ließ sich als blauen Schmetterling schminken und Hanne stellte fest, dass sie zwar nicht ganz, aber doch schon ein bisschen der Grundschule entwachsen ist.

Danach waren wir kurz im Baumarkt, um Haftputz zu kaufen. Letztendlich finden wir uns immer in der Aquaristik ein, wo Hanne festgestellt hat, dass die Fische ihrem Finger folgen, wenn sie ihn langsam am Aquarium entlangführt.

Zuhause lieferten sich die Mädchen eine erbitterte Wasserschlacht, während Christoph und ich Zukunftspläne schmiedeten.

 

Gemeinsam krank

Beide Kinder kamen krank aus der Schule, lagen den Nachmittag über auf dem Sofa herum und lasen unter Decken und Kissen. Wir haben 3 Sofas, trotzdem schaffen es die beiden, sich auf einem zusammenzuquetschen und sich folgerichtig gegenseitig die Ellenbogen in die Seiten zu rammen, sich vehement übereinander zu beschweren –  nur um kurz darauf miteinander kichernd die Köpfe zusammenzustecken. Kein Wunder, dass sie so oft gemeinsam krank sind.

Kurz hat Ella sich dann doch noch aufgerafft, denn wer sich vom Taschengeld eine Wasserpistole kauft, kann es im Garten auch richtig regnen lassen.

Sie passt aber auf, dass sie das fleißige Rotkehlchen dabei nicht versehentlich erwischt.

Der Rhododendron macht sich daran zu blühen,

und die ersten Erdbeeren lassen sich erahnen.

Dass wir mal so viel Zeit im Garten verbringen würden, hätte ich nicht gedacht.

 

Gartenarbeit

Ach, unser Garten!

Meine Eltern sind über Pfingsten angereist und haben allerhand Samenbänder, Keimlinge und etwas größere Pflanzen mitgebracht, und heute ziehen alle ein. Hanne hat einen genauen Plan, was wo in der Erde schläft, wo noch Platz ist und wo was hinkann.

Um die 3 Gärtner herum sprang den ganzen Morgen unser Rotkehlchenpaar, das 5 hungrige Kinder zu versorgen hat. Ihr Nest haben sie in unserer Garage auf einem Beutel neben der Grillkohle gebaut.

Come together

ESC-Party 2016 – ich liebe, dass das so eine schöne Tradition geworden ist: es war uns wie immer ein tolles, entspanntes Fest mit Euch!

(Wir haben halt keine EU-, sondern eine WM-Fahnenkette, aber wenn Australien schon mitmachen darf und erstmals die USA zuschaute…)

Ella war um Mitternacht im Bett, Hanne (und ihre 3 Freundinnen) um kurz nach 1.

Rückblick: vor 2 Jahen war der ESC unsere zweite Nacht im Haus.