Ein letzter, (fast) fauler Sonntag

Ella und Christoph machen Frühstück. Ich darf liegenbleiben und habe vor lange zu lesen, aber als ich dieses Bild geschickt bekomme, stehe ich doch auf.

Ella weckt Hanne gegen 10, damit wir zusammen die das Finale der drittel Staffel Trolljäger – Geschichten aus Arcadia gucken können, und sie ist nicht mal böse mit ihrer kleinen Schwester, weil sie auch dringend wissen will, wie es ausgeht.

Danach ziehen sich die Mädchen an und mit Christoph und Volleyball los, während ich auf der Terrasse arbeite. Dass ich meinen Laptop in den Ferien nicht aufgeklappt habe, hat meinem Stresslevel sehr gut getan, aber jetzt gibt es wieder einiges vorzubereiten und Emails zu beantworten.

Am Nachmittag grillen wir, gießen alles und besprechen die Termine der nächsten Woche: Verabredungen, Elternsprechtag, Besuche, Klassenarbeiten, … das riecht sehr nach Alltag.

Ella liest: Die Miesel-Reihe von Ian Ogilvy und darf sich alle 5 Bücher von ihrer Schwester leihen.

 

 

Gartentag

Das schöne Wetter der Pfingstferienwoche hat freundlicherweise nicht aufgehört, als wir nach Münster zurückkamen.

Heute machen wir einen Gartentag. Nach der Woche macht sich der Rasen an den meisten Stellen überraschend gut. Den Pflanzen im Gewächshaus geht es je nach Hitzevorliebe schlapp oder prächtig. Die Pflanzen auf der linken Seite haben den Tomaten scheinbar widerstandslos die Alleinherrschaft überlassen.

Christoph schneidet die Hecke vor dem Haus und macht gleich radikal weiter. Um einen freundlicheren Eindruck zu schaffen, werden wir später irgendwas Buntes einpflanzen, was die pralle Sonne mag und Farbe nach vorne bringt.

Im Garten freue ich mich über Topinambur und Holunder, schneide den Ginster zurück, buddele die Wurzel des Buchsbäumchens aus und pflanze dort die Sonnenblumen ein.

Unter der Grasnarbe entdecken wir die Spitze eines Steins, der sich als erstaunlich groß, schwer und unhandlich erweist. Wir haben keine Ahnung, warum er da liegt, wo er liegt, aber er muss definitiv weg. Wir wollen Rasen.

Der Stein entpuppt sich als ein mehr als medizinballgroßes Konglomerat aus Beton, Glas, Außenmauerziege und PVC-Rohr, bei dem am Ende noch der Nachbar hat helfen müssen, um es aus dem Loch zu hieven.

Pfingstferien 4

Direkt hinter dem Haus beginnt die Natur.

Wir haben die 4 großen Tische auf der Terrasse auseinandergeschoben und die Hälfte auf die Wiese gestellt, damit man sich zwischen Schattenplatz und Sonnenplatz entscheiden kann. Unter den großen Bäumen wachen die kleinen Feldmaikäfer auf, sobald es wärmer wird. Mittlerweile fangen die Kinder sie mit ihren Händen und ekeln sich nicht mehr. (Mir müssen sie immer noch nicht unbedingt ins Haar oder an den Ohren fliegen.)

Die Kinder suchen Stöcke für ein Tipi und schmeißen sich die Frisbee quer über den Graben zu. Nach dem Mittagessen ziehen wir los und, wie versprochen, können wir schon wenige Minuten später die Leinen lösen.

Da wir Nichtschwimmerkinder dabeihaben, entschieden wir uns beim Buchen bewusst für ein Haus, das nicht direkt am Wasser liegt, aber durch die restlichen 3/4 des Parks zieht sich ein Kanalsystem, das man als Rundweg mit Treetboot, Ruderboot oder Kanu erfahren kann.

Da sich seit gestern Abend der Park um gute 75% geleert hat, ist alles still und friedlich.

Der Nachmittag sieht uns wieder auf der Terrasse.

Stadt-Land-Gewässer-Gedöns (4 Beine, Charaktereigenschaft, Filmtitel, …), Dead Man’s Draw und Noch mal!, Mysterium und Codenames

Wir spielen viel, weil sich immer jemand findet, der mitmachen möchte und die Mädchen sind voll integriert.

Pfingstferien 3

Vormittags war ich mit den Mädchen im Schwimmbad, am Nachmittag ging Christoph mit Hanne und dem überwiegenden Teil der Gruppe zum Bogenschießen.

Ella und ich zogen mit den anderen zum See und wollten eigentlich Tretbootfahren, aber weil so unglaublich viel los war und die Wartezeit ungefähr 1 Stunde betragen hätte, hat uns der freundliche Mitarbeiter den Tipp gegeben, einfach morgen wiederzukommen, denn dann wären alle Holländer abgereist.

Ich konnte Ella zum Kettcar überreden.