Schneegestöber

Ich bin die erste, die in die Küche kommt und den Schnee im Garten sieht. Seit gestern Abend ist einiges dazugekommen! Ich trinke einen schon fertigen Kaffee (die neue Maschine hat eine integrierte Zeitschaltuhr, das macht mich sehr froher als mich sowas froh machen sollte) und schließlich dappelt Ellie dazu und quietscht.

Ellie schlüpft als erstes in Matschhose und Stiefel und ich laufe kurz in den Keller: wir hatten da doch November 2013 diese kleine Schneeschaufel gekauft.

Nach 2 Stunden kommt sie wieder rein um sich aufzuwärmen.

Nach dem Mittagessen packen wir uns sehr warm ein und drehen eine lange Runde. Es schneit die. ganze. Zeit. weiter.

Gar nicht so einfach, Bilder ohne weitere Menschen darauf zu machen. Trotz der beißenden Kälte und dem Wind lassen sich die Münsteraner:innen das nicht entgehen.

Weil ich noch eine zoom-Verabredung habe, drehe ich nach einer Stunde um und stapfe heim. Christoph und Ellie haben noch lange nicht genug und sind noch eine Weile im Park.

Es schneit den ganzen Tag und die ganze Nacht.

Samstagsrunde

Der Wetterbericht sagt für heute heftige Schneestürme voraus und prophezeit für Münster schier unvorstellbare Schneehöhen von 30cm, aber am Vormittag drehe ich mit der weltbesten Fastnachbarin eine vollkommen trockene, coronakonforme Runde durch den Nordpark.

Wir grinsen uns schon an, als wir aufeinander zulaufen. Es tut so gut, ihr Gesicht zu sehen! Ich merke, wie ich das vermisst habe, und noch dazu gibt es viele schöne Neuigkeiten.

Wir biegen gemeinsam in den Seitenweg ab. Die Aa und die Seen sind sehr voll, kein Vergleich zum trockenen Sommer.

Als wir uns vor Mittag voneinander verabschieden, glaube ich nicht daran, dass heute noch Schnee runterkommen wird. Unser Besuch verlässt das Münsterland hoppladihopp, bevor hier das Verkehrchaos ausbricht. Am Abend ist Christoph verabredet und sieht den Schnee als erster. Er schickt ein Bild.

Als ich ins Bett gehe, mache ich noch ein Bild von der Terrasse. In der Nacht soll es weiterschneien, ich bin gespannt.

Christoph fotografiert später seinen Heimweg.

Lichtschalter und Seefahrer

Die Woche war lang und voll und wir sind alle froh über das Wochenende. Die Mädchen vermissen diese Woche Kontakt zu Freunden ganz besonders, vielleicht ist es das trübe Wetter. Einen Vorwurf kann ich ihnen nicht machen.

Heute bekommen wir tatkräftigen Besuch, spielen und bekommen mehr Licht und eine Steckdose im oberen Badezimmer – fantastisch!

Kubismus

Hannes fertiges Kunstprojekt mit Gießkannen.

Am Abend löst Christoph das Exit-Puzzle in der Drachenhöhle.

Ansonsten nicht viel. Schule, Arbeit, 4 heißlaufende Laptops.

Hier und da

Der Vormittag vergeht mit aufstehen, Kaffee von Hand brühen (die Kaffeemaschine hat nach 10 Monaten Homeoffice-Beanspruchung spuckend und gurgelnd den Dienst quittiert), frühstücken und spielen.

Anschließend drehen die, die wollen, eine Runde durch die Stadt. Wir besuchen dabei auch die Lambertikirche, wo ein Organist grade wilde Stücke übt, und den Dom, in dem wir uns die astronomische Uhr genauer angucken.

Christoph und Ellie drehen noch eine Runde mit dem Rad durch die Rieselfelder, während die Sonne langsam untergeht.

Eine Dusche, eine Dusche

Mit Duschwänden und zwei Möglichkeiten, aus denen das Wasser herausprasseln darf.

Ellie hat sich heute mit einer Freundin verabredet, die haben wir kaum gesehen. Vor lauter Freude über den erfolgreich-aktiven Tag gibt’s abends erstmal Hannes selbstgemachte vegane Pizza (aka ohne Käse).

Wochenend-Gefühl

Es ist Samstag, und das bedeutet ausschlafen (yay!) und sich über das Ausschlafen freuen können (doppel-yay!), und lange frühstücken, während alle zu ihren jeweiligen Wohlfühlzeiten in der Küche auftauchen, Kaffee oder Müsli oder Gesellschaft oder alles davon wollen.

Und auch mit dem Exit-Puzzle geht’s mit Hannes Hilfe endlich weiter.

Rechtshänderin

Und, wie läuft’s mit dem Distanzunterricht, Ellie?

Gut soweit.