Geburtstagsreiches Wochenende

Dreiviertel der Menschen in diesem Haushalt haben in den vergangenen 2 Tagen irgendjemanden hochleben lassen und/oder gratuliert.

Gestern Abend was das große Mädchen am Germaniacampus Geburtstagseislaufen und blieb gleich über Nacht bei einer Freundin, die in der Nähe wohnt. Sie schickt uns ein aussagekräftiges Beweisfoto. Danke.

Heute Mittag brachte Christoph das kleinere Mädchen zum Germaniacampus. Ella ist auf der Eislaufbahm zu einem Geburtstags eines Mädchens aus der Klasse eingeladen. Schlittschuhe auszuleihen kostet 4€, der Eintritt aufs Eis ebenfalls. Die Bahn gibt es jetzt seit 10 Jahren und wird gut angenommen.

Ich hole ab, als es anfängt zu regnen und ungemütlich zu werden. Gemeinsam huschen wir 2 noch kurz in den Supermarkt und dann schnell ab nach Hause in die Wärme, auf die Couch, Samstagsabendgemütlichkeit zu dritt. Der Liebste ist auch auf einen Geburtstag eingeladen, aber es ist einer ohne Eisbahn.

Eislaufen 2015

Eislaufen 2016

Kollegenkaffee

Teuer Kaffee, teure Gesellschaft.

Seit Dezember arbeite ich einige Wochen lang Samstagsvormittags – ich dachte, warum nicht?

Jetzt weiß ich, warum nicht: das wohlige, kuschelige, entspannte Freitagsabendgefühl stellt sich gar nicht mehr ein, seit ich weiß, dass der nächste Morgen nicht einer Kanne Kaffee, schluderigen Hosen und der festen Absicht gehört, sicherlich nicht vor die Tür zu gehen bevor es annähernd Mittag ist.

Zwei Fliegen

Der nächste Kindergeburtstag steht an, Ellie und ich radeln zu einer weiteren unsäglichen Geschenkekiste im Mukk und bringen Bücher zurück in die Bücherei.

Von Schäfchenwolken, Verabredungen, Rutschen und Lamas

Der Liebste muss heute zur Arbeit, und ich mache mich auf den Weg und treffe in der Mitte, ungefähr eine Stunde Fahrt für uns beide, die Großeltern zur Ellie-Übergabe. Netterweise machen wir das heute an einem großen Supermarkt, so dass ich die meisten Silvestereinkäufe direkt dort abhaken kann.

Bei tollstem Wetter fahren das kleine Mädchen und ich gemütlich heim nach Münster. Sie macht Musik und ich muss raten, wer singt und wie das Lied heißt. Ich bin eher mies.

Schon gestern hat sie sich für den Nachmittag mit einer Freundin aus der Schulklasse verabredet. Weil sie mit dem Weg unsicher ist, bringe ich sie hin. Danach schnöse ich mit dem großen Mädchen durch ein Möbelgeschäft. Seit wir von Oma und Opa nach Hause gefahren sind, verlässt sie heute das erste Mal wieder das Haus. Beim Anblick der roten Eckcouch aus Breitcord geraten beide in Verzückung und müssen sie anfassen.

Ich suche eine bestimmte Art von Kiste, werde aber nicht fündig. Egal.

Immerhin rutscht Hanne noch zwei Mal. Diese legendäre Möbelhausrutsche kennt in Münster sicher jedes Kind. Solange ihre Hüfte passt, wird sie das weiterhin tun, verkündet sie.

Danach erledigen wir die letzten Silvestereinkäufe und holen anschließend Ellie bei ihrer Freundin ab. Als wir nach Hause kommen, ist Christoph schon da und räumt die Küche auf. Wir machen uns etwas zu essen und ich freue mich, die beiden Mädchen die Köpfe zusammenstecken zu sehen, während sie gemeinsam arbeiten. Danach sieht die Küche wieder fast so schlimm aus wie vorher. Wir ziehen uns ins Wohnzimmer zurück und der Liebste geht zu seiner Verabredung und spielt irgendein langatmiges Lama-Spiel.

Saturday Night Life

Christoph bringt Ellie zu ihrer Geburtstagsverabredung in ein Tanzstudio. Als ich sie am Nachmittag wieder abhole, führen die Mädchen auf, was sie gelernt haben.

Am Nachmittag bekomme ich mein Weihnachtsgeschenk!

Mein neuer, großer Schreibtisch ist wundervoll, tausend Dank! Ich liebe ihn sehr!

Kate und Alasdair kommen vorbei, es regnet immer noch, wir radeln in die Kreuzstraße, werden nass, versuchen Kneipenhopping und bleiben schließlich sehr, sehr lange in einer Kneipe um die Ecke. So nett!

Rudelsingen auf dem Prinzipalmarkt

Hanne und ich radeln zu 16h in die Stadt, wo wir uns mit den amerikanischen Freunden zum Weihnachtslieder-Rudelsingen verabredet haben. Seit einigen Jahren findet diese Veranstaltung an einem Adventssonntag statt, und in diesem Jahr sind wir das erste Mal dabei.

Als es dunkler wird, geht es los. Auf Leinwänden werden die Liedtexte gezeigt und gut eine Stunde lang singen wir alte, neue, furchtbare und schöne Lieder zusammen. Kling, Glöckchen, Klingelingeling und In der Weihnachtsbäckerei, Mary’s Boy Child, Dicke rote Kerzen, Eine Muh, eine Mäh, eine Täterätätä… eine ungewöhnliche, unterhaltsame Mischung.

Rund 5000 Menschen sind vor dieser Kulisse zusammengekommen.

Herbstsend

Christoph und Ellie fahren abends zum Send. Sie wollen schlendern, Fotos machen, eine gemischte Tüte voller Süßigkeiten mitbringen, ins Spiegellabyrinth und zum Ausklang das Feuerwerk sehen.