Sonntags

Das nächste Spiel am Küchentisch: Torres.

Hanne lernt währenddessen schon mal für ihre Englischklausur.

Abends dreht Christoph eine Runde und kommt an der Schleuse vorbei.

De Civitate

Christoph, Ellie und ich drehen eine Runde durch den Wienburgpark.

Immer schön: De Civitate von Maria Nordmann, Skulpturprojekte 1997. Wir spielen mehrere Runden Verstecken, dann wird’s schon fast dunkel.

Zuhause warten das große Mädchen und ein Spiel am Küchentisch, ausgeliehen vom Patenonkel. Danke!

Abendrunde

Die Kinder sind täglich in der Schule, aber wir Großen sind sehr diszipliniert und eben ständig zu Hause.

Einmal quer durch’s Viertel, weil die Decke auf den Kopf fällt.

Siebzig

Alles Liebe und Gute zu Deinem runden Geburtstag, Mama! Es ist schön, dass wir Dich heute bei uns haben können.

Ich hole am Morgen Brötchen für’s Geburtstagsfrühstück, die Mädchen halten Oma noch ein paar Minuten auf. Da in unmittelbarer Nähe zum Haus 3 Bäckereien zu finden sind und ich mich für die mittelweite entscheide, die keine große Kette ist, bin ich ein paar Minuten unterwegs. Ich muss mit Maske in der regelkonform auseinandergezogenen Schlange stehen, denn die Bäckerei ist im Viertel sehr beliebt.

Als ich zurück bin, zünden wir die Kerzen an und frühstücken gemütlich zusammen. Die Geschenke werden ausgepackt, und wir sprechen über die Tagesplanung.

Wir bereiten Bratäpfel vor: Die Mädchen haben sie noch nie gegessen, letztes Jahr hatte meine Mutter zum Nachtisch an ihrem Geburtstag mit meinem Vater und Bruder auch Bratäpfel und außerdem kann man sie fantastisch vorbereiten.

Omas Handy klingelt und pingelt den ganzen Vormittag; mit meinem Bruder können wir zoomen.

Zum Mittagessen lädt das Geburtstagskind uns Anwesende fulminant ein. Wir bestellen ein liebevoll zusammengestelltes, sehr leckeres Menü beim großen Kiepenkerl. Zum Nachtisch gibt es die selbstgemachten Bratäpfel.

Danach müssen wir uns ganz dringend bewegen und drehen eine schöne, lange Runde durch die Rieselfelder.

Schön, dass Du diesen Tag wieder mit uns verbracht hast, Mama.

Rückblick: Vor 10 Jahren haben wir den 60. auch bei uns in Münster gefeiert.

Und vor 20 Jahren, also beim 50., habe ich in Köln Christoph als meinen neuen Freund der entfernteren Verwandtschaft und Familie vorgestellt.

Sonntagsgefühl

Kaum Verkehr auf der Straße, die Läden haben geschlossen, wir sind uns selbst genug.

Weil wir uns die Woche über wenig gesehen haben, willige ich gerne ein, als das kleine Mädchen zum Frühstück 3 Spiele runterträgt.

Das magische Labyrinth
Rummy Cup
Geister, Geister, Schatzsuchmeister

Christoph kommt dazu, und später auch das große Mädchen. Hanne lernt dieses Wochenende fleißig für die erste Französischklausur…

… hat aber trotzdem Zeit zwischendurch nach dem Puzzle zu sehen.

Am Ende des Tages ist es endlich fertig, und natürlich fehlt ein Teil. Wir haben lange gebraucht, irgendwann im Mai war der Anfang.

Abends bin ich zum Nachgeburtstagfeiern im wintergarten.ms eingeladen, einer popup-Bar im ehemaligen Jeansgeschäft am Alten Steinweg. Sehr hygienegerecht organisiert, und so ein schöner Abend – vielen Dank dafür!

Am Wasser entlang

Das Wetter ist mittelschön, aber gut genug für eine Radtour. Ich habe mich für die Planung von dieser hier inspirieren lassen, und wir haben einige unbekannte Vorort-Ecken durchradelt.

An der Pleistermühle, also schon fast wieder zu Hause, haben wir eine kleine Wasserpause gemacht und waren am Ende ziemlich genau 2 Stunden unterwegs.

Auch heute ist Christoph früh unterwegs und bringt Bilder aus den Rieselfeldern mit.

Die Mädchen sind ähnlich früh unterwegs, müssen aber in die Schule. Der Montag ist jetzt wieder der unerfreuliche Start in die Woche. Ich hab Zeit für Angenehmeres und kann mich an meinem letzten freien Tag bis Weihnachten mit einem Arbeitskollegen zum Kaffee treffen.

Überraschungsschnitzeljagd

Wochenende, ach, Wochenende!

Christoph bringt den Garten auf Vordermann und danach den ganzen Grünschnitt zum Recyclinghof.

Die Freundinnen des großen Mädchens haben sich geheim mit mir abgesprochen, sie am Nachmittag in die Stadt zu locken. Dort wollen sie mit einer Schnitzeljagd ihren Geburtstag starten, der aus Gründen im April nur digital stattfinden konnte.

Wenn das große Kind denkt, dass es Chinesisch gibt, folgt es mir praktisch überallhin (eventuell sogar in ihre persönliche Vorstellung der Hölle, und die ist erstaunlich detailliert: auf keinen Fall möchte sie jemals in einem Uboot voller Autoluft auf einer hohen Leiter stehen müssen.)

Wir Mädchen radeln in die Stadt, ich texte den Freundinnen, wo wir geparkt haben.

Während wir unterwegs sind, knoten die Freundinnen den ersten von so um die 8-10 Luftballons der Überraschungsschnitzeljagd an Hannes Leeze.

Ellie und ich lassen das große Mädchen alleine losziehen, geben den Freundinnen überlebenswichtige Übernachtungsutensilien und radeln heim zu Oma. Am späteren Abend drehen wir noch eine Runde über den Campus und gucken beim wilden Mitmachgarten vorbei.

Vor einiger Zeit hatten wir Topinambur gespendet, aber der hat’s nicht lange gemacht.

Abends spielen wir zu viert Tabu, und der Ausgang ist denkbar knapp (aber meine Mutter und ich gewinnen gegen Christoph und Ellie).