Ene Besuch im Zoo, oh oh oh oh

Bald läuft unsere Jahreskarte schon wieder ab – an Hannes Geburtstag sogar – aber unsere Münzflasche ist bald voll und dann gibt es natürlich wieder eine neue Karte bzw. die Zoomitgliedschaft. Da muss ich mich erst noch informieren, was sich als besser erweist.

Kerstin, Lasse und wir 3,5 waren heute gemeinsam im Zoo. Hanne und Lasse verstehen sich gut, der Tag war entspannt und wie immer mit den beiden sehr schön!

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In der Sonne sitzen

konnten wir heute auf dem Spielplatz! Die Mädels sogar ohne Mütze und Handschuhe, da sie getobt haben. Es ist immer so süß, wie die beiden miteinander umgehen. Wir sind erst nach Hause, als die Straßenlaternen schon angingen.

Heute Abend habe ich das erste Mal das Baby gespürt. Die Plazenta liegt wie ein Airbag vorne (wie bei Hanne auch schon), daher spüre ich die Kindsbewegungen erst später als üblich. Auch das kenne ich von meiner ersten Schwangerschaft. Ich fühle mich ganz ganz wundervoll grade!

Zweierlei Babies

Heute Vormittag war ich „Gastredner“ im Kindergarten zum Thema Schwangerschaft. Wo Babies herkommen, wie sie im Bauch wachsen und dann herauskommen ist dort zur Zeit Themenmonat. Viel habe ich nicht vorbereitet, aber ein bisschen erzählt, Ultraschallbilder herumgezeigt und die wenigen Fragen beantwortet, die die Kinder überhaupt noch hatten. Es ist sehr schwierig, 2 – 6jährige einigermassen gemeinsam einzubinden. Der Altersunterschied ist doch schon enorm. Es war trotzdem sehr schön – die Gruppe ist einfach total nett. Hanne ist mir auf den Schoß gekrabbelt und hat kein Wort gesagt – obwohl sie sich mittlerweile schon sehr gut auskennt. Wichtig für sie zur Zeit vor allem: Das Baby kann uns hören (darum begrüßt sie es auch fast jeden Tag mit einem lautstarken „Guten Morgen, Baby!!“ und einem Tätscheln meines Bauchs), schläft sehr oft und lange und macht Pipi in mich hinein.

Eigentlich sollte das Baby in der 20ten Woche senkrecht liegen. Unseres aber schmust sich in die allerunterste Ecke gequetscht horizontal dicht an meinen Beckenboden. Obwohl obendrüber noch sehr viel Platz ist – kein Grund also, scheu zu sein, Baby! Rutsch ruhig hoch, es ist doch etwas unbequem, wie Du Deinen Kopf da in die linke Ecke bohrst.

Beim Abholen musste die Pölle noch schnell auf den kindergarteneigenen Baum klettern, hoch hoch hinaus!

Danach haben wir auf dem Heimweg „Kastanienbaumbabies“ eingesammelt. Die werden bei beiden Omas und Opas (Achtung! Warnung!) eingepflanzt und auch in einigen Blumentöpfen, damit wir in der neuen Wohnung (wenn wir denn dann irgendwann mal eine finden und sollte diese sogar einen Garten haben) dort unsere eigene Kastanie pflanzen können. Die Tatsache, dass aus so einem kleinen Samen mal ein richtig großer Baum wird, findet sie unglaublich faszinierend.

der Frühling kommt

Für einen frühlingshaften Vormittag haben wir uns mit Nele und Faru zu Frühstück & Flugzeugspielplatz verabredet, um jede Vitamin-D-Möglichkeit auszunutzen. Die Mädels haben sich wie immer großartig verstanden und als es uns zu kalt wurde, sind wir alle 4 zu uns gegangen – was nicht zuletzt daran liegt, dass Piwi zu Besuch kam! Momentan liegen die Mädels aneinandergekuschelt im Bett und Nele liest Hanne die GuteNachtGeschichten vor. (Hanne kennt die Geschichte natürlich schon auswendig und hilft Nele weiter, wenn sie mal ein Wort nicht weiß.) Jetzt bleibt sie über Nacht und ich höre sie kichern. Auch Piwi wird bei uns übernachten. Schöner Tag mit gutem Essen, guten Gesprächen und alten Freunden!

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Offenburg: Ortenberger Schloss

Nur 479 km sind es von Offenburg zu uns, und die haben wir heute in mehr oder weniger lockeren 4,5 Stunden abgesessen. Obwohl es schön war, ist es immer toll, nach Hause zu kommen. Vertraute Gerüche und vertrautes Umfeld, vertrautes Spielzeug wiederentdecken, vertrautes Bett, vertraute Abendrituale. Und schon morgen stehen wieder Kindergarten und Arbeit an. Hanne freut sich auf die Kinder und die Erzieher.

Völlig verzückt war sie gestern, als wir uns beim Ortenberger Schloss vorgestellt haben, dass dort oben bestimmt Rapunzel saß und ihr Haar heruntergelassen hat. Beweise siehe Photo.

Offenburg: Strasbourg

Heute hat es uns auf die französische Seite des Rheins verschlagen. Hanne hat im Zug ihre Sprachkenntnisse ausgiebig getestet und fleißig nachgesprochen: Wui, wui!

Schöne Stadt, schöner Tag! Lieben Dank an unsere tollen Feriengastgeber!

Offenburg: Schloss Staufenberg & Freiburg

Nach gestrigem Dauerregen / Schneefall, als wir hier ankamen, hatten wir heute wirklich Glück mit dem Wetter und konnten relativ trocken sowohl das Schloss Staufenberg in Durbach

und auch die Universitätsstadt Freiburg anschauen. Überall in der Stadt stecken Erinnerungen an die Zeit der Zähringer, die ich als wahrscheinliche Arbeitgeber Hartmanns von Aue kenne und die im 11. Jahrhundert der Stadt zur Gründung verhalfen.

Freiburg ist mit den kleinen Gassen, dem Kopfsteinpflaster, dem Flair eine gute Mischung aus Bonn, Limburg und Münster. Zumindest, wenn man die Altstädte miteinander vergleicht.

Hanne gefällt es hier sehr gut. Schon gestern Abend hat sie geflüsterfragt, ob wir denn noch etwas bleiben können. Zufrieden schläft sie auf ihrer Matratzenburg vor unserem Bett und kennt sich schon gut im Haus aus. Den Kachelofen findet sie genauso toll wie die Fußbodenheizung im Wintergarten und dass die beiden sich viel Zeit für sie nehmen.

Die Wohnungssuche geht indes weiter, leider bislang ohne Erfolg.

Hochzeitstag

Gestern hatte ich die Ehre, Trauzeugin bei Hannes Patentante Nike und ihrem Fabian zu sein! Natürlich habe ich Christoph und Hanne auch mitgenommen, und trotz des Dauerregens war eine schöne Zeremonie. Vor dem Standesamthaben wir rote und weiße Luftballons in den grauen Bonner Himmel fliegen lassen. Leider sind die meisten schon wieder in den Bäumen auf der gegenüberliegenden Straßenseite hängengeblieben, Hannes hat es aber über die Baumreihe geschafft! Alles Gute für Euch 2+1, das wird super!

Hannes roter Luftballon mit unserer Adresse auf dem erst so erfolgreich scheinenden Weg über die Baumwipfel!

Rosenmontag. Helau.

Immerhin hat es fast aufgehört zu regnen. Grau und nass und manchmal fieslig blieb es leider trotzdem. Und die Stimmung? Einmal habe ich Viva Colonia gehört, einmal Op dem Maat und ich bin mir fast sicher, dass mir sogar einmal Echte Fründe ans Ohr gedrungen ist!

Anderthalb Stunden haben wir uns gemeinsam mit einigen Freunden vorne am Theater den Zug angeschaut und uns gewundert, wie es sein kann, dass lediglich einzelne Bonbons im Minutentakt abgeworfen wurden. Im Ernst. Alles in allem ziemlich kümmerlich, aber Hanne ist zwischen den Füßen der Zuschauer herumgewuselt und hat jedes noch so kleine Bonbon aufgehoben. Trotzdem war die Ausbeute mehr als mager, und nachdem wir dann die ekeligen / nassen / zerplatzten / schon aufgegangenen Bonbons aussortiert haben, blieben ungefähr 20 Kamelle übrig. Trotzdem hatte Hanne richtig viel Spaß und findet alles in ihrer Tüte ‚Lecka-Popecka‘.

Ich habe eigentlich gedacht  -gehofft!-  meine Müdigkeit wäre jetzt in der 17. Woche endlich verflogen, doch trotzdem kann ich nachmittags kaum die Augen offenhalten. Es ist richtig anstrengend, wach zu bleiben und die ganze Zeit auch den Anschein zu erwecken, ich wäre für irgendwas Spannendes zu haben. Dabei ist es völlig egal, ob ich bloß gearbeitet habe oder in der Stadt war, ich bin einfach nur totmüde. Wenn ich Glück habe, so wie heute, ist Christoph da und hat auch Zeit, Hanne für eine Stunde zu bespaßen. Für den weiteren Nachmittag bedeutet das für mich und Hanne, dass ich viel ausgeglichener bin und viel entspannter alle Abendrituale durchziehen kann. Wenn ich nicht schlafen kann, muss es natürlich trotzdem irgendwie gehen.

Best things

Heute war sicherlich der ruhigste Karnevalssonntag seit meiner Schwangerschaft mit Hanne. Meines Lebens. Wirklich. Auch wenn Münster sich für eine wahre Karnevalshochburg hält, kann ich das überhaupt nicht nachvollziehen. Wenn man nicht wüsste, dass es eigentlich etwas zu feiern gäbe – draußen würde man es nicht bemerken. Wenn’s hochkommt, habe ich seit Weiberfastnacht zehn (10!) Menschen in verschiedenen Graden einer Verkleidung gesehen. Es ist schon ein Trauerspiel. Mir graust es jetzt schon vor den Rosenmontagsfestzugwagen der Holländer, die alle mit Techno beschallen.

Heute haben wir aufgrund des andauernden Nieselswetters einen Drinnen-Regen-Familientag gemacht. Das Wohnzimmer ist mit EVA-Platten belegt und wurde zur Disko umfunktioniert. Bei zwei von drei Puzzlen fehlt jeweils ein Teil. Quartett, Tier auf Tier und andere Spiele sind aber vollständig. Die Verkleidekiste wurde bestückt und ausprobiert. Wir haben Babykataloge gewälzt und Hanne in die hohe Kunst des MauMau-Spielens eingeweiht. Und Badewanne stand auch noch auf dem Programm.  Toll war das vor allem, weil wir alle 3 den ganzen Tag miteinander füreinander Zeit hatten.

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