Dyckburgwald

Am Sonntag waren wir zusammen im Dyckburgwald.

Liebe Naturfreunde

Wir haben Bastelsachen gesammelt, mit denen aber bis jetzt noch gar nichts gebastelt wurde. Sie fand es nur schön, eine Tüte mitzunehmen und auf Entdeckungsreise zu gehen. In der Tüte haben wir jetzt Löwenzahn, allerhand Stöcke unterschiedlicher Größe, Steine, Tannenzapfen und ganz viel Dreck.

All diese Tiere auf dem Schild haben wir nicht gesehen, dafür aber 2 tote Maikäfer (davon einer ohne Kopf), eine tote Hummel (die Hanne gestreichelt hat, „ganz weich und puschelig“) und einen netterweise noch lebenden Frosch

Frosch

und eine Raupe, die sich vom Baum mitten auf den Weg abseilte, was Hanne ganz spektakulär fand.

Raupe

Und heute ist Hanne eigentlich mit Schwimmen dran. Jeden Dienstag gehen 2 oder 3 Kinder mit Erzieherin Ulla ins Hallenbad, weil da Warmwassertag ist und Hanne hat sich seit Tagen darauf gefreut und ganz oft erzählt, dass sie es kaum erwarten kann! Gestern Abend hat sie aufgeregt Schwimmflügel, Handtuch, Tankini eingepackt und ist heute morgen freudig in den Kindergarten gefahren – allerdings ist ein Betreuuer krank geworden und das Schwimmen muss ausfallen. Sie war richtig, richtig enttäuscht und traurig. Deshalb schaufeln Christoph und ich uns den Nachmittag frei, holen sie schon nach dem Mittagessen ab und überraschen sie damit, dass wir mit ihr schwimmen gehen.

Morgen bekomme ich meine Rhesusfaktor-Unverträglichkeitsspritze, mache die Schwangerschaftsdiabetesuntersuchung samt 2 Stunden herumsitzen (ich muss mir auf jeden Fall ein gutes Buch einpacken, ich kann mich wirklich nicht stundenlang mit „Freundin“ und „Bunte“ unterhalten) und einen Ultraschall. Mittlerweile fühlt sich der Gedanke, dass es ein Mädchen wird, schon wieder sehr richtig an. Ob’s wirklich so ist, werde ich dann ja vorraussichtlich morgen erfahren. Der kurze Ausflug in die Ungewissheit ist jedenfalls erstmal vorbei.

Im Nordpark

Heute Nachmittag haben wir mit Hanne im Nordpark Fahrradfahren geübt. Sie macht das ganz großartig (eigentlich muss man nur noch das Bremsen üben, das macht sie noch wie bei einem Laufrad, aber Hauptsache es funktioniert) und wir hatten viel Spaß! Ich war schon länger nicht mehr dabei, wenn sie’s mit Christoph geübt hat und war ganz überrascht, dass sie fährt und fährt und fährt. Sogar egal ob geradeaus oder Kurven! Da kam man gar nicht mehr hinterher! Auf dem Gepäckträger durfte „Cara“ mitfahren, Papa musste sie festschnallen.

Nordpark

Nordpark

Im Westen nichts Neues

Ruhig ist es hier, da Hanne seit 2 Tagen krank ist. Ohrenschmerzen, Halsschmerzen, dazu ist sie noch schlapp und schmusig, hat keinen Appetit. Wir basteln viel Lego, spielen mit Barbie oder gehen spazieren, während sie im Kinderwagen sitzt und sich fahren lässt. Ich mag nicht, wenn sie krank ist, aber ich liebe es, wenn sie schmusig ist. Eigentlich mag sie das ja gar nicht so – anfassen, kuscheln, drücken, umarmen geht ohnehin fast nur mit Mama und Papa, und auch dann nicht exzessiv. Aber wenn es ihr nicht gut geht, dann klettert sie auf meinen Schoß, schmust ihre Nase an meinen Hals und atmet mich ein, während ich an ihren Haaren rieche und sie ihre Arme um mich schlingt. Und dann sitzt sie ganz zufrieden da. Das sind immer ganz besonders schöne Momente für mich, allerdings weiß ich ja, dass sie nur auf solche Ideen kommt, wenn sie kränkelt.

Heute ging es ihr aber wieder so gut, dass sie morgen zumindest den Vormittag über in den Kindergarten gehen kann. Bei dem schönen Wetter wird es bestimmt super dort – die Kombination aus Sandkasten und Gartenschlauch mit frei verfügbarem Wasser zieht die Kinder magisch an. Heute Nachmittag hatten wir uns mal wieder auf dem Flugzeugspielplatz mit Nele und Faru verabredet. Um 6 waren wir zu Hause, um 7 war sie gebadet, satt und auf dem Weg ins Bett. Fast schon alleine, weil wir nicht schnell genug nachkamen. Wenn sie müde ist, dann will sie eben auch sofort schlafen gehen. Richtig so, Pölle!

blauer Himmel

Allein, allein

Hanne hat sich gestern entschieden, bis zum Wochenende in S. zu bleiben. Christoph und ich müssen allerdings beide arbeiten / zur Uni, daher sind wir alleine nach Hause gefahren. Ohne Kind, habe ich festgestellt, guckt man abends übrigens auch kein Sandmännchen.

Hier noch ein paar Bilder von den letzten Urlaubstagen mit 2x Oma und Opa und uns 3 1/2:

Zweiter Osterurlaubstag in S.

Schon wieder ein Sonnentag, schon wieder fast nur Bilder – es gibt einfach so viel zu tun!

Osterspaziergang am Vormittag

neue Stifte ausprobieren

und natürlich weitere Ostereier dekorieren, denn morgen kommen auch Oma und Opa aus G!

T -1

Der erste besonders farbige Tag in Hannes Abstreichkalender ist morgen erreicht – Geburtstag. Hanne freut sehr auf den KiGa und die Privilegien, die sie morgen erleben darf: knallbunter Geburtstagsstuhl, Krone mit Jahreszahl, Kuchen mit 4 Kerzen, große Frühstücksrunde und Wunschlied (für Hanne ganz klar: Heute kann es regnen, stürmen oder schnei’n) und natürlich das Verteilen kleiner Mitbringsel an die Gruppe. Dafür haben wir vorhin Lutscher abgezählt. Morgen nachmittag werden wir dann hier eine kleine private Bescherung machen.

Da sie sich von Christoph eine leichte Bindehautentzündung eingefangen hat, sind wir heute nicht ins zugegebenermaßen graue Wetter rausgegangen und stattdessen in „Legoland“ versunken. Ich bin diejenige, die praktische viereckige Autos und Schiffe baut, Hanne verschönert dann mit Blumen auf den Dächern, bunten Steinen, weiteren Fenstern, Treppen, Briefkästen, Klappen und Menschen. Und das alles mit Elfenflügeln und Prinzessinnenkrone.

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Uns zeigen

was für eine tolle große Schwester sie sein kann, wollte Hanne ihren eigenen Angaben zufolge heute bei Lasse – und da die zwei sich super verstehen, hat das auch ganz prima geklappt :o) Ganz friedlich haben sie stundenlang zusammen im Sand gespielt und Ameisen beobachtet.

„Sehr schön“ findet Hanne übrigens Papa und  Mama und natürlich ihre kleine Schwester. Da, ich hab’s geschrieben. Bis jetzt bin ich immer gut um das Thema Geschlecht herumgekommen, aber da ich fest davon ausgehe, dass es ein Mädchen wird und wir uns ohnehin schon über den Namen klar geworden sind, kann ich es auch ins www stellen. Letztes Woche hat Hanne erzählt, wir dürften das Baby auch mal haben, wenn es dann weint, aber eigentlich möchte am liebsten sie sich darum kümmern. Wichtig ist für Christoph und mich, dass wir Hanne einbinden, sie aber nicht (über)fordern. Wenn sie nicht will, dann muss sie nicht helfen, wir freuen uns aber, wenn sie Lust darauf hat.

Eigentlich waren bei Kerstin und Lasse (und Björn, der später kam) nur zum Kaffee verabredet, aber bei dem tollen Wetter sind wir in der Sonne im Garten geradezu versackt und haben uns erst nach dem Abendessen um kurz vor 9 auf den Heimweg gemacht. Hanne ist direkt nach dem Sandfüssewaschen ins Bett und friedlich eingeschlafen.

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Weggezogen

sind Karin, Leni und Lili – und so schön ich es dort „auf dem Land“ finde, so gerne komme ich doch wieder zurück in die Stadt. Man muss übrigens gar nicht so weit fahren wie zu den Dreien, um inmitten von Feldern zu stehen, das Münsterland ist ja ohnehin sehr ländlich. 3 Kilometer vom Zentrum nach Norden, Osten oder Westen und schon sieht man fast keine Häuser mehr.

Heute waren wir also mal wieder in der Nähe von Nottuln, und Hanne hat sich als große Schwester bei der kleinen Lili geübt. Im Gegensatz zu Leni hat sie da schon etliche Qualitäten, die ich hervorragend geeignet finde: sie ist aufmerksam, hilfsbereit, kann teilen und sich abwechseln, ist nicht ruppig oder ungeduldig. Bis jetzt ist Hanne schon eine 1a große Schwester in der Theorie – ich hoffe (und glaube fest), dass sich das auch bei unserem Baby so hält, wenn es dann da ist.

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Besuchswochenende

Dieses Wochenende hatten wir viel Besuch.

Freitag Nachmittag und eigentlich den gesamten Samstag war Paula W. bei uns. Nach dem „Eklat“ im Kindergarten (Paula hatte gesagt, dass sie Hannes Fliegerock nicht schön findet, was eine tagelange Funkstille nach sich zog) haben sich die beiden wieder zusammengefunden. An beiden Tagen waren wir auf dem Flugzeugspielplatz. Die Mädels haben super zusammen gespielt. Mal war die eine vorne, mal die andere – aber fast immer gemeinsam. Ich konnte sogar ganz gut in meinen Buch weiterkommen, und das will auf dem Spielplatz schon was heißen. Wenn ich es mir ganz stark einrede, habe ich sogar ein bisschen Sonnenbrand bekommen. Hanne hat nach dem Spielplatztag ganze 13 Stunden durchgeschlafen und ist erst um kurz vor 9 wieder aufgewacht.

Heute, Sonntag, kamen Christophs Eltern schon zum Frühstück mit Brötchen und Brezeln. Eigentlich sind beide krank oder sogar krankgeschrieben, daher war es doppelt schön, dass sie sich doch auf den Weg gemacht haben! Auf dem Spaziergang durch die Stadt habe ich mal wieder gemerkt, dass Baby weit unten liegt und war froh, als wir uns zum Essen hingesetzt haben. Als sich Oma und Opa nach dem Kaffee wieder auf den Heimweg gemacht haben, mussten wir als erstes einen Abstreichkalender aufmalen, auf dem Hannes Geburtstag und die Osterferien grün eingekreist sind. Morgen hängen wir ihn an ihre Tür, so dass sie den Kalender jeden Tag abstreichen kann. Danach haben Christoph und sie gleich weitergemalt, ein dunkler lockiger und ein brauner fast glatter Kopf konzentriert über ein gemeinsames Blatt gebeugt.