Mittagspause

Mit der besten Fastnachbarin einen Spaziergang gemacht und kaum andere Menschen gesehen.

Wollschweber

Ist so puschelig wie wie eine Hummel, steht in der Luft wie eine Schwebfliege und hat interessante Beine: Der Wollschweber.

Hanne und ich sehen ihn heute das erste Mal in unserem Garten.

Osterferien 12

Vormittags erledigen wir die letzten Dinge, die noch auf der Liste meiner Mutter stehen. Die Mädchen packen ihre Sachen und das Auto. Das Wetter ist trüb.

Es regnet, als wir ins Auto einsteigen, es regnet auf dem Heimweg, es regnet in Münster.

Zuhause passiert heute nicht mehr viel: Auspacken, Sachen verräumen, eine Ladung Wäsche anschmeißen, gedanklich ankommen und sich damit abfinden, dass morgen schon Sonntag ist.

Ich gucke im Gewächshaus vorbei und gieße.

Osterferien 11

Es ist Freitag.

Geangelte, geschenkte Forelle wartet kopflos, als ich vom Arbeiten runterkomme.

Dann muss ich wieder in die Videokonferenz. Die anderen lungern (Kinder) oder gehen schwere Dinge einkaufen (die anderen beiden).

Als ich fertig bin, die Kinder genug gelungert haben und die schweren Dinge aufgekauft worden sind, springen wir alle ins Auto und fahren nach Brühl zur Augustusburg. Die Mädchen waren 2016 zwar schon mal da, Ellie kann sich aber nicht erinnern. Christoph und ich sehen die Burg das erste Mal und finden, dass man den Schlaun-Einfluss sieht.

Natürlich ist die Burg aus Gründen geschlossen. Wir spazieren einmal herum und in die Stadt und holen uns ein Eis zum Weiterschlendern in den Gärten.

Und abends spielen wir; nebenbei läuft „Let’s Dance“ zum Fremdschämen.

Morgen sind noch einige letzte Punkte auf der Arbeitsliste abzuhaken, und nach dem Mittagessen fahren wir heim und die Osterferien sind schon wieder rum. Nächste Woche steht Homeschooling an.

Osterferien 10

Ein entspannter Tag, aber etwas geschafft, zum Beispiel einen neuen Gartentisch aufgebaut.

Später waren wir im Wald. Hanne joggt eine Runde, wir anderen spazieren.

Es ist nichts los.

Weltbester:

Spaziergang mit Ausblick.

Und am Abend spielen wir.

Outburst: Die Mädchen gegen Oma und mich. Knappe Kiste!

Osterferien 9

Am Nachmittag machen wir alle einen Test und setzen uns anschließend ins Auto.

In der zweiten Osterferienwoche fahren wir für ein paar Nächte zu meiner Mutter. Das Wetter ist nur mittelgut, Beispielbild Leverkusener Brücke.

Da meine Mutter sich heute auch hat testen lassen, können wir uns heute drücken und in den Arm nehmen, das tut gut. Sie hat außerdem einen wichtigen Geburtstagswunsch erfüllt: Der Frauenatlas von Joni Seager, in dem Hannes Nase die nächsten Tage oft verschwunden sein wird. Beim Essen erzählt sie uns dann, welche horrenden, schockierenden Entdeckungen sie im Buch gemacht hat: Es gibt noch viel zu tun.

Um die Stimmung aufzuheitern, spielen wir vor dem Insbettgehen noch zwei Runden „Auf Zack“.

Sechzehn

Wir waren um 9h zum gemeinsamen Frühstücken verabredet, die Sonne schien so schön wie das Geburtstagsmädchen strahlte.


Typische Geburtstagskerzen, zum Beispiel auch schon vor 10 Jahren.

Wir haben gesungen, Kuchen gegessen, beim Geschenkeauspacken zugeguckt und wurden alle ganz herzlich und dankbar gedrückt. Unser wundervolles großes Mädchen!

In dem Alter gibt’s ja eher eine Wunschliste als große Überraschungen – ein etwas neueres Handymodell war dabei, einige Anziehsachen, Reese’s Pieces Peanut Butter Cups und andere Kleinigkeiten.

Dann musste ich die Arbeitszimmertür hinter mir schließen, die anderen gingen einkaufen (Hanne fuhr natürlich nicht mit dem Auto, sondern mit dem Rad, Geburtstagwunsch #1!).

Als sich Oma und Opa auf den Heimweg machen, hatte es sich schon zugezogen und fängt schließlich an zu schneien, aber glücklicherweise nur kurz.

Der Patenonkel brachte flott ein Buch für’s Kratzposter vorbei und dazu eine Schutzfolie für’s neue Handy: gute Idee. Hanne findet es auch nach einem Jahr komisch, dass er nicht reinkommen kann und sie sich auch nicht mal kurz drücken können.

Wie beim Corona-Geburtstag im letzten Jahr gibt es auch heute wieder ein Paket der Freundinnen, das sie allerdings mit frisch negativem Test selbst vorbeibringen. Die Mädchen halten sich in gebührendem Abstand an der Feuerschale im Garten auf und sind giggelig und glücklich, Zeit miteinander verbringen können. Zu trinken gibt es Sekt Mate.

Für den Fall, dass sie s’mores machen möchten, hat Hanne sich an vegetarischen Marshmallows versucht, die allerdings nicht zum Einsatz kommen.

Stattdessen batiken die Mädchen (Ellie darf auch mitmachen). Sogar im Wohnzimmer hören wir sie lachen und quatschen. Das sind schon ein paar nette Menschen.

Osterferien 8

Ostermontag, aber wichtiger: Der Tag vor Hannes 16. Geburtstag!

Erstmal nähen Oma und Ella eine Klick-Schlaufe für ihren Fahrradkorb, ähnlich meiner. Das Band, das mit dem Fahrradkorb kam, ist an den Seiten gerissen und kann den Tonni nicht mehr halten. Wir haben alle Materialien zu Hause.

Es fängt an zu schneien.

Wir werden ein bisschen verrückt und backen eine zweistöckige Torte mit zwei Cremes: Mohn-Torte, vegane Schokotorte, Schokocreme und Quark-Sahne-Creme.

Für meinen veganen Kuchen hatte ich leider Apfelmus zu kaufen vergessen, aber der Thermomix matscht einige Äpfel zu schönem Mus.

Als wir fertig sind, sieht es draußen so aus:

Hanne ist not amused.

Abends spielen wir Rommé mit den Seniorenkarten, die ich von der liebsten Fastnachbarin zum 25. Geburtstag geschenkt bekommen habe.

Ella malt Gesichter, Hanne gibt ihnen Namen.

Später dekorieren wir die Küche für das Geburtstagsfrühstück.

Die Schneeflocken dürfen wir heute auch endlich abhängen (bis auf Russ‘ Stern, natürlich). Das hatte sich Hanne für morgen gewünscht – direkt nach ihrem größten Geburtstagswunsch, der jedes Jahr gilt: Keinesfalls in ein Auto steigen zu müssen.

Osterferien 4

Weiter schönes Wetter, weiter einiges zu tun. Die Tulpe unter Ellies Baumhaus hat sich geöffnet. Ich mag ja Pflanzen, die immer wieder vorbeigucken, ohne das man sich um sie kümmern muss.

Der Überraschungssalat im Gewächshaus sprießt üppig.

Am späten Vormittag fragt die liebste Fastnachbarin an, ob die beiden körperlich Kleinsten in dieser Familie (=Ella + ich) spontan Lust auf den Botanischen Garten haben? Ja, bitte!

Um 13h15 sind wir da. Am Eingang knubbelt es sich etwas, aber im Garten kann man die Abstandsregeln sehr gut einhalten. Natürlich haben wir alle trotzdem unsere FFP2-Masken an.

Die beiden Kinder streifen durch die Gegend, wir beiden Erwachsenen spazieren gemütlich langsam hinterher.

Am gegenüberliegenden Ende des Teichs treffen wir uns für eine Kekspause.

Der uneinladenste, prickeligste Baum dieser Erde: die Chilenische Araukanie. Wer findet den Baum toll? Natürlich mein Mann und die liebste Fastnachbarin. Die 2, ey.

Die Kleinen laufen noch mehrfach über den Barfußpfad, dann radeln wir kurz nach 3 heim: Christoph und Ellie wollen vor den Feiertagen noch einkaufen und besorgen letzte wichtige Dinge für den in diesem Haus anstehenden 16. Geburtstag.

In der Zwischenzeit hat er die Garage aufgeräumt. Die beiden fahren gemeinsam einkaufen. Ich verwerte den trockengewordenen, übriggebliebenen halben Gugelhupf zu Rumkugel-Masse weiter.

Am Abend, man muss ja auch mal was als Familie gemeinsam unternehmen, radeln wir zum Pfarrheim, in dem zu Grundschulzeiten die Koch- und Back-AG stattfand. Ich hab uns allen Schnelltests gebucht, denn morgen kommen Christophs Eltern.

Innerhalb von 5 Minuten waren wir alle fertig, nach einer halben Stunden kamen die Testergebnisse auf’s Handy: 4x negativ.