Kubb

In diesem Spiel gewinnt Ellie so gut wie immer gegen mich.

Das Wikingerschach-Spiel wird schon gar nicht mehr ins Netz gepackt, so oft bauen wir es auf.

Fototour

Ellie, die Christophs alte Kamera geerbt hat, als er seine neue bekam, findet Fotografieren spannend. Wir haben daher eine kleine Runde gedreht, von der Schleuse zum Hafen und wieder heim.

Erinnerungsträchtiges Haus

Hiltruper See

Um die Mittagszeit herum, wir haben grade gemütlich Frühstück, Zeitung und Kaffee abgehakt, fahren wir zusammen zum Hiltruper See. Christoph und Ellie wollen joggen, Hanne und ich spazierengehen. Dabei kann sie Bilder für ihr Kunstprojekt machen, das vom Einfluss von Licht handelt.

Wir treffen uns am Parkplatz wieder, fahren heim und das große Mädchen packt ihre Sachen: erst radelt sie mit einer Freundin ins Freibad und bleibt dann gleich über Nacht da. Das kleine Mädchen zieht die Eltern bei Monopoly ab.

Samstagsaktiv

Am Vormittag sind wir alle unterwegs, und alle in der Stadt. Während Ellie und ich im Buchladen schnösen, weil sie dringend neuen Lesestoff braucht und hier im Schaufenster vor einigen Tagen so interessante Bücher gesehen hat, sind die anderen beiden in der Innenstadt auf der Suche nach kurzen Hosen.

Am Ende treffen wir uns zu Hause und jeder hat das gefunden, was er wollte. Und wie oft kann man das schon von sich behaupten.

Danach machen wir uns allen gemeinsam an die Einfahrt und den Vorgarten. Das dauert ungefähr 2 Stunden, da alle anpacken. Laut der Töchterkinder sagen nur Menschen über 40 „viele Hände, schnelles Ende“. Damit ist das zwar uncool, aber wahr.

Stand Up Paddling / Holunderhaus

Am Vormittag fährt Christoph seinen Eltern ein Stück entgegen, um Ellie wieder abzuholen. So muss niemand die ganze Strecke fahren und einen halben Tag im Auto sitzen – sehr nett!

Als die beiden in Münster ankommen, sind Hanne und ich grade beim Hafenfest. Das große Kind hat mich überredet, ihr bei 30°C und glühender Hitze zu ermöglichen kostenlos SUP zu fahren (paddeln?). Der Münsteraner Verein SuSe e.V. bietet das ab 13 Uhr an. Weil wir früh genug da sind, stehen wir ganz vorne in der Schlange. Ich muss unterschreiben, dass mein minderjähriges Kind Bronze hat und ich alle Schäden übernehme, die es anrichtet, und nach kurzer Anweisung steht sie auf dem Board. Den Badeanzug hat sie praktischerweise schon drunter.

Ich stehe auf der Schattenseite des Hafens und schaue ihr zu. Nach 20 Minuten wird gewechselt, denn der Andrang ist groß. Wir radeln heim und denken dabei nochmal an den Urlaub im letzten Sommer und im Besonderen an das SUP im Bleder See zurück.

Wir stellen die Räder in die Garage und gehen direkt durch in den Garten. Das mag ich im Sommer besonders gern. Hanne und ich drücken unsere Heimkehrer und machen erstmal unter dem Sonnenschirm Pause. Ellie hat bei den Großeltern ein Schild für ihr Baumhaus gemalt und bringt es gut sichtbar an der Vorderseite an.

Holunderhaus

Das große Mädchen macht sich kurz danach auf dem Weg ins Freibad, wo sie mit einer Freundin verabredet ist.

2 Bällchen: Zitrone und Mango

Ich setze mich nochmal an den Schreibtisch und bin froh darüber, dass ich im Arbeitszimmer, das nach Süden liegt, morgens schon das Rollo runtergemacht hatte. Christoph und Ellie halten die Sonne aus und machen im Garten sauber und unter dem Holunderhaus sauber und haben sich danach den Feierabend wohlverdient.

Streichtag

Heute ist Feiertag für alle, Vatertag für den Liebsten, Oma-Opa-Tag für das kleine Mädchen und für Hanne und mich Streichtag. Liebe Freunde sind grade mitten im Umzug und nachdem die Jungs gestern beim Schleppen geholfen haben, streichen wir Mädchen heute die abzugebende Wohnung weiß.

Nach 5 Stunden sind wir fertig, und fertig. Hanne und mich bekommt heute niemand mehr von der Couch. Wir duschen uns die Farbe aus den Haaren und von der Haut, kochen Spaghetti mit Tomatensauce und gucken 3 Filme.

Unser letztes Grundschul-Sommerfest

Nach 8 Jahren und 2 Durchgängen, bei denen sich die Mädchen die Klassentürklinke in die Tür gegeben haben, verlassen wir die Grundschule in diesem Sommer. Das fühlt sich richtig an. Das kleine Mädchen scheint entwachsen, die Schule wird ihr zu eng, sie will mehr wissen, differenzierter Fragen stellen.

Die beiden Mädchen haben gestern gemeinsam Muffins für das Kuchenbuffet gebacken. Obwohl Hanne nach ihrem Kilometermarsch durch die Innenstadt am Vormittag ziemlich durch war, hat Ellie sich gewünscht, dass ihre große Schwester mit zum Sommerfest kommt. Wie letztes Jahr macht sie das gerne, jedenfalls ohne zu murren und bereitwillig. Ella rennt mit ihren Freundinnen durch die Schule, Hanne und ich stehen zusammen und kennen jedes Jekiss-Lied, das heute vorgetragen wird, auswendig.

Um 6 sind wir zu Hause, haben Freunde dabei, sitzen lange im Garten und freuen uns aufs Wochenende.

Arcade

Traditionell nutzen wir den Eurovision Song Contest als Anlass, mit vielen lieben Menschen zusammen zu kommen, gemeinsam zu essen und zu trinken, zu reden, vor dem Fernseher, in der Küche, auf der Terrasse, auf der neuen Treppe oder am Feuer zu sitzen, den ESC zu verfolgen, oder eben nicht.

Und gar nicht so selten haben wir an diesem Abend in den Himmel geguckt und den hellen Punkt verfolgt, der ungefähr jede Stunde vorbeikam: das ist die ISS.

Was für ein wunderschöner, einträchtiger Abend, der so dankbar macht.

Staudenbörse

Eine Freundin hat vor kurzem einen Schrebergarten übernommen und mir gestern Abend von der heutigen Staudenbörse am Mühlenhof, Münsters Freilichtmuseum, erzählt. Ich bin kurzerhand mitgeradelt, denn ich wollte schon immer mal auf eine Pflanzenbörse, das Wetter war wunderschön und über die Promenade und am Aasee entlang zu radeln immer eine gute Idee.

Es waren nur wenige Verkäufer da, aber Katrin ist doch fündig geworden und hat an jedem Stand etwas gekauft.

Zuhause angekommen habe ich noch einen großen Salatkopf und Pfefferminze bei ihr abgestaubt und mich mit meiner Beute verabschiedet.

Mangos

Ich liebe reife, saftige, glitschige Mangos. Für mich schmecken sie nach Sonne, nach Urlaub und Strand und einem entspannteren Leben. Leider wachsen Mangos alles andere als regional, und oft genug stehe ich im Supermarkt vor ihnen und bringe es nicht übers Herz sie zu kaufen – diese Mango, die um den halben Erdball geflogen wird, ein reines Luxusgut für mich, aber mein schlechtes Gewissen nicht wert. Die Aktion, über die Schule frische Mangos aus Burkina Faso über einen gemeinnützigen Verein zu bestellen, der die Früchte zu fairen Preisen von den ErzeugerInnen vor Ort bezieht und durch Spenden den Bau von Schulen Burkina Faso ermöglicht, kam wie gerufen.

Heute kam unsere 5-Kilo-Kiste nachhaltiger Mangos in der Schule an.

Hanne hat sie mit mir abgeholt, danach kamen 3 ihrer Freundinnen und gemeinsam mit Christoph und Ellie sind die 6 zum Schwimmen ins Atlantis nach Dorsten gefahren – genau richtig an einem Tag mit solchem Himmel.

Ich habe gearbeitet, eingekauft, das Abendessen für alle vorbereitet – vegetarisch, unverträglich, ich kenne mich mittlerweile gut aus! Zwischendurch hab ich immer mal wieder die prächtigen Mangos angelächelt: ab jetzt gibt es jeden Tag eine.