Haus

Schritt 2

Seit gestern haben wir im 1. OG keine Therme mehr. Das zuverlässige, alte Ding ist in diesem Jahr 30 geworden und der Schornsteinfeger hätte sie kein weiteres Mal abgenommen. Keine Therme bedeutet natürlich auch keine Heizung, bedeutet kalte Kinderzimmer bedeutet der zweite Schritt bei der Renovierung des Badezimmers.

Heute hat das hässliche, fürchterliche Waschbecken dran glauben müssen. Es war mir eine ganz große persönliche Freude.

Unter der Holzdecke sieht es bis jetzt ganz ordentlich aus. Wir werden sie wohl nur weiß streichen müssen, das spart Zeit und Geld.

Mit knapp 9 qm ist das Bad sicherlich nicht das kleinste, aber ungünstig geschnitten. Wie es aussieht haben wir allerdings doch genügend Platz für etwas, das ich nicht für möglich gehalten: eine Raumsparbadewanne. Ich werde ganz hibbelig, wenn ich nur schon dran denke!

Herbstsend

Der Himmel zeigt sich unbeständig, immer wieder regnet es. Am Vormittag starten wir daher die Umsetzung der nächsten Renovierungsideen im Haus – dieses Mal sind Ellas Zimmer, Christophs Arbeitszimmer und mein Büro dran. Wir misten aus, packen um, bringen weg, sortieren, machen Platz für neue Ideen und Vorhaben. Besonders gerne schieben wir beim Umräumen Möbel von einem Zimmer ins andere und suchen neue Aufgaben für liebe/alte Möbelstücke, die an einem anderen Platz auf einmal ganz anders wirken. Oft überlegen wir uns beim Transportieren, wo genau denn dieses Möbel seinen ersten Auftritt bei uns hatte:

Der alte Expedit aus meinem Arbeitszimmer, der mittlerweile Kallax heißt und vor meinen Aktenordnern viel Krimskrams im Durchgangszimmer der alten Wohnung aufbewahrte, wird als Spielzeug- und Bücherregal zu Ella wandern. Mal sehen, ob wir ihn heil die Treppe hochbekommen. In unserer ersten gemeinsamen Wohnung, vor allen Kindern, stand der Expedit im Wohnzimmer und kümmerte sich um Bücher. Wer hätte gedacht, dass er 2 Umzüge durchhält! Ellas weißer Spielzeug-Schrank rutscht ein Zimmer weiter zu Christoph. Die schwarze Malmkommode, die ich Secondhand für unser Haus kaufte, kommt aus dem oberen Badezimmer runter in mein Arbeitszimmer. Das Badezimmer wartet ja auch noch drauf, dass wir uns um es kümmern.

Am Mittag sieht es so aus, als hielte sich der Regen, der fast waagerecht die Straße entlanggetrieben wurde, jetzt erstmal woanders auf. Schnell fahren wir zum Send, denn die Mädchen hatten sich das dringend gewünscht.

Der Himmel ist blau, aber wir müssen viele Pfützen umlaufen. Am Eingang zum Send werden unsere Umhängetaschen kontrolliert.

Nach 2 Stunden sind wieder wieder zurück zu Hause. Nach dem pfeifenden Wind gibt es erstmal einen heißen Kaffee, danach geht’s weiter. Die Mädchen bauen die unterschiedlichen Aufbewahrungskomponenten für Ellas neues Regal auf.

Am Ende des Tages hat sich mein Büro sehr deutlich geleert, in Christophs Arbeitszimmer knubbelt sich dafür alles und bei Ella sieht es naturgemäß aus als hätte sich ein Wirbelsturm ins Zimmer verirrt. In den nächsten Tagen wird sich das Chaos im 1. Stock noch verschlimmern, die Arbeiten aber hoffentlich irgendwann mehr Struktur und Ordentlichkeit bringen.  (Soweit es bei uns jemals ordentlich sein kann.)

Der Anfang

Wir haben 2,5 Badezimmer für 4 Menschen: Ein echter Luxus. Wenn wir wollten, könnten wir uns  – und machen das auch oft – morgens zwischen zwei vollen Bädern und einem Gäste-WC entscheiden und uns herrlich aus dem Weg gehen. Ella und ich sind morgens oben im Bad, Hanne und Christoph unten, aber zum Duschen gehen wir mittlerweile alle ins Erdgeschoss.

Über das Bad im Obergeschoss haben wir uns schon lange Gedanken gemacht. Es ist alt, rammelig, 60ger-Jahre altrot und müsste dringend ein neues Waschbecken, eine neue Toilette und eine neue Heizung spendiert bekommen, dazu neue Fliesen, eine neue Decke, und eine völlig neue und sinnvolle Anordnung. (Es könnte sein, dass ich seit dem Hauskauf eine ausgeprägte Allergie auf Holzvertäfelungen entwickelt habe, egal ob an Wänden oder Decke.) Das obere Bad ist bei uns außerdem der einzig logische und machbare Platz für eine Badewanne. Ach, eine Badewanne.

Christophs Eltern sind für’s Wochenende bei uns und den Anfang sieht man hier: Noch haben wir nur ein Loch im Kamin und eines im Boden, aber von dort aus werden wir nun Stück für Stück weitersehen.

 

 

Ellas verändertes Zimmer

Das Hochbett ist abgebaut, auseinandermontiert und im Keller. Die Wand ist rot (alle Spritzer sind ganz alleine mein „Verdienst“) und das neue Bett aufgebaut.

Durch das im Gegensatz niedrige Bett wirkt Ellas Zimmer jetzt viel offener und heller. Die zweite Matratze, die auf einer großen Schublade unter dem Bett auf Besucher wartet, wird dieses Wochenende schon eingeweiht.

Abend Rot

Ella hat seit einigen Wochen Lust, ihr Zimmer zu verändern, und als erstes hat sie sich Gedanken über ihre Wandfarbe gemacht. Vor 3 Jahren, als wir einzogen, hat Opa eine Wand Orchidee gestrichen, aber jetzt war es Zeit, sich von pink zu verabschieden – in Richtung rot.

Dann kam Greta für Hanne und kurz danach Paula für Ella,

und Christoph und ich strichen weiter. Links die alte Farbe, rechts die neue.