Christopher Street Day

Die geerbte Zweiercouch im mittleren Zimmer rutscht in Ellas Zimmer. Ich stelle sie später für Selbstabholer in die lokalen Kleinanzeigen und hoffe, dass sie schnell weggeht.

Die klappbare Schlafcouch kommt an ihre Stelle.

und dann demonstriert Hanne mit ihren Freund:innen für die Rechte von Lesben, Schwulen, bisexuellen und transgender Personen sowie gegen deren Diskriminierung und Ausgrenzung.

Am Abend bringt sie einige alte und neue Menschen mit und sitzt lange in der Küche.

Eine neue Couch: Fläzen

Die alte muss weg; wir stellen sie voraussichtlich oben ins mittlere Zimmer.

Während ich bei der Arbeit bin (physisch! Ein Meeting! In Präsenz! Woanders!) nehmen Christoph und Ellie die vielen, vielen schweren Pakete entgegen und starten mit dem Aufbau.

Das beschäftigt uns den ganzen Nachmittag.

Unheimlich, so viele Schrauben, Unterlegscheiben, Klammern und Muttern übrig zu haben? Finde ich auch.

Am Abend sieht es im Wohnzimmer schön aus, und überall sonst steht mehr Zeug rum als normalerweise. Das Verräumen dauert jetzt noch ein bisschen, ist aber auch egal, als wir uns abends alle fläzen.

Drinnen und draußen

Christoph hängt Ellies Hängestuhl an neuer Stelle auf. Sie hat ihn wegen solcher Ausflüge zum Maxisand zum 7. Geburtstag bekommen, aufgrund der Umstellerei im Zimmer musste er aber dem neuen Bett Platz machen.

Jetzt hängt er vor dem Fenster, und Ellie hängt drin ab.

Ich glaube, sie ist noch in der Zimmerfindungsphase – der Schreibtisch steht jetzt mal an der Wand gegenüber. Schreibtischlampen sind out, das Licht des Laptops reicht wohl.

Am Abend gehe ich mit dem großen Mädchen gießen und den Pflanzen hallo sagen.

Wir beschließen, den Zucchinis mehr Platz zu gewähren, sie breiten sich rasant aus. Offenbar mögen sie abendliche Besuche. Ich lese im Internet, dass die wohl gar nicht zwingend klettern wollen, aber jede Pflanze um sich herum Platz möchte. Hanne setzt um, ich mache Fotos.

Den anderen Gewächshausbewohnern geht’s auch gut. Das einzige Radieschen wird uns geschmacklich sicher umhauen, allerdings gibt es dann auch wirklich nur 1/4 Radieschen für jede:n.

Ich nehme Ruccola für’s Abendbrot mit, der macht schon Anstalten zu blühen und wer weiß, ob man den dann überhaupt noch essen kann.

Über die kreischende Paprika, die ich dazu tue, amüsiere ich mich länger als gedacht.

Beflügelt vom Gärtnererfolg bestelle ich kurzerhand Bio-Erbsen im Internet, die sich der Beste aller Ehemänner wünscht. Ich werde berichten.

Regenwasser

Heute geht’s darum, Wasser für den Garten bereitzustellen – Leitungswasser und Regenwasser gleichermaßen. Der Brunnen macht ja leider nach wie vor Probleme, trotz Erwins fachmännischer Einschätzung.

Christoph bastelt über die Garage eine Leitung vom vorderen Fallrohr in Richtung Regentonne.

Hanne kippt Probewasser vom Balkon.

Opa legt den den Wasseranschluss, der durch die Waschküche schon bis in die Garage geht, einmal durch bis in den Garten und schließt die Pumpe für die Regenwassertonne an. Sie wird in der Garage stehen, vor Wind und Wetter geschützt.

Der Außenwasserhahn:

Dann gibt’s Kaffee und Kuchen und nach arbeitsreichen Tagen machen sich Oma und Opa auf den Heimweg. Vielen Dank für die großartige Hilfe!

Fensterprojekt II

Oma kümmert sich um die Kinder und das Essen, die Männer um die Fenster, und ich arbeite.

Und am Ende des Tages hat Hanne ein Fenster, das man öffnen kann, eine Balkontür mit einem breiteren Abschluss am unteren Rand, und elektrische Jalousien.

Fensterprojekt

Gegen Mittag kommt unser frisch getesteter und bereits einmal geimpfter Besuch an – und geht direkt ans Werk. Für das am Maifeiertag hergebrachte Fenster samt Balkontür in Hannes Zimmer muss beispielsweise das alte Rollo raus.

Darin kommt ein altes Wespennest zum Vorschein.

Und abends spielen wir bis spät Karten.

Verschönerungen

Montag, heute ist das kleine Mädchen in der Schule. Ich habe mir vorgenommen ihre Säule weiß zu streichen und habe abgeklärt, dass ich dafür in ihr Zimmer darf, auch wenn sie nicht da ist.

Gefühlt streiche ich den ganzen Tag immer wieder, denn vorher war die Säule dunkelrot und irgendwie deckt die Farbe nicht so gut, wie ich das möchte, und am Ende hab ich an dieser einen Säule länger rumgestrichen als an manch anderen gesamten Zimmern samt Decke.

Natürlich sehe ich es auch noch am nächsten Tag leicht rosa durchschimmern.

Hier im Bild: Säule nach Anstrich 2

Aber das Kind ist zufrieden, die Säule eh in einer dunklen Ecke, und vielleicht ist das durchschimmernde Rosa auch nur in meinem Kopf.

Das große Mädchen, vermutlich getrieben von meinem Streichresultat, hängt das Poster auf, das sie zu Weihnachten bekam.

Überall Zeug

Im Homeoffice zu sein bedeutet neben all den Aufs und Abs auch, dass Christoph zwischen zwei Telkos schon mal die erste Lage weiß über die dunkelrote Wand in Ellies Zimmer streicht und, während sie trocknet, den Pinsel fallenlassen und an den Schreibtisch zurückkehren kann.

Am Nachmittag räumen wir auf und um, denn wir bekommen am Wochenende Besuch, für den das Gästebett im Gästezimmer bestenfalls auch ohne Klettertouren erreichbar ist. Wir haben einfach zu viele Sachen.

Der große Kleiderschrank überlebt den nächsten Transport und steht jetzt im Gästezimmer. Mit Zeug drin.

Noch mehr Zeug steht im Zimmer davor. Das muss jetzt erstmal so bleiben. Damit sich niemand was bricht, haben wir immerhin eine Schneise geschlagen.

Das alte-neue Gästezimmer, mit Zeug.

Ellie und ich fahren einkaufen, denn morgen ist ja Feiertag und wir könnten ja verhungern. (Gut, wir kaufen Pizza für den Abend und dringend benötigtes Obst und Gemüse für die nächsten Tage, und Kaffee und Milch und das war dann irgendwie schon wichtig…)

Hanne verabschiedet sich zu ihrer +1 und wir anderen fallen mit müden Füßen auf die Couch. Die Serie für uns 3 ist White Collar. [Wir haben Serien für alle denkbaren Familienkombinationen, zur Zeit so: gucken Christoph und Hanne Blacklist, Hanne und ich The Last Ship, Ella und ich Miss Fisher oder Once Upon a Time, Christoph und Ella Community College, Christoph und ich kürzlich Beforeigners wie alle Menschen in Deutschland, wir alle zusammen Chuck und Flash Forward und ab und an Das groooße Backen mit X-Bein und O-Bein.]

Dunkelgrau

Wir machen in Ellies altem-neuem Zimmer weiter.

Ellie verspachelt wirklich gerne und gut.

Christoph und Ellie streichen, Hanne und ich lernen und arbeiten.

Okay, das sieht wirklich phänomenal dramatisch aus!

Am Abend schieben wir das Bett nach dem Trocknen der Wand wieder ans Fenster. Ob das Bett da stehenbleiben wird, sehen wir im Laufe der weiteren Umgestaltung.

Christoph läuft noch eine Alleinerunde.