Der furchtbare Flur

Das Haus, das wir 2013 gekauft haben, hat immer noch viele Baustellen und kostet uns sicher noch einige Renovierungsarbeiten, aber wir tasten uns zwischen Arbeit, Kindern, Alltag und Freizeit Stück für Stück voran. Mal geht’s schneller, mal nicht, immer abhängig davon wieviel Zeit, Energie und grade Geld übrig sind.

Der Hausflur, der wie so vieles in diesem Haus radikalvertäfelt war und alle Gäste mit dem Flair einer abgeranzten finnischen Sauna begrüßte, war mir schon lange ein Dorn im Auge. Heute hat der Liebste, obwohl er krankgeschrieben ist, ein Stück der Holzvertäfelung abgemacht. So konnten wir uns einen Eindruck davon verschaffen, wie die Wand dahinter überhaupt aussieht.

Nicht großartig, aber auch nicht so schlimm wie befürchtet.

Das Gästezimmer, endlich (so gut wie) fertig

Nachdem Hanne und ich die orangene Wand in ihrem alten Zimmer, das das neue Gästezimmer werden wird, schon weiß gestrichen hatten, habe ich mir den heutigen Samstag freigehalten um mit dem Zimmer fertig zu werden. Sollte uns überraschend jemand über Nacht besuchen wollen, wären wir dann immerhin einigermaßen gerüstet. Zusätzlich kommt dadurch im oberen Stockwerk kommt ein bisschen Ruhe und Ordnung in das Chaos, das durch einen Umbau verursacht wird: die Matratzen und Bett-Teile stellen nicht mehr den Flur und Christophs Arbeitszimmer voll.

Ich schmiere die Löcher in der hellblauen Wand zu, streiche zweimal drüber, mache sauber, baue mit Christophs Hilfe das Bett auf und feuere ihn an, als er die Lampe auswechselt.

Hannes alter Kleiderschrank bleibt stehen. Sie hatte die Türen damals rot und gelb gestrichen, was uns aber nicht so gut gefiel. Kurzerhand haben wir eine alte Tapete zugeschnitten, mit Sprühkleber angeklebt und den Rand mit schwarzem Edding abgesetzt.

Schnee-Weiß

Ellies Schneeengel auf der Terrasse

Hanne und ich streichen in ihrem alten Zimmer die orangene Wand weiß. Die hellblaue wird nach ein paar Ausbesserungsarbeiten und einem neuen Anstrich so bleiben.

Wir werden das Zimmer nächstes Wochenende für Gäste soweit fertig haben, dass das Bett drinsteht und man schlafen kann.

Christoph und Ellie sind zusammen ins Schwimmbad gefahren. Als Hanne und ich wieder runterkommen, können wir den dicken Schneeflocken zugucken, die in den Garten fallen.

Abends kochen wir gemeinsam und finden es einfach großartig, dass Wochenende ist.

Das neue Zimmer

Die letzten Tage haben wir alle gemeinsam intensiv und zügig an Hannes Umzug in das ehemalige Elternschlafzimmer mitgearbeitet. Das Ergebnis ist absolut überzeugend und das große Mädchen sehr froh.

Die Schritte im Einzelnen:

Christoph hat das Loch in der Wand zugeschmiert.

Wir haben den Boden freigelegt und uns überlegt, was wir damit anstellen sollen, entschieden uns aber relativ schnell gegen ein Abschleifen und für OBS Platten.

Die Wände und der Rolladenkasten mussten weiß nachgestrichen und die Ecken mit Acryl ausgestrichen werden.

Nach dem Trocknen haben wir grüne Farbe besorgt; in der Ecke wird ein ca. 2 Meter hohes Dreieck Hannes Bett einrahmen.

Am nächsten Nachmittag haben wir alle gemeinsam den Boden geschnitten und gelegt. Die OSB Platten sind 2 Meter lang und 40 cm breit und werden mit Nut und Feder aneinandergefügt.

Zufrieden mit dem Ergebnis haben wir am nächsten Tag alles abgeschliffen und danach mit Fußbodenlack versiegelt.

Der letzte Schritt war das Anbringen von weißen Ornamentfußleisten, das Hanne und Christoph bis spät abends beschäftigte, und dann konnte das Zimmer endlich eingeräumt werden.

Das einzige, was jetzt noch fehlt, ist ihr Kronleuchter, den Hanne liebt, seit sie 4 Jahre alt ist.

Alles muss raus

Schon seit einiger Zeit schlafen wir Eltern unten im „Gästezimmer“, laufen nach oben, um Kleidung zu holen und lagern schon einiges im Gästezimmer. Die Wäsche findet den Weg die Treppe hoch gar nicht mehr, bevor sie wieder angezogen wird und zurück in den Wäschezyklus kommt, der im Keller endet und startet und endet.

Heute, am letzten Feriensonntag, haben wir den Umzug komplett vorgenommen. Hanne hat Betten auseinander- und wieder zusammengeschraubt, wir haben Lattenroste, Matratzen und den Kleiderschrank-Inhalt runtergetragen und uns unten schön eingerichtet.

Natürlich muss Hanne in ihrem zukünftigen Zimmer noch streichen, ein Loch in der Wand zum Badezimmer hin wird der Liebste ihr zuschmieren … und dann gibt es ja noch den alten Boden. Den wollten wir sicherlich nicht drinlassen: schon beim Einzug wussten wir, dass das Zimmer so nur eine Zwischenlösung sein würde. Es ist weder komplett gestrichen noch gibt es einen Boden, der gefällt, noch Fußleisten – all das wird sich jetzt ändern. Wie immer bei diesem alten Haus ist es für uns überraschend, was sich hinter Vertäfelungen, hinter Tapeten oder unter Fliesen befindet.

Hier war es erstmal ein weiterer Boden.

… und unter dem dann schließlich die ursprünglichen Bodendielen, die im gesamten Obergeschoss zu finden sind.

Irgendwas hat sich in Zimmermitte mit dem Boden assimiliert, vielleicht Linoleumfliesen in Teppichoptik.

Als nächstes geht’s an Streichen und den Boden, aber nicht mehr heute. Heute machen wir nur noch einen Plan für die nächsten Schritte.

Ein drittes Mal

Das dritte Klaviervorspiel für das kleine Mädchen in diesem Jahr (März, Juli) in einer Kirche und einem Privathaushalt statt.

Da bei uns zu Hause an diesem Wochenende so viel gewerkelt wurde, begleiteten nur Hanne und ich eine aufgeregte Ellie.

Als wir nach Hause kamen, konnten wir die Transformation der Küche bestaunen:

Die 2016 angebrachten Waben hatte ich am Vormittag schon weggemacht; leider nicht ohne auch den Streichputz runterzuholen.

Während sich Opa im Keller um mehr Lichtquellen in vormals dunklen Ecken kümmerte, hat Christoph die Wand ausgebessert und eine Leiste für die Infrarot-Heizung aufgehangen, die in Zukunft für eine warme Küche sorgen wird.

Aufgepolstert

Vorgestern gab einen Großelterntausch. Meine Eltern nahmen ihren großen, leeren Kürbissuppentopf, ihre Bettwäsche und die besten Wünsche mit zurück ins Rheinland. Am Abend holten wir 3 Mädchen dann Oma Mona vom Gummibahnhof ab. Sie kam mit leichtem Gepäck und bleibt bis Sonntag.

Nachdem wir von den liebsten Fastnachbarn für das neue TV-Zimmer im ersten Stock Couch und Sitzsack geschenkt bekommen hatten, konnte Hanne das Zimmer mit ihrer Freundin M. schon eine halbe Nacht lang mit den Vampire Diaries einweihen. Gestern Abend besorgte ich mit Hanne über die lokalen Kleinanzeigen dann einen günstigen Couchtisch aus zweiter Hand und so langsam wird das Zimmer gemütlicher.

Hanne und Oma kümmerten sich heute um das Polstern von einer Bank und einer Kiste, um zusätzliche Sitzplätze und einen Platz zum Hochlegen der Füße zu schaffen. Dazu hat Oma noch neue Kissenhüllen genäht.

Die kleine rote Bank, die auch ein Polster bekommen hat, stand früher für die Kinder in der Küche in der Wohnung, in die wir frischgeborene Ellie gebracht haben.

 

 

 

 

TV-Möbel

Wir haben das große Privileg in einem Haus zu wohnen, das uns den Freiraum bietet sich mit uns zu verändern. Bald wird die Zeit kommen, in der wir Eltern uns räumlich von dem Mädchen entfernen und nach unten ziehen, ins jetzige Gästezimmer. Die Pläne dafür haben wir schon gemeinsam besprochen. Da das aber aus unterschiedlichsten Gründen noch ein bisschen dauert und einiges an Arbeit mit sich bringt, Hanne sich aber nicht mehr gedulden kann, bauen wir zumindest ihr „Wohnzimmer“ teenagerfreundlicher um. Die Absprache ist, dass das Zimmer dann später beiden Mädchen zu gleichen Teilen gehört.

Der Leseplatz an der Sonne, den wir vor 3einhalb Jahren eingerichtet haben, rückt an eine neue Stelle und wird zum TV-Möbel. Dafür löst Christoph die Regalbretter, die wir aus dem Haus meiner Großeltern haben, wieder ab und belegt das Board mit übriggebliebenem Bodenbelag aus meinen Arbeitszimmer.

Fortsetzung folgt.

 

 

 

Balkonwand

Während ich am Schreibtisch sitzen darf, fangen die anderen 3 schon mal mit dem Herbstferienprojekt an, auf das wir uns gemeinsam geeinigt hatten und für das Ellie und ich gestern Fassadenfarbe gekauft haben.

Wir geben uns geschlagen: Der Balkon am Elternschlafzimmer, auf dem die Vormieter eine Voliere anbrachte und wir bislang alles versuchten, um die ätzenden Überbleibsel der Vögel zu entfernen, wird weiß gestrichen.

Als ich dazukam, war die erste Schicht schon fast fertig.

Der Liebste verabschiedete sich zur Arbeit und ich übernahm.

Am Ende sind wir ganz zufrieden – schöner als vorher ist es allemal. Einige Verbesserungen müssen wir später noch angehen. Vor allem die großen, sandigen Fugen waren oft problematisch.

Aber wir sind von unserem Tatendrang begeistert: so haben wir schon am allerersten Ferientag das erste Herbstferienprojekt fast abschließen können.

Leider hat Hanne dafür ihre Wette mit sich selbst verloren, denn sie hat ihren Schlafanzug gegen Klamotten getauscht, die sich zum Streichen besser eignen.