Kletterwald

Schon bevor Ellie und Christoph den Plan gefasst in den Niedrigseilgarten zu fahren (und ihn in die Tat umsetzten), hatte Hanne sich mit ihren Mädels in den Hochseilgarten verabredet. Bevor die Saison im Kletterwald Ibbenbüren endete, haben sie es heute geschafft.

Die Mutter einer Freundin hat die Mädchen gefahren, Fotos gemacht und sie alle wieder zu Hause abgeladen. Hanne hat viele blaue Flecken, Muskelkater, und begeistert berichtet. Obwohl sie für 3 Stunden Kletterzeit gebucht hatten, hat die truppe für den Parkour am Ende doch eine halbe Stunde länger gebraucht, mussten aber nichts nachzahlen. Danke dafür!

Von Hbf zu Hbf

Die erste Ferienwoche ist fast schon vorbei. Meine Eltern bringen die Mädchen mittags zum Kölner Hauptbahnhof und setzen sie in den richtigen InterCity.

Tschüss, Köln

Anderthalb Stunden später stehe ich auf Gleis 9 am Münsterschen Hauptbahnhof und nehme die beiden in Empfang, als die Bahn sie ausspuckt.

Meine Süßen!

Kürbisse und Kino

Das Wetter war mittelprächtig, aber gut genug für einen Ausflug zu einer ganzen Menge Kürbisse.

Danach hatten die Großeltern ihre Enkelinnen ins Kino eingeladen: König der Löwen. Mit Popcorn.

Flohmarkt

Es ist Wochenende und seit gestern sind die Mädchen bei meinen Eltern. Heute sind sie auf dem Flohmarkt und schlendern durch meine Geburtsstadt; abends bekommen wir einige Bilder per whatsapp.

Für beide Mädchen gab es Bücher.

Chillacken und Kerzen gießen

Die erste Hürde im neuen Schuljahr ist geschafft – Herbstferien in NRW! Tests, Arbeiten und Referate lassen die Mädchen jetzt für 2 Wochen hinter sich. In der letzten Woche hat man schon gemerkt, dass die Nachmittage nach Möglichkeit nur noch zum Rumliegen und Ausruhen verwendet worden sind, nicht mehr für Verabredungen oder irgendwelche Aktivitäten.

Heute Nachmittag, Ellie kommt um 2 und Hanne um 3, machen wir Chillacken: Chillen und Packen: Die erste Woche der Ferien verbringen die Mädchen bei meinen Eltern.

Hanne und ich gießen zwischendurch noch 5 Kerzen aus alten Wachsresten, denn die dunklere Jahreszeit kommt.

Seit diesem Jahr sammeln wir alle Wachsreste zusammen. Ich habe Dochte bestellt, die wir mit Wachs am Boden der Gläser befestigen und mit Wäscheklammern fixieren.

Das Wachs schmelzen wir in einer ausgewaschenen Konservendose im Wasserbad, gießen es durch ein feinmaschiges Sieb um Rückstände herauszufiltern und schließlich in die Gläser. Eines von ihnen hat Ellie in Hannes erstem Schuljahr in der Grundschule angefertigt.

Nach 24 Stunden sind die Kerzen fertig ausgehärtet und können verwendet werden.

Feiertag

Tag der Deutschen Einheit, geschenktes Ausschlafen an einem Donnerstag. Ellie fotografiert die ersten Playmobil-Figuren, die verkauft werden sollen.

Am Nachmittag ist sie zu einem Kindergeburtstag in einem Vorort von Münster eingeladen. Wie jedes Jahr findet am 3. Oktober der Münsterland Giro statt, ein Radsport-Eintagesrennen für Profis und Laien im gesamten Münsterland mit Ziel in Münster. Dadurch sind viele Straßen ganz oder zeitweise gesperrt und wir müssen einige Umwege einplanen. Der Liebste lädt Ellie und eine Freundin, die in der Nähe wohnt, um halb 3 ein; der Vater der Freundin wird dafür Ellie später mit nach Hause bringen.

Hanne besetzt mit zwei Freundinnen die Küche. Die nächste Mathearbeit will vorbereitet werden.

Der Kindergeburtstag war schön, das ausgesuchte Geschenk keine Überraschung, aber immerhin gewollt, und die Mädchentruppe hat sich wohl gut verstanden. Unser Abend ist entspannt, aber es geht zu den normalen Zeiten ins Bett. Bis auf mich haben morgen alle Schule oder Büro und müssen gewohnt früh raus.

Regen, Geschenke, Pläne und Krabben

Samstag! Ausschlafen!

Sogar das kleine jüngere Mädchen, das grade ständig über Wachstumsschmerzen in den Beinen jammert, haben wir bis 9 nicht gesehen und nicht gehört. Während wir frühstücken, besprechen wir den Tag. Erneut hat ein Kind, das seinen Geburtstag feiert, eine Kiste im MuKK mit Wunschgeschenken bestückt, aus der die eingeladenen Kinder sich nun eines aussuchen dürfen. Also radelten Ellie und ich in die Stadt. Wir schlossen die Leezen gegenüber ab und gingen direkt ins Untergeschoss, wo die Geburtstagskisten stehen.

Da wir früh waren, war noch nicht so viel los – prächtig! Schnell hatte sich Ellie entschieden, was wir für die Klassenkameradin mitnehmen würden, denn das Gedankenmachen fällt mit so einer Kiste ja völlig weg, sie sind (vielleicht deshalb?) aber sehr beliebt. Dass ich das schade finde, hatte ich schon erwähnt. Danach haben wir uns neue Spiele angeschaut, danach die Malbücher, andere Bücher, Konstruktionsbaukästen, die Puzzle… Schon mal in Richtung Weihnachten gedacht habe ich gut aufgepasst. Was man nicht alles auf so einen Wunschzettel schreiben kann!

Da sich für den Nachmittag Oma und Opa angekündigt hatten, gingen wir nicht noch in die Stadtbücherei, sondern radelten mit dem Geschenk im Korb durch den Nieselregen heim.

Dann kam doch alles anders; Christoph und Ellie fuhren Opa und Oma die halbe Wegstrecke entgegen – das ist ungefähr 1 Stunde – und nahm Oma mit heim. Emma kam für das große Mädchen, das nächste Physikreferat steht an und muss vorbereitet werden.

Klavierüben zum Ausgleich

Den Rest des Tages pröddeln alle vor sich hin, in unterschiedlichsten Menschenkombinationen. Emma bleibt, und abends gibt es Krabben und einen Film.

Key Lime Pie. Ekelhaft.

Von Christophs Geburtstagsparty waren 5 Limetten übriggeblieben, die wir nicht umkommen lassen wollten. Eine schnelle Suche im Internet ergab, dass wir für einen Lime Key Pie auch alle restlichen Zutaten da hatten. Limetten sind lecker, Pie klingt gut und Hanne und ich hatten Zeit und Lust gemeinsam zu backen, während Ellie im Wohnzimmer Klavierstunde hatte.

Ich weiß nicht, was schiefgelaufen ist, aber der Pie war schlicht nicht essbar. Widerlich. Schade.

Aber die Baiser, die Hanne aus dem vom Kuchen übriggebliebenden Eiweiß gemacht hat, waren der Knaller.

Feuerschalenparty

Das Wetter hält sich, die Vorbereitungen sind abgeschlossen, das Essen im Ofen und auf dem Herd, der Kuchen steht bereit, das Bier ist kalt, der erwachsene, der Teenie- und der kleine Übernachtungsgast sind angekommen und haben sich eingerichtet.

Die Bierbänke gruppieren sich ums Feuer, die s’mores-Bausteine warten auf ihren Einsatz, das Wohnzimmer ist genug aufgeräumt, die restlichen Gäste kommen.

Sie schenken dem Liebsten gemeinschaftlich einen größeren Fotorucksack für die neue Kamera, den er sich gewünscht hat, und wir verbringen einen richtig schönen Abend.