Hanne

Jahresendspurt

Die Schulwoche, die Arbeitswoche ist in vollem Gange.

Nach den beiden Herbstferienwochen kommen wir bis jetzt nur langsam wieder in den Trott.  Morgens ist es dämmerig, wenn wir das Haus verlassen. Wenn wir heimkommen manchmal immer noch, oder schon wieder. Graubraun und nass ist Münster, das motiviert schon morgens sehr wenig. Hanne hatte gestern ihren Wandertag mit der Klasse, Ella einen Reformations-Tag, an dem sich die Grundschule intensiv mit Martin Luther beschäftigt.

In 2 Wochen wird es zumindest bei mir etwas ruhiger, dann fange ich an mir über Adventskalender und Weihnachtsvorbereitungen Gedanken zu machen. Dann werde ich die Steuern angehen, wieder vorausschauender einkaufen, die Wäsche wieder bügeln und nicht mehr nur glattstreichen und zusammenlegen.  Und vielleicht hat dann auch jeder in diesem Haushalt auch einen Vorrat frischgewaschener Sockenpaare im Schrank und muss nicht mehr früh morgens Sockenmemory spielen im Ikeabeutel, in dem die Trocknerwäsche ihren Weg nach oben findet. (Vielleicht aber auch nicht.)

 

Good trip home!

Wir hatten von Freitag bis Montag gebucht und konnten den Tag daher entspannt ausnutzen. Morgen geht in NRW die Schule wieder los; für Hanne sogar nach 3 Wochen Ausschlafen und Freizeit.

Ella wollte nochmal ins Spieleland und wir alle nochmal ins  Schwimmbad. Während Christoph mit Ella loszog, packten Hanne und ich unsere Sachen zusammen. Um 14h waren wir im Schwimmbad. Ein letztes Mal probierten wir alle Rutschen aus (außer Pronto, dieser superschnellen Röhrenrutsche.. nein danke).

Das Bild, wie die beiden Mädchen vor mir, nebeneinander sitzend, beide im schwarzen Badeanzug, die Arme umeinander gelegt, die Wildwasserrutsche angehen, ist eines, das mir im Kopf bleiben wird.

Danke, das war schön, und wir kommen ganz sicher nochmal wieder!

Bombo

Am Samstag haben wir viel gemacht. Nach einem gemütlichen Frühstück ging es erstmal zum Bounzen im Indoor-Spielehaus; unsere Springzeit begann um 12h. 20 Minuten Hüpfen sind ganz schön anstrengend!

Um 14 Uhr hatten Hanne und Christoph Bogenschießen gebucht.

In dieser Zeit war ich mit Ella im Spielehaus.

Als die beiden Bogenschieß-Wettbewerbssieger hüpfenden Schrittes zu uns kamen, haben wir noch ein bisschen Airhockey gespielt,

bei einbrechender Dunkelheit unseren Gratis-Apfelkuchen abgeholt

und ihn beim Risikospiel gegessen. Hanne hat gewonnen.

Am Abend sind Hanne, Christoph und ich mutig in den großen Trichter gestiegen: Bombo. Wir blieben bis zum Swimming in the Dark, als die Unterwasserlichter an- und die Oberlichter ausgeschaltet wurden.

 

 

 

Wildwasserbahn

Unser letztes Ferienwochenende haben wir im Hof Van Saksen verbracht, knapp 2 Autostunden von Münster entfernt. In den Osterferien 2016 waren wir zum ersten Mal dort, ein Jahr später erneut, und nun zum zweiten Mal in 2017.

Der Unterschied: Dieses Mal waren wir nur zu viert dort und haben einander Zeit miteinander geschenkt. Das fing schon damit an, dass wir auf der Hinfahrt beschlossen haben, das Handy nur für Photos und abends im Bett als Lesefreund zu nutzen, es tagsüber aber konsequent zur Seite zu legen.

Nach dem Einchecken an der Rezeption am See

und Ankommen/Auspacken in Haus 311 haben wir erstmal eine Runde durch den Park gedreht,

zu Abend gegessen, gespielt, haben die Tasche gepackt

und sind durch die Lichterallee zum Schwimmbad gegangen.

Das Schimmbad, ach das Schwimmbad!Im Gegensatz zu den beiden Osterferienbesuchen war das Wasser jetzt im Herbst in jedem. einzelnen. becken. großartig warm, was Ella und mir sehr gefallen hat. Heute rutschten Christoph und Hanne die 2-Personen Reifenrutsche Intenso.

Wir blieben, bis das Schwimmbad um 21h zumachte, packten uns warm ein und gingen durch die Lichter zurück zum Haus.

Halloween, Süßes oder Saures

Hanne hatte sich Wiebke eingeladen; die beiden Großen schoben die Couchs zusammen und beschlagnahmten das Wohnzimmer. Sie werden Das Gespenst von Canterville gucken. Christoph setzt sich zum Halloween-Abend bei Freunden ab und guckt 3 Horrorfilme am Stück, der Mutige.

Ella und ich gehen zu den liebsten Fastnachbarn. Es gibt ein warmes Wohnzimmer, Papiergespenster an den Fenstern, Popcorn und vor allem eine große Schwester, die mit Cowgirl Ella und Pirat Henry gut eine Stunde durch die Nachbarschaft zieht.

Herbstsend

Der Himmel zeigt sich unbeständig, immer wieder regnet es. Am Vormittag starten wir daher die Umsetzung der nächsten Renovierungsideen im Haus – dieses Mal sind Ellas Zimmer, Christophs Arbeitszimmer und mein Büro dran. Wir misten aus, packen um, bringen weg, sortieren, machen Platz für neue Ideen und Vorhaben. Besonders gerne schieben wir beim Umräumen Möbel von einem Zimmer ins andere und suchen neue Aufgaben für liebe/alte Möbelstücke, die an einem anderen Platz auf einmal ganz anders wirken. Oft überlegen wir uns beim Transportieren, wo genau denn dieses Möbel seinen ersten Auftritt bei uns hatte:

Der alte Expedit aus meinem Arbeitszimmer, der mittlerweile Kallax heißt und vor meinen Aktenordnern viel Krimskrams im Durchgangszimmer der alten Wohnung aufbewahrte, wird als Spielzeug- und Bücherregal zu Ella wandern. Mal sehen, ob wir ihn heil die Treppe hochbekommen. In unserer ersten gemeinsamen Wohnung, vor allen Kindern, stand der Expedit im Wohnzimmer und kümmerte sich um Bücher. Wer hätte gedacht, dass er 2 Umzüge durchhält! Ellas weißer Spielzeug-Schrank rutscht ein Zimmer weiter zu Christoph. Die schwarze Malmkommode, die ich Secondhand für unser Haus kaufte, kommt aus dem oberen Badezimmer runter in mein Arbeitszimmer. Das Badezimmer wartet ja auch noch drauf, dass wir uns um es kümmern.

Am Mittag sieht es so aus, als hielte sich der Regen, der fast waagerecht die Straße entlanggetrieben wurde, jetzt erstmal woanders auf. Schnell fahren wir zum Send, denn die Mädchen hatten sich das dringend gewünscht.

Der Himmel ist blau, aber wir müssen viele Pfützen umlaufen. Am Eingang zum Send werden unsere Umhängetaschen kontrolliert.

Nach 2 Stunden sind wieder wieder zurück zu Hause. Nach dem pfeifenden Wind gibt es erstmal einen heißen Kaffee, danach geht’s weiter. Die Mädchen bauen die unterschiedlichen Aufbewahrungskomponenten für Ellas neues Regal auf.

Am Ende des Tages hat sich mein Büro sehr deutlich geleert, in Christophs Arbeitszimmer knubbelt sich dafür alles und bei Ella sieht es naturgemäß aus als hätte sich ein Wirbelsturm ins Zimmer verirrt. In den nächsten Tagen wird sich das Chaos im 1. Stock noch verschlimmern, die Arbeiten aber hoffentlich irgendwann mehr Struktur und Ordentlichkeit bringen.  (Soweit es bei uns jemals ordentlich sein kann.)

Ahoi

Heute waren wir 2x schwimmen: einmal im Ahoi, dem Salzwasser-Wellenbad mit Außenbecken, Tunnelrutsche mit Orientierungsverlust und Therme, und abends nochmal im hauseigenen Schimmbad. So viele Regenbögen wie heute habe ich noch nie gesehen – sogar doppelte waren dabei.

Morgen früh fahren wir wieder heim; schon am Abend packen wir die ersten Taschen, denn um 10h müssen wir nicht nur schon aus der Wohnung raus sein, wir wollen auch so früh wie möglich auf die A1 und runter nach Osnabrück: Bei Ikea holen wir einiges für anstehende Umbau- und Renovierungspläne für die kommende Ferienwoche. Gut, dass Christoph frei hat.

Im Watt

Am Vormittag waren wir auf der A1 Richtung Norden unterwegs, die anderen schon am Strand.

Hanne, Ella, Oma.

Die Fahrt war etwas mühsam; schon vor Bremen hatten wir 2x Stau, kamen aber doch ganz gut gegen 14h an. Für die nächsten beiden Nächte dürfen Christoph und ich uns bei den 4 Urlaubern einnisten und haben wenig vor, außer: Schwimmen, Strand, Wind, Nordsee. Weit sehen.