Hanne

Campusgarten GrüneBeete

Am Nachmittag radeln Hanne und ich mit kleinen Geschenken – Romatomatensetzlingen und Topinamburknollen – zum Campusgarten der FH Münster. Letztes Wochenende, als Pflanzentauschbörse war, haben wir es leider zeitlich nicht geschafft, wir waren mit unserem eigenen Garten beschäftigt. Da ich Topinambur den Campusgartenmädchen schon seit 3 Jahren verspreche und sie bei uns endlich gut gehen, war es an der Zeit, sie hinzubringen.

Ich hoffe, dass der Topinambur sich wohl fühlt und gut ausbreitet – Platz hat er genug.

Ella übt Klavier,

(Gary Jules, Mad World)

und am Abend gucken wir die Staffel Supergirl zuende.

 

Wie kleine Tiere groß werden

Ella ist über Nacht krank geworden, die arme, und schläft bis 11 Uhr. Christoph bleibt bei ihr, somit sind Hanne und ich die einzigen, die sich vor 7 in der Küche treffen. Als ich wieder Zuhause bin, baue ich Ella ein Nest auf der Terrasse.

Sie liest ein Kinderbuch von Wolfgang de Haën, das ich seit meiner Kindheit besitze und das hier seit Jahren niemand mehr angerührt hat, bis ich es als Unterlage im Wohnzimmer liegen ließ.

Hanne geht direkt nach der Schule mit einer Freundin auf den Send; Ella und ich haben einen ganz ruhigen Tag, der ihr gut tut. Morgen kann sie wieder in die Schule gehen. Christoph ist abends bei seinem zweiwöchentlichen Pubquiz, aber ich schlafe so früh, dass ich ihn gar nicht erst heimkommen höre.

 

Frühlingssend

Am Nachmittag schließe ich das Laptop am Fernseher an. Der Eurovision Song Contest nähert sich mit Riesenschritten und wir müssen uns entscheiden, welches Land wir in diesem Jahr unterstützen. Es ist wie immer schwierig, bis auf eines: Deutschland ist es sicher nicht.

Zum Abend brechen wir 4 gemeinsam zum Frühlingssend auf, fahren Riesenrad, sind im Wasserlabyrinth, essen Schokoladenerdbeeren und Fischbrötchen.

Kaffee. Fensterrahmen. Little Big Planet und Lost in Space.

Hoch die Hände, Wochenende!

Ella macht Sonntagsbrötchen aus der Dose. Sie überlegt sich für jedes einzelne ein eigenes Muster und auch, wem dieses Kunstwerk später auf den Teller wandern darf.

Ich lasse die anderen drei um halb 11 in ihrer Gemütlichkeit zurück und radele zur Röstbar am Bohlweg, um Corinna auf einen Kaffee zu treffen. Das war sehr schön, und lange überfällig.

Als ich mittags nach Hause komme, steht der Beste in der Garage und zerlegt die alten Fensterrahmen. Später fährt er sie zum Recyclinghof, und wir haben wieder etwas mehr Platz in der Garage für die Leezen.

Später bekommen wir Besuch, ich pflanze Romanasalatherzen an, Hummelblumen und vereinzelne die Sonnenblumen, die schon danach aussehen. Die Mädchen sind sich selbst genug und verschwinden nach oben; sie kommen den ganzen Nachmittag nicht runter.

Um 18h kommt Ellas Übernachtungsfreundin Estella. Die beiden spielen Little Big Planet und amüsieren sich so großartig, dass sie das Wohnzimmer besetzen dürfen. Hanne und ich verziehen uns mit dem Laptop ins Bett: wir starten mit Netflix‘ Lost in Space und gruseln uns gemeinsam. Christoph legt sich dazu und schläft ein, er fand es wohl nicht ganz so spannend!

 

Ein halber Tag Urlaub

Montag, Schultag – nur nicht für Ella, die heute frei hat. Christoph hat sich deswegen einen halben Tag Urlaub genommen, also sind Hanne und ich die einzigen, die um halb 8 das Haus verlassen müssen. Gestern Abend haben die Mädchen sich miteinander darüber unterhalten, ob sie sich auf die Schule freuen – eigentlich nein, weil das frühe Aufstehen Hanne überhaupt nicht gefällt, aber eigentlich auch ja, weil man dann die Freunde wiedersieht.

Während Hanne und ich unterwegs sind, siedeln die beiden Daheimgebliebenen.