Herzlichen Glückwunsch, Opa!

Nach 3 Tagen in Köln sind wir grade eben im dunklen, nassen Schneeregen wieder nach Hause gefahren.

Es gab nach ungefähr 11 Jahren mal wieder Dampfnudeln mit Vanillesoße und Hanne mochte sie nicht. Ich denke, das lag daran, dass der verlockende Schokoladenkuchen direkt daneben stand. Morgen geht’s wieder in den Kindergarten, daher jetzt auch ab in’s Bett. Schäfchen ist schon zum Vorwärmen auf der Heizung. Wenn es weiterhin schneit, liegt bestimmt morgen wieder Schnee auf den Gehwegen – aber bestimmt nicht genug, dass wir unseren (Toms und meinen) alten Schlitten ausprobieren können, den wir mit nach Münster genommen haben. Immerhin werden wir dann Zeit haben, den Schlitten so bunt anzumalen, wie Hanne es vorhat! Nochmals: Herzlichen Glückwunsch, Papa!

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Brio Brio!

Wegen der Babysachen sind Hanne und Christoph heute in G. auf den Dachboden gestiegen und haben dabei gleich den Schlitten und die Briobahn mit heruntergebracht! Schön, dass die alte Bahn nach all den Jahren in der Kiste wieder bespielt wird.

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Jeder Tag mit ihr ist ein Geschenk

Unsere mutige wissbegierige schüchterne pfiffige neugierige schmusige kitzelige gerechtigkeitsliebende kreative kluge bücherverrückte talentierte witzige schlagfertige kompromissbereite lebhafte tolerante Hanne.

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Schön / Schlecht

Heute haben Hanne und ich das erste Mal den Herzschlag von Baby gehört. Das war ganz, ganz toll – ihr zuzusehen, wie sie sich erklären lässt, wo Bauch, Kopf, Arme, Füße und Rücken vom Baby liegen und dass es Schluckauf hat und gerade mit den Füßen tritt. Sie war total interessiert und hat natürlich keinen Ton gesagt.

Als wir wieder alleine waren, sind die Worte nur so aus ihr herausexplodiert und sie musste alles nachfragen und ganz genau erklärt bekommen. Das ist so typisch Hanne! :-) Im Anschluss hat sie Zuhause auch erstmal Papa demonstriert, was das Baby alles gemacht hat (auf dem Rücken liegen und strampeln). Auf dem Ultraschallbild, das sie ihm mitgebracht hat, hat sie dann die Beine und Arme und den Kopf gezeigt.

Auf dem Weg war der Himmel eisgrau und die Äste tiefschwarz.

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Darüberhinaus habe ich grade auf dem Elternabend im Kindergarten herausgefunden, dass in Hannes Jahrgang lediglich sie und Tom in der „Vorschulgruppe“ sein werden. Dass sie das einzige Mädchen ist, war mir vorher schon klar – nicht aber, dass 2 Jungs entweder bereits früher oder ein Jahr später eingeschult werden. Das ist ein bisschen schade, vor allem im Hinblick darauf, dass ich mich gefreut hätte, wenn sie in der Schule schon jemanden kennt. Ich weiß gar nicht, ob Tom auch hier in der Nähe die Grundschule besuchen wird, die Familie wohnt etwas außerhalb. Kleine Elterninitiativen haben ihre Vor- und Nachteile. Wir müssen überlegen, wie wir damit umgehen werden. Wie gut und motivierend kann eine Vorschulgruppe mit 2 kleinen Menschen sein? Die letzten Monate hat sich Hanne in der Kita schon gelangweilt, ich will eigentlich vermeiden, dass ihr das nun wieder passiert. Vielleicht können sich die 2 samt Erzieherin an einen anderen Kindergarten „dranhängen“ – da vielleicht schon Kontakte knüpfen und in einer größeren Gruppe Vorschulgruppendinge wie Feuerwehrbesuch, etc. erleben?

Feinmotorik

Eigentlich wollten wir Fädeln, bei Oma Monas toller Perlenkiste ist es aber beim Sortieren und Anschauen geblieben.

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Hanne trägt heute den 9. Tag in Folge ihren „Oma-Rock“. Nur nachts und in der Badewanne wird er ausgezogen und hat sogar das Prinzessinnenkleid klar auf Platz 2 verwiesen!

Geburtstagsbrunch

Heute hatte Luca zum Brunch geladen. 3 Kinder, weil er 3 Jahre alt geworden ist, und Hanne war das einzige Mädchen und auch das älteste Kind. Es war wirklich sehr schön und wir sind viel länger geblieben, als eigentlich vorgesehen war – und haben ein Schlachtfeld der Verwüstung an Krümeln und Spielzeug hinterlassen.

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Prinzessin, natürlich!

Für die Karnevalsfeier am 20.02. malt der gesamte Kindergarten Plakate. Ich habe Bären, Tiger, Clowns und auch viele Bilder gesehen, deren zentrale Aussage ich nicht eindeutig zuordnen konnte. Hanne ist noch nicht ganz fertig, sie hat eine Prinzessin gemalt. Natürlich. Schön, dass die zur Abwechslung mal schwarze Haare hat (und einen ziemlich coolen Scheitel).

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Den sonnigen, halbwegs warmen Nachmittag haben wir genutzt, um nochmal in den Zoo zu fahren. Im Winter machen die meisten Häuser schon um 16h30 zu, dennoch haben wir Nasen-, Braun- und Malaienbären, Poitou-Esel, Pferde, Zwergmäuse, Wölfe, Klapperstörche und einiges anderes Getier gesehen.

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Wasserkreaturen

Wenn man in Münster in der Nähe der Aa wohnt und seine Leeze vermisst, sollte man mal in den Fluss gucken. Nicht selten sehen wir auf dem Weg zum Kindergarten die Überreste der Fahrräder, die über Nacht hineingeworfen worden sind – bis jetzt wurden unsere aber verschont. Soweit wir wissen.

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Hanne schläft jetzt wieder lange und gut und wird so hoffentlich bald ihre Ohrenschmerzen los. Winterzeit = Erkältungszeit, vor allem im Kindergarten. Heute hat sie uns diese phantastische Ente auf ihrer Tafel gemalt.

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In letzter Zeit ist es durch die Arbeit leider seltener geworden, dass wir alle 3 gemeinsam zu Abend essen können – um so schöner, wenn es dann klappt und wir uns richtig Zeit nehmen, Spaß haben und das ins-Bett-bringen gemütlich und kuschelig ist. Haben dabei lauthals „Au Schwarte“ gesungen und mit den Hüften und der Zahnbürste gewackelt.

Jetzt sitze ich im Wohnzimmer und höre Hanne unter der Knutschattacke giggeln.

Den Schnee auskosten

Heute Vormittag hat es hier ganz ordentlich geschneit. Erst die Arbeit – dann das Vergnügen. Und heute Mittag geht’s wieder heim nach Münster.

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echte Schäfchen riechen anders

Urlaub in S. bringt immer viel Kontakt mit Tieren mit sich – gestern Kälbchen und wollige große Hornkühe, die Hanne an Mammuts aus ihrem Buch erinnerten und heute Schafe. Allerdings gab es noch nicht viele Lämmer, die meisten Mutterschafe sind noch trächtig. Fazit: Hanne ist froh, dass ihr Schäfchen nicht so riecht wie die echten.