Geburtstagsreiches Wochenende

Dreiviertel der Menschen in diesem Haushalt haben in den vergangenen 2 Tagen irgendjemanden hochleben lassen und/oder gratuliert.

Gestern Abend was das große Mädchen am Germaniacampus Geburtstagseislaufen und blieb gleich über Nacht bei einer Freundin, die in der Nähe wohnt. Sie schickt uns ein aussagekräftiges Beweisfoto. Danke.

Heute Mittag brachte Christoph das kleinere Mädchen zum Germaniacampus. Ella ist auf der Eislaufbahm zu einem Geburtstags eines Mädchens aus der Klasse eingeladen. Schlittschuhe auszuleihen kostet 4€, der Eintritt aufs Eis ebenfalls. Die Bahn gibt es jetzt seit 10 Jahren und wird gut angenommen.

Ich hole ab, als es anfängt zu regnen und ungemütlich zu werden. Gemeinsam huschen wir 2 noch kurz in den Supermarkt und dann schnell ab nach Hause in die Wärme, auf die Couch, Samstagsabendgemütlichkeit zu dritt. Der Liebste ist auch auf einen Geburtstag eingeladen, aber es ist einer ohne Eisbahn.

Eislaufen 2015

Eislaufen 2016

Finanzielles

Eröffnung eines jeweilig eigenen Kontos für die Mädchen. Es dauert ewig. Wir unterschreiben 1 Millionen Dinge.

Immerhin verbringen wir so den Montagvormittag miteinander, und auch Hanne musste schon um 9:20 das Haus verlassen. Vorbereitung für den Schulstart morgen.

Zusatzbonus: Wir sind nicht da, wenn die Sternsinger klingeln.

Telgte, Emsauenpark

Gegen Mittag, als wir alle senkrecht sind und uns der Hunger in die Küche treibt, beschließen wir das Lotterleben radikal zu beenden und rauszugehen. Bevor die Sonne gegen halb 5 untergeht, schaffen wir es uns anzuziehen, die 10 Kilometer bis Telgte zu fahren, und eine kleine Runde durch den Emsauenpark zu drehen.

Verlassen im Wald

Samstagnachmittag; wir gehen Frozen II gucken.

Als wir zu Hause sind, muss ich das erste Mal einen „Muttizettel“ ausfüllen: Ein Schriftstück für minderjährige Personen, mit dem ein Erziehungsberechtigter eine andere volljährige Person für die Dauer einer Tanzveranstaltung mit der Aufsicht beauftragt.

Hanne ist mit einer Freundin auf Neles 18. Geburtstag im Viertel eingeladen.

Sie darf bis viertel vor Mitternacht bleiben, dann hole ich die beiden unter-16-jährigen ab: glücklich, mit müden Füßen und viel Hunger.

Unter der Treppe

Sachen, die sperrig sind oder nicht so wenig gebraucht werden, dass sie in den Keller kommen, aber mehr als dass sie im Vorratsraum an der Küche stehen dürfen, wohnen unter der Treppe.

Der Deckendurchbruch, der die Treppe erst möglich machte und das Erdgeschoss mit dem ersten Stock verband, war 2014 Meilenstein für uns. Hier sieht man nochmal die Anfänge des kleinen Raums unter der Treppe, als die zusätzliche Wand gezogen wurde.

Heute ist der Liebste leider wieder bei der Arbeit, Ellie verabredet und mit einer Freundin in der Stadt, und Hanne und ich räumen unter der Treppe auf.

Fast leer, kurz danach wieder deutlich voller, und das war’s mit Aktivität für heute.

Silvester

Seit Jahren schon haben wir beim letzten Abend des Jahres eine eingespielte Abfolge. Die liebsten Fastnachbarn kommen rüber, die Feuerschale brennt, das Bier ist kalt, das Essen ein Potluck, wir spielen Spiele und quatschen, sitzen in Küche und Wohnzimmer, die Kinder wuseln herum. Wer kommt, der kommt, alle sind sehr herzlich willkommen.

Um Mitternacht gehen wir auf die Straße, haben Wunderkerzen, eine Flasche Sekt und für die Kinder Knallerbsen dabei. In diesem Jahr sieht man nicht mal die Ampel an der Ecke oder das Taxi auf der anderen Straßenseite. Die Sichtweite sinkt auf 20 Meter – wenn überhaupt. Das Feuerwerk vom Domplatz hören wir nur, überhaupt sehen wir heute keine einzige Rakete explodieren. Macht nichts, in unserer Blase sind wir ganz zufrieden.

Allen ein gesundes, zufriedenes, glorreiches 2020!

Von Schäfchenwolken, Verabredungen, Rutschen und Lamas

Der Liebste muss heute zur Arbeit, und ich mache mich auf den Weg und treffe in der Mitte, ungefähr eine Stunde Fahrt für uns beide, die Großeltern zur Ellie-Übergabe. Netterweise machen wir das heute an einem großen Supermarkt, so dass ich die meisten Silvestereinkäufe direkt dort abhaken kann.

Bei tollstem Wetter fahren das kleine Mädchen und ich gemütlich heim nach Münster. Sie macht Musik und ich muss raten, wer singt und wie das Lied heißt. Ich bin eher mies.

Schon gestern hat sie sich für den Nachmittag mit einer Freundin aus der Schulklasse verabredet. Weil sie mit dem Weg unsicher ist, bringe ich sie hin. Danach schnöse ich mit dem großen Mädchen durch ein Möbelgeschäft. Seit wir von Oma und Opa nach Hause gefahren sind, verlässt sie heute das erste Mal wieder das Haus. Beim Anblick der roten Eckcouch aus Breitcord geraten beide in Verzückung und müssen sie anfassen.

Ich suche eine bestimmte Art von Kiste, werde aber nicht fündig. Egal.

Immerhin rutscht Hanne noch zwei Mal. Diese legendäre Möbelhausrutsche kennt in Münster sicher jedes Kind. Solange ihre Hüfte passt, wird sie das weiterhin tun, verkündet sie.

Danach erledigen wir die letzten Silvestereinkäufe und holen anschließend Ellie bei ihrer Freundin ab. Als wir nach Hause kommen, ist Christoph schon da und räumt die Küche auf. Wir machen uns etwas zu essen und ich freue mich, die beiden Mädchen die Köpfe zusammenstecken zu sehen, während sie gemeinsam arbeiten. Danach sieht die Küche wieder fast so schlimm aus wie vorher. Wir ziehen uns ins Wohnzimmer zurück und der Liebste geht zu seiner Verabredung und spielt irgendein langatmiges Lama-Spiel.

Zweiter Stopp

In diesem Jahr wiederholen wir die Route von letztem Jahr: Nach dem Mittagessen brechen wir in bedecktem Grau zu Christophs Eltern auf.

das Wetter ändert sich auf der ganzen Fahrt nicht. Zum Kaffee sind wir da, machen danach eine weitere Bescherung, die Cousine kommt dazu, wir spielen Rummykup im Wintergarten. Ich versage kläglich.

Abends gibt es leckeres Essen, wir gucken gemeinsam einen Film und danach geht’s sehr bald ins Bett: wir sind dekadent faul.

Erster Stopp

Auf unserer diesjährigen Weihnachtsrundfahrt zu den Großeltern geht es erst zu meinen Eltern. Zum Mittag sind wir dort, essen gemütlich miteinander, machen die Bescherung und kümmern uns dann um die Liste der kleinen Arbeiten, bei deren Durchführung meine Eltern Hilfe brauchen.

Alle Handyfragen / Whatsapp-Probleme liegen in den Händen der beiden Mädchen. Sie schreiben Oma einen erklärenden Zettel mit einzelnen Schritten für Whatsapp-Probleme, Update-Anfragen und der QR-Code-Anwendung. Christoph baut einen Sessel auf, ich bringe den Drucker zum Laufen, und zwischendurch gibt es Kaffee, Nachtisch, Eis, Abendbrot, Bier. Die Mädchen gehen irgendwann nach oben, legen sich längs aufs Gästebett und netflixen, wir Großen sitzen lange am Esstisch.