Zu tun

Aufräumen. Umräumen. Raustragen. Sortieren. Spielen.

Die Kinder sind robust, das ist gut so.

Ellie ist mit einer Freundin im Allwetterzoo. Die Zeit mit einer Gleichaltrigen tut ihr gut.

Ich begleite meine Mutter und meinen Onkel in die Stadt.

Heimreise

Die anderen 3 bleiben noch einige Tage in Münster, ich reise mit dem Zug in die alte Heimat.

Mädele

Bis gestern Abend waren wir da.

Heute früh verstarb mein Vater.

Aufgeteilt

Am Tag nach Omas Geburtstag beschließen wir Großen, dass wir nach Münster zurückfahren müssen, denn leider ist der Netzausbau nicht so weit vorangetrieben, dass Christoph seine Meetings oder ich problemlos stundenlange Videokonferenzen durchführen könnte. Außerdem muss Hanne morgen eine Stunde Politikunterricht per Zoom machen, und zur gleichen Zeit 3 Videokonferenzen machen zu wollen könnte mehr als herausfordernd sein. Die Mädchen beschließen bis Samstag zu bleiben.

Sie pflanzen den als Geschenk mitgebrachten Topinambur ein, dann muss noch schnell gemessen werden, wie groß Ella heute ist.

Genauso groß wie Hanne es am 22.11.2014 war.

Dann fahren der Weltbeste und ich heim und die Mädchen freuen sich auf die Zeit bei den Großeltern.

Siebzig

Am Vormittag sitzt einer von uns in einer Schulung am Hafen, während wir anderen arbeiten, Schularbeiten machen und packen. Am Nachmittag, so früh der workshop eben vorbei sein wird, fahren wir zum 70sten Geburtstag von Oma M.

Vor 10 Jahren gab es zum runden Geburtstag ein großes Zelt im Garten, eine Fußball-WM und rundherum viele Gäste. Dieses Jahr ist ja bekanntlich alles etwas anders.

Wir sind am Ende doch etwas spät dran, denn wir kamen nicht so früh los wie gewünscht und die Autobahn in Richtung Süden ist voller als erwartet.

Wir gehen das erste Mal seit Monaten aus, essen gemütlich, fahren heim und wer will, spielt bis spät in die Nacht im Wintergarten Karten.

Corontäne 69: Bartnelken

Vor 2 Jahren mit meinem Vater gepflanzt.

Das Wochenende ist vorbei, und ab dieser Woche gehen beide Mädchen jeweils einen Tag in die Schule. Heute aber haben sie sich, ihrem Rhythmus entsprechend, um 9 in der Küche zum gemeinsamen Lernen getroffen. Es geht schleppend. Schon am Mittag sind sie fertig (mit der Welt) und wollen lieber Pause machen und lesen und herumliegen. Wir lassen sie, denn wir beiden Großen Alten sind bis zum Nachmittag durchgängig in webinars und Videokonferenzen gebunden und haben keine Zeit und keine Energie, jemanden anzutreiben. Da sie bis jetzt im Laufe einer Woche mit den gestellten Aufgaben jeweils fertig geworden sind, dürfen sie sich die Tage einteilen wie sie möchten.

Um mal rauszukommen, und weil die Grundnahrungsmittel Kaffee, Brot und Milch fehlen, gehen Christoph und ich einkaufen.

Am Abend gucken wir Veronica Mars, und dann geht es für die Kinder etwas früher ins Bett, denn Hanne hat morgen wieder Schule. Die Klasse wird in 9er-Gruppen, 3 Tische pro Reihe, 3 Reihen pro Klassenzimmer, aufgeteilt. Ich schlage vor Schnick-Schnack-Schnuck zu machen, wer mit ihr zu dieser unchristlichen Zeit aufstehen muss, aber Christoph meldete sich freiwillig. Hanne ist ziemlich aufgeregt.