Tagebau Hambach

Vom Haus meiner Eltern ist es nicht weit bis nach Elsdorf, von wo aus man in den Tagebau Hambach gucken kann. Obwohl das Wetter nach den heißen Tagen jetzt bei kühl, ungemütlich und regnerisch angekommen ist, fahren wir zur Aussichtsplattform, die terra nova heißt. Ich war sicher 30 Jahre, wenn nicht länger, nicht mehr da, und Christoph und die Mädchen noch nie. Hanne war schon durch das Stichwort „Hambacher Forst“ interessiert.

Alles macht einen lange verlassenen Eindruck.

Am Parkplatz kann man sich ein maßstabsgetreues Modell einer Schaufel angucken. Jede Zacke ist so groß wie ein Kleinwagen.

Dieser schmale, schwarze Streifen in der Mitte ist die Braunkohle.

Hanne sagt: „Furchtbar, furchtbar, furchtbar schrecklich.“

41

Geburtstagsblumenstrauß von meinem Vater

41 fühlt sich kein bisschen anders als als 40. Danke an meinen Lieben für den wunderbaren Geburtstag!

Hombroich

Seit gestern sind wir Mädchen bei meinen Eltern und haben die Hitze des Münsterlandes durch die Hitze des Rheinlands ersetzt. Apropos Hitze: Heute waren wir, gut eingecremt mit LSF 50, auf der Museum Insel Hombroich bei Neuss.

Bei 36° waren wir fast alleine. Durch die viele schattigen Plätze und Wege war es auszuhalten, und bei den Ebenen, die in der Sonne lagen, haben wir uns auf dem Kiesweg beeilt.

Mittags waren wir in der Cafeteria.

Ella hat einen Fächer dabei, die Glückliche.

Das war ein heißer, aber schöner Ausflug, wenn auch sehr anstrengend. Es gehört zum pädagogischen Konzept der Museum Insel, keine Wegweiser aufzustellen. Auch die Karte, die man an der Kasse bekommt, ist nur rudimentär, zum Beispiel sieht man darauf keine Treppen. Für Menschen mit Kinderwagen, Rollator oder Rollstuhl ist das sicher ärgerlich, zusätzlich muss man im Zweifel große Umwege in Kauf nehmen, und die sind auf den Kieswegen auch kein Spaß. Auch wir fanden den Ausgang erst nach einigen Fehlversuchen, immer im Wechselspiel mit anderen Parkbesuchern, die dasselbe Problem hatten.

Auch, wenn man die Bau- und Kunstwerke überraschend auf die Besucher wirken lassen möchte, zumindest WC, Cafeteria und Ausgang gehören ausgeschildert.

Bruderbesuch

Mein Bruder lebt schon lange einige Zeitzonen entfernt und kommt nur zu Kurzbesuchen nach Deutschland zurück. Die sind dann immer vollgepackt mit Familie und Freunden, aber nicht mit Münster: Normalerweise sehen wir uns einmal im Jahr zu Karneval bei unseren Eltern. Daher war er noch nie in unserem Haus, das er nur von Bildern kennt. Dieses Jahr hat er die Zugfahrt, vom Schlagermove in Hamburg kommend, für einen Zwischenstopp bei uns unterbrochen.

Die Rückseite des Hauptbahnhofs ist eine große Baustelle.

Auf den Gleisen waren Hanne und ich gemeinsam das letzte Mal im Oktober.

Als wir Thomas eingesammelt haben, fahren wir heim und führen ihn durch’s Haus. Er darf sogar in die unaufgeräumten Zimmer der Mädchen. Am Abend kochen wir gemeinsam und spielen danach bis spät Stadt, Land, Besserwisser. Ella argumentiert ihre Antworten bis aufs Blut.

Am nächsten Tag muss Ella schon früh aufstehen, weil heute ihr Ferienkurs Karate startet. Um 7 Uhr geht sie zum Bäcker rüber und holt Frühstücksbrötchen für alle. Eine befreundetet Mutter holt Ellie ab und bringt sie und ihre Freundin zum Kurs. Ich werde die beiden am Nachmittag abholen.
Das Wetter ist mittelmäßig, mein Bruder friert erbärmlich und kann kaum glauben, dass er keine Handschuhe dabei hat. Er leiht sich einen der neuen E-Roller aus und wir kurven gut anderthalb Stunden durch die Stadt, zum Hafen, zum Dom, über die Promenade, vorbei am Schloss. Nur das Kopfsteinpflaster in der Innenstadt ist problematisch, zumal der Roller auf 5km/h drosselt und man fast schneller ist, wenn man schiebt.

Zuhause sehen wir Hanne, die mittlerweile aufgestanden ist, und essen gemeinsam zu Mittag, bevor wir Thomas wieder am Bahnhof absetzen und er zu unseren Eltern weiterfährt.

Ich hole die beiden Karate-Mädchen vom ersten Schnuppertag ab, und sie sind regelrecht begeistert, voller Energie und Vorfreude auf den nächsten Tag. Das ist toll!

Jubiläum

Christophs Heimatdorf feiert seinen 700. Geburtstag, und alle Einwohner haben nach 3 Jahren Planung ein imponierendes Fest auf die Beine gestellt. Natürlich waren wir auch da, um uns das anzugucken und um Oma und Opa in Aktion zu erleben.

Am Samstag ist Ellie mit ihrer Cousine losgezogen. Die beiden hatten Dorftaler dabei, die sie für Eis, kleine Souvenirs, Essen und Trinken einsetzen konnten. Wir haben uns zu bestimmten Uhrzeiten immer mal wieder getroffen. Hanne hat sich alles mit uns angeguckt. Das Wetter war phänomenal, sonnige 25°, aber nach ein paar Stunden haben wir eine Pause im kühlen Haus gebraucht.

Am Abend gab es ein Konzert auf der Aktionsbühne, wobei sich aber erst die Kleinen und wenig später Hanne und ich verabschiedeten und Christoph im Kreise alter Schulfreunde zurückließen.

Sonntagmittag drehten wir noch eine Runde durchs Dorf, besuchten Oma und Opa an ihren Stationen und fuhren heim. Nach 4 freien Tagen geht es morgen wieder früh raus.

Tolles Timing

Das Thema „gemeinsam weggehen“ hatten der Liebste und ich schon seit geraumer Zeit als abgehakt angesehen. Die beiden Mädchen lieben es, Couch, Fernbedienung, Kissen und Decken ganz für sich zu haben, dazu noch eine Chipstüte und ein paar Gummibärchen und der perfekte Schwesternabend kann kommen.

Am Wochenende waren wir als Paar gemeinsam zu einem runden Geburtstag eingeladen. Natürlich waren wir 4 uns alle einig: wir Eltern können entspannt zu zweit hingehen und wiederkommen, wann immer wir wollen, während sich die Mädchen einen schönen Fernsehabend machen und im Elternbett schlafen.

Dann, allerdings, wurde das große Mädchen auf ein Konzert samt Übernachtung eingeladen. Prompt stand das kleine Mädchen alleine da. Während wir Eltern noch knobelten, wer hingehen und wer Zuhause bleiben wird, meldeten sich meine Eltern spontan und kamen für eine Nacht vorbei, passten auf Ellie auf und wir anderen 3 konnten losziehen. Danke!

Bilder vom großen Mädchen:

Bilder von mir:

Terrassentreppe, zweiter Teil

Nachdem sich die Stufen schon mal langgelegt haben und sich an ihr neues Einsatzgebiet haben gewöhnen dürfen, reisen Christophs Eltern heute an um sie endgültig an ihrem Platz zu verankern.

Es ist toll, dass wir jetzt eine stabile, sichere, breite Treppe haben, auf der wir sicher oft abends in der Sonne sitze sitzen.

Ella hat den Rasen gemäht – aber Oma und sie haben daran gedacht die Gänseblümchen zu retten. Die große Schwester wird es ihnen danken.

Osterferien!

Ella hat sich in der ersten Ferienwoche zu Oma und Opa nach S. verabredet. Christoph ist gestern Abend mit ihr hingefahren und bleibt eine Nacht. Als er sich gegen Mittag auf den Rückweg macht, fängt es an zu schneien und Oma und Ellie machen einen Spaziergang, um sich das mal aus der Nähe anzugucken.

Terrassentreppe

Oma und Opa aus S. kamen wegen Hannes Geburtstag, brachten aber auch Geschenke für uns alle mit: Die 5 Meter langen Bretter, die zur Terrassentreppe werden, die auf der gesamten Länge der Terrasse in den Garten führt.

Jetzt sieht die Treppe noch ganz frisch und neu aus, aber das war bei der Terrasse selbst im August 2016 auch mal der Fall … es ist also nur eine Frage der Zeit, bis sich die Farben angeglichen haben.

Punktfundament

Am Morgen hole ich in einer Starkregenpause das kleine Mädchen von ihrer Übernachtung ab.

Oma und Opa sind da, als wir zu Hause ankommen. Trotz des nassen Wetters geht es heute im Garten voran: Die Unterkonstruktion für die Treppe, die auf der gesamten Länge der Terrasse in drei Stufen auf den Rasen führt, wird von Christoph und seinem Vater eingesetzt.