Enchiladas

Früh am morgen dreht Christoph eine Radrunde durch die Gegend.

Etwas später bringe ich meine Mutter zum Hbf.

Zu Hause entbrennt für den Rest des Tages kreative Küchenarbeit.

Überraschungsschnitzeljagd

Wochenende, ach, Wochenende!

Christoph bringt den Garten auf Vordermann und danach den ganzen Grünschnitt zum Recyclinghof.

Die Freundinnen des großen Mädchens haben sich geheim mit mir abgesprochen, sie am Nachmittag in die Stadt zu locken. Dort wollen sie mit einer Schnitzeljagd ihren Geburtstag starten, der aus Gründen im April nur digital stattfinden konnte.

Wenn das große Kind denkt, dass es Chinesisch gibt, folgt es mir praktisch überallhin (eventuell sogar in ihre persönliche Vorstellung der Hölle, und die ist erstaunlich detailliert: auf keinen Fall möchte sie jemals in einem Uboot voller Autoluft auf einer hohen Leiter stehen müssen.)

Wir Mädchen radeln in die Stadt, ich texte den Freundinnen, wo wir geparkt haben.

Während wir unterwegs sind, knoten die Freundinnen den ersten von so um die 8-10 Luftballons der Überraschungsschnitzeljagd an Hannes Leeze.

Ellie und ich lassen das große Mädchen alleine losziehen, geben den Freundinnen überlebenswichtige Übernachtungsutensilien und radeln heim zu Oma. Am späteren Abend drehen wir noch eine Runde über den Campus und gucken beim wilden Mitmachgarten vorbei.

Vor einiger Zeit hatten wir Topinambur gespendet, aber der hat’s nicht lange gemacht.

Abends spielen wir zu viert Tabu, und der Ausgang ist denkbar knapp (aber meine Mutter und ich gewinnen gegen Christoph und Ellie).

Bei Annette

Ein Rundgang durch Annette von Droste-Hülshoffs Parkanlage an einem schönen Samstag ist nie verkehrt. (Exemplarische Rückschau: 2010, 2015)

Zudem hat Ellie Blätter einer Platane erbeutet, die ihr für das Herbar noch gefehlt hatten.

Ankunft

Das kleine Mädchen und ich holen am Nachmittag Oma R. am Hauptbahnhof ab; sie bleibt ein paar Tage bei uns. Mittlerweile ist das Gästezimmer ja das Zimmer, das früher mal Ellas Zimmer war, während Ella jetzt in dem Zimmer schläft, in dem früher Hanne schlief, die jetzt aber da schläft, wo früher Christoph und ich unser Schlafzimmer und die Vormieter ihre Küche hatten.

Wir richten uns ein und essen gemütlich zu Abend. Christoph besiegt derweil mit anderen Bösewichten abends die Guten.

Haltern

Wir wollen zu viert etwas unternehmen und weihen die LWL-Jahreskarte für Museen ein, die wir schon seit Weihnachten 2019 haben: sie aktiviert sich für ein Jahr, sobald man sie das erste Mal benutzt, und das hat coronabedingt jetzt deutlich länger gedauert als geplant.

Wir brechen mittags auf und gucken uns das Römermuseum in Haltern an.

Das Museum war ganz nett, aber mit Xanten frisch im Kopf im Vergleich sehr, sehr klein.

Weil wir schnell fertig, schon in der Gegend und noch nicht bereit waren, nach Hause zu fahren, sind wir noch zur Westruper Heide gefahren. Noch blüht und brummt es dort überall, und obwohl das Parken an diesem sonnigen Sonntag etwas kompliziert war, hat es sich absolut gelohnt.

Hummelflug, vorbei

Hanne bringt vom Schulheimweg eine erschöpfte Hummel mit, die den Tag trotz Zuckerlösung nicht überlebt. Bis jetzt hatten wir eine 100%ige Reaktivierungsquote, zB hier. Die Chancen standen schlecht, es gab nicht mal mehr ein drohendes Mittelbein, als Hanne sie mir übergab.

Und sonst?

Durch den stärker thematisierten Klavierunterricht – das große Mädchen hört zum Monatsende nach 9 Jahren auf – sitzt das kleine Mädchen jetzt ab und an wieder dran.

Vielleicht interessiert sie Kontrabass nochmal, den fand sie vor 4 Jahren schon ziemlich cool.