Das Wochenende

Am Samstag ist Hanne den ganzen Tag nicht aus dem Schlafanzug gekommen. Wir haben den Playmobilmännchen neue Häuser gebaut und sie Vater-Mutter-Kind-gerecht aufgeteilt. Ellie hat geduldig alle Familien auseinandergerissen und umsortiert und sich von Hannes Schimpferei nicht stören lassen.

Heute Nachmittag waren wir bei Neles Voltigier-Weihnachtsfeier in Amelsbüren: Pferde, eiskalte Kälte, unkonventioneller Nikolaus, der nach eigenen Angaben mit dem goldenen Hubschrauber zur Erde flog und vom Landeplatz aus mit dem PKW weiterfahren musste, weil der Schnee für den Schlitten nicht ausreichte. Ahem.

Und der alle Themen von „Zimmer aufräumen, sonst stolpern Eure Eltern und kommen ins Krankenhaus!“ über „wenn Du den Schnuller so oft benutzt, kriegst Du schiefe Zähne!“ bis zu „in der Schule mehr Konzentration zeigen!“ alles abdeckte.

Die letzten beiden Tage

Die letzten beiden Tage hat es mich erwischt – schlapp, krank, fertig – aber so langsam geht es wieder. Vor allem, weil Christoph um seine Arbeit herum fast alles übernommen und mich hat schlafen lassen. Ab morgen, so denke ich, bin ich wieder einsatzbereit.

Ella ist auch nicht so richtig gesund, schmust viel mehr als üblich, ist ungeduldig mit sich selbst und allen anderen. Hanne ist abends so müde, dass sie richtig grumpig wird, wenn wir sie ins Bett bringen. Ich freue mich auf die Weihnachtsferien, wenn das Tempo herausgenommen und die Termine weniger werden.

Wenn ich Ellie ins Bett bringe, gucken wir, ob in der Halle noch Licht an ist und überlegen, was wohl grade gesportelt wird.

DIY Pinnwand

Stoff aus dem örtlichen Stoffgroßhandel,

eine alte Leinwand, ein Tacker

und gespannte Bänder

und voilà: eine neue Pinnwand für Geburtstagseinladungen und Photos für das Kinderzimmer.

 

Der musifratz

Käpt’n Knall und die Seekuh aus der „musifratz: Kindertheater im Südviertel“-Reihe 2010 war bei Hanne, Luca und Laurenz ein voller Erfolg! Letztes Jahr hat Hanne sich erst in den letzten 10 Minuten nach vorne getraut; dieses Mal ist sie die Treppe zur Aula hochgeprescht und saß schon vor der Bühne, als Christoph, Ellie und ich grade mal die Tür erreicht hatten. Ich glaube nicht, dass sie überhaupt wusste, wo genau wir saßen :-) [Allerdings hat sie mir nachher erzählt, dass sie es sehr gut fand, zwischen den beiden Jungs zu sitzen und nicht außen.]

Und Ella, die als kleines Geschwisterkind rausgehen soll, wenn sie stört, hat sich unkompliziert verhalten. Relativ ruhig zugeschaut und sich die Zeit mit Apfelessen, Zugucken, Zuschauergucken und ein bisschen Klatschen vertrieben.

Der Abend war "cremig, aber scharf"

Der Verkaufsoffene Sonntag zog uns in die Stadt. Es weihnachtet sehr…

Abends: C und ich mit N+K+weiteren sehr netten Anhängseln (Astrid, Patrick, Simone) erst beim Griechen und dann im Weinlokal.

Erstaunlich amüsante Gespräche darüber, wer gerettet werden sollte, wenn bei der Geburt die Entscheidung zwischen Mutter und Kind zu treffen ist – und was auf dem Grabstein stehen könnte. Schnick Schnack Schnuck.

Herbstsend

Ida, Leni, Hanne, Ella. Bei 4 Kindern braucht man mindestens 2 Große; erst Trixi und ich (und der erste Glühwein des Jahres), nach der Arbeit auch noch Christoph.  Fazit: Feine Sache!

20 Jahre Deutsche Einheit. Und die NaturaGart.

20 Jahre Deutsche Einheit ist ein Thema, das Hanne und ich in den letzten Tagen sehr oft besprochen haben. Das Prinzip, durch ein Land eine Mauer zu ziehen und auf der einen Seite dürfen die Menschen selbstbestimmt leben, auf der anderen aber nicht, ist für sie verständlicherweise schwer zu verstehen. In meinem Leben hat die DDR eigentlich keine große Rolle gespielt, aber als ich klein war, musste mein Vater etliche Male beruflich nach West-Berlin und fuhr dementsprechend durch die DDR. Ich weiß gar nicht, ob mir jemals jemand erklärt hat, was das bedeutet. Ich erinnere mich aber daran, dass ich fest davon überzeugt war, dass man ihn in der DDR einfach einbehalten konnte, wenn man denn wollte. Als ich dann 12 war und die Mauer fiel, habe ich mit meiner Mutter die Bilder im Fernsehn gesehen und sie hat vor Freude geweint.

Den heutigen und wahrscheinlich letzten Sommertag haben N+K, Steffi/Annie/Sven und wir 4 gut genutzt: NaturaGart. Zwar nicht wirklich barrierefrei, aber sehr schön!

Dann hat’s uns überraschend auf die Sommerrodelbahn verschlagen; Christoph und Hanne sind zusammen gefahren.

Im Anschluss waren wir noch alle gemeinsam essen. Ella ist im Auto eingeschlafen, Hanne hielt bis Zuhause durch.

Alles Gute

für Dich, von Herzen.

[dieser Eintrag bezieht sich auf gestern; da musste ich feiern und hatte keine Zeit zu posten]

unterwegs

Gestern Abend

und heute: unterwegs. Obwohl Ella kränklich ist, und warm, schlapp, quengelig, ist sie ganz gut abzulenken. Vor allem von Hanne.