Der furchtbare Flur

Das Haus, das wir 2013 gekauft haben, hat immer noch viele Baustellen und kostet uns sicher noch einige Renovierungsarbeiten, aber wir tasten uns zwischen Arbeit, Kindern, Alltag und Freizeit Stück für Stück voran. Mal geht’s schneller, mal nicht, immer abhängig davon wieviel Zeit, Energie und grade Geld übrig sind.

Der Hausflur, der wie so vieles in diesem Haus radikalvertäfelt war und alle Gäste mit dem Flair einer abgeranzten finnischen Sauna begrüßte, war mir schon lange ein Dorn im Auge. Heute hat der Liebste, obwohl er krankgeschrieben ist, ein Stück der Holzvertäfelung abgemacht. So konnten wir uns einen Eindruck davon verschaffen, wie die Wand dahinter überhaupt aussieht.

Nicht großartig, aber auch nicht so schlimm wie befürchtet.

Einfach kurz losradeln

Um 17 Uhr schlossen wir 3 unsere Räder am Botanischen Garten ab; grade mal 30 Minuten nachdem wir überhaupt erst beschlossen hatten ganz dringend, genau jetzt! raus zu müssen. Vorbei die Zeiten, anscheinend, in denen man mit Kind(ern) lange Vorlaufzeiten einplanen musste.

Hanne ist lieber zu Hause geblieben, hat alleine rumgepröddelt, laut Musik gehört, einen Kuchen gebacken und aufgeräumt. Die Gute!

Durch die Sommeröffnungszeiten des Botanischen Garten hatten wir noch genügend Zeit für einen gemütlichen Spaziergang, bevor die Sonne endgültig unterging und wir wieder auf die Leezen stiegen um nach Hause zu rollern.

Fotos von Christoph:

Fotos von Ellie:

Punktfundament

Am Morgen hole ich in einer Starkregenpause das kleine Mädchen von ihrer Übernachtung ab.

Oma und Opa sind da, als wir zu Hause ankommen. Trotz des nassen Wetters geht es heute im Garten voran: Die Unterkonstruktion für die Treppe, die auf der gesamten Länge der Terrasse in drei Stufen auf den Rasen führt, wird von Christoph und seinem Vater eingesetzt.

Jahresanfangsvorspiel

Es ist eine schöne Tradition geworden, und von mal zu mal ist Ella entspannter, weniger aufgeregt und sicherer, wenn es zum Klaviervorspiel geht.

Es ist eine schöne Tradition, dass wir alle hingehen, wenn es eben geht – so wie heute.

Uns Sproch es Heimat

Wenn man alt wird, so wie ich mit meinen mittlerweile soliden 40, lässt der Körper nach. Was vor 3 Jahren mit einem ausgeleierten Band am Knie an Weiberfastnacht begonnen hat, passierte mir dieses Jahr wieder. Wieder in dieser Kneipe, wieder an Weiberfastnacht, wieder mit den Menschen von damals… Im Gegensatz zu 2016 bin ich aber schlauer – ich bin direkt nach Hause gerollert, hab meine Familie mit der Heimkommenszeit um 19 Uhr überrascht, das Knie gekühlt, hochgelegt, ein bisschen vor lauter Frust und Ärger geweint, eine Schmerztablette genommen und bin früh ins Bett.

Der Liebste brachte am Freitag das mit üppigem Reifrock kostümierte, von der Schwester geschminkte Grundschulmädchen ausnahmsweise mit dem Auto weg, denn radeln ging nicht und in der Turnhalle wurde Karneval gefeiert. Im Gymnasium findet Karneval nicht mehr statt, dafür freut sich Hanne umso mehr auf Köln.

Am Freitagabend fahren wir zu meinen Eltern, humpele in der Gegend herum, lege das Bein hoch und freue mich über alle Bilder, die mir von den Zügen mitgebracht werden.

Mein Bruder wird wie immer als Süßigkeitensortierer engagiert und am Ende hilft die Kofferwaage: Es sind 17 Kilo zusammengekommen!

Alles Gute!

Übers Wochenende sind wir bei den Großeltern, denn Opa hat Geburtstag – und als Gäste finden die Mädchen natürlich vor allem die Hunde toll.

Nena, die Dackeldame

Im schönsten Sonnenschein fahren wir am Nachmittag wieder nach Hause, vollgegessen und vollbepackt.

Nettebad und Ikea

Es ist schon fast eine Tradition, dass Christoph und Ellie samstags schwimmen gehen. Heute haben Hanne und ich uns angeschlossen, denn wir wollten erst ins Nettebad nach Osnabrück und schließlich bei Ikea (Nach)Mittagessen und schnösen.

Natürlich kann man nicht „einfach so“ bei Ikea schnösen ohne auch etwas zu kaufen.

Auch, wenn wir ein bisschen umdisponieren mussten.