Christoph

Vorhaben

Ellie und ich radeln kurz nach 10 in die Stadt und lassen die anderen beiden gemütlich am Frühstückstisch zurück. Heute gucke ich vor allem, wie Ella die Kreuzungen oder schwierigeren Stellen meistert, denn der Weg bis in die Stadt ist keiner, den sie bis jetzt alleine gefahren ist, aber sie findet es in Gedanken schon verlockend. Wie sie hin- und zurückkommt, weiß sie längst.

Wir möchten die ausgeliehenen Spiele zurück in die Bücherei bringen und kombinieren diesen Weg mit dem MuKK, denn Ellie ist diesen Montag noch bei zwei Geburtstagen eingeladen, von denen ein Mädchen eine Geschenkekiste beim MuKK hat. Für das andere Kind finden wir auch etwas, und ich verbuche es tatsächlich als Erfolg, an einem Samstag Vormittag bereits nach 63 Minuten aus dem Laden wieder rauszukommen.

In der Bücherei trennen sich unsere Wege kurz, weil Ella schon mal ins Untergeschoss geht, während ich noch die neuen Schwerpunkte im Erdgeschoss betrachte. Als ich sie einhole, ist sie schon in die Sparte „Abenteuer und Spannendes“ vertieft.

Widerwillig löst sie sich von den Büchern, aber wir wollen noch neue Spiele mit nach Hause nehmen. Wir suchen so viele aus, wie unsere 3 Taschen fassen können.

Zu Hause machen wir Albondigas zum Mittagessen, als eine Freundin für Ellie anruft, die noch nie hier war und sich spontan für den Nachmittag mit ihr verabredet. Hanne und ich spielen in der Küche, der Liebste setzt sich noch mal an den Schreibtisch, die Kleinen wuseln in Haus und Garten herum.

Christoph und Hanne haben den alten gelben Hocker auseinandergeschraubt, im Keller abgeschmirgelt und Hanne hat ihn neu bemalt.

Am Abend können sie ihn wieder zusammenschrauben, er sieht nach etwas aus, was Hanne gemacht hat!

3D-Schwarzlicht-Minigolf

Heute steuern wir die Schwarzlichtminigolfbahn in Roxel an und radeln mittags los. Da zeitgleich der Münster Marathon stattfindet und viele Straßen gesperrt sind, müssen wir ein bisschen tricksen, kommen mit den Leezen aber ganz gut durch und können die Laufstrecke auch außerhalb des Innenstadtrings ohne Probleme queren. Bis nach Roxel sind es von uns aus knapp 10 Kilometer.

Wir haben die gesamte Anlage für uns, erst später kommen andere, die weit hinter uns die Bahnen bespielen.

Gegen halb 4 sind wir fertig und wollen essen gehen. Wir fahren einen Gasthof an, der zu hat, und dann ein Restaurant einige hundert Meter weiter, das auch zu hat. Es bleibt uns nichts andere übrig als zurück in die Innenstadt zu radeln – da bekommen wir wenigstens etwas zu essen.

Wir holen etwas zu essen, machen es uns auf der Couch gemütlich, gucken die erste Folge der neuen Staffel „Das große Backen“ und finden, dass dieser Sonntag ein guter war.

 

 

 

 

 

DIY Tafel

Als Ellie mir am Freitag nach der Schule freudestrahlend das Klassentier Kuno entgegenstreckte, war ich wenig begeistert, denn eigentlich hatte ich mich sehr auf ein programmloses, faules Wochenende gefreut. Wenn man ein Klassentier zu Besuch hat und das Kind folglich am Montag samt Fotobeweis zu berichten hat, was für eine abwechslungsreiche und spannende Zeit das Klassentier am Wochenende hatte, fühlt man sich förmlich dazu gedrängt, tatsächlich etwas zu unternehmen. Also etwas, das über frühstücken, spielen, schlafen, lesen, fernsehn, essen, schlafen hinausgeht, und das war eigentlich mein Plan.

Der weltbeste Mann ist nicht umsonst genau das und hat sich erbarmt. Am Sonntag hat er mit Ellie (und Kuno) aus einem alten Rahmen, einem alten Bild, Farbe und Tafelfarbe ein fotogenes Projekt auf die Beine gestellt. Voilà!

 

 

Sonnenblume

Wir schlafen aus und treffen uns gegen 11 zum Frühstück: Christoph und Ella holen Brötchen beim Bäcker, ich decke den Tisch, der Kaffee pröddelt und Hanne kommt auch dazu. Ihre Sonnenblume ist in den letzten Tagen so schwer geworden, dass der Stiel abgebrochen ist und wir sie in eine Vase stellen.

Wir machen keine großen Pläne für heute, außer natürlich die Zeltlagerwäsche anzugehen, ein wenig aufzuräumen und Spiele zu spielen. Hanne will außerdem ihre Materialliste für das kommende Schuljahr abhaken. Nicht, weil sie sich so auf die Schule freut, sondern weil sie Bürozubehör so mag.

Zurück nach Hause

Nach langen, schönen zweieinhalb Wochen bei Oma und Opa tauschen wir Ellie heute in der Mitte der Strecke zurück. Jetzt kehrt wieder Ruhe ein bei den Großeltern und wir werden wieder früher aufstehen, abwechslungsreichere Tage abseits des Schreibtischs haben und die letzte Ferienwoche genießen.

Plattpfirsiche

Die langen, heißen Tage machen uns träge und lethargisch. Ellie hat schon 2 Nächte, nachdem wir wieder Zuhause waren, angefragt, ob sie nicht als Ferienkind zu Oma und Opa gebracht werden könnte. Christoph fuhr sie hin und sie genießt die Zeit dort als Einzelkind sehr, genau wie Hanne hier in Münster.

Christoph muss nach 3 Wochen Urlaub wieder arbeiten, Hanne und ich gucken in der schlimmsten Mittagshitze Serien und Filme für Menschen ab 12, schlafen lang, lesen viel, mähen den Rasen, gießen die Blumen und hängen auf der Couch rum. Sie hat keine Lust auf andere Menschen und ernährt sich von Wassermelone, Granny Smiths und Orangensaft. Heute haben wir einen Tagesausflug zu meinen Eltern gemacht und waren dort träge und lethargisch.

Hanne hat Plattpfirsiche für sich entdeckt.

Mit dem Kofferraum voller Holz fuhren wir nach dem Abendessen wieder heim.

Heim-Suchen

Ist es nicht fantastisch, im eigenen Bett zu schlafen? Ich fahre so gerne weg, aber ich komme auch unglaublich gerne zurück.

Mein Gefühl von Zuhause stellt sich genau dann besonders stark ein, wenn wir morgens in die Küche kommen, die Türen zur Terrasse aufschmeißen, die Kaffeemaschine pröddelt und Ellie sich um Brötchen und Schokostreusel kümmert.

Heute werden wir Taschen auspacken, Wäsche waschen, Post sortieren, uns um den Garten kümmern und abends ein paar der liebsten Freunde bei uns haben.

Venedig

Um 6 Uhr schließen wir das Apartment ab, das uns allen leider nicht gut gefallen hat, sagen dem hübschen Hexenhaus um die Ecke Adieu und fahren los.

(Das Hexenhausbild hat Christoph gestern Nachmittag gemacht.)

Das Navi sagt, bis Venedig bräuchten wir etwas über 3 Stunden. Wir vermuten, dass Italien strenge Grenzkontrollen eingerichtet hat und wir daher länger brauchen würden; tatsächlich aber kontrolliert wie jedes Mal bei Grenzübertritten in unserem Sommer nur Slowenien, und zwar sowohl bei der Ein- als auch der Ausreise.

Um kurz nach 9 sind wir tatsächlich fast schon da.

Die SS11 leitet uns in Richtung Parkhaus San Marco, von wo aus wir ungefähr 4 Kilometer zu Markusplatz und Rialtobrücke laufen werden.

Oh, das war wirklich so wunderschön!!

Wir nahmen das Wassertaxi um 12h09 zurück zum Auto. Christoph und ich wechseln uns gut ab, die Mädchen dösen, lesen, hören Musik, und um kurz nach 1h nachts sind wir wieder Zuhause.

 

 

Kroatien 5

Unser witziges, kluges, wunderschönes kleines Mädchen hat heute Geburtstag und wird 9 Jahre alt!

Sie hat sich einen Schokoladenkuchen gewünscht (von dem wir alle froh sind, dass er nicht im Auto zerschmolzen ist!) und dass wir heute zum Sandstrand fahren.

Ella war 4 Stunden im Wasser. Am Nachmittag fahren wir in die Wohnung zurück, duschen, packen unsere Sachen, spielen Casino Pirate und die Mädchen gucken auf Netflix die kanadische Teenie-Serie „Backstage“. Die Wecker werden früh klingeln – um 6h wollen wir im Auto sitzen, denn unsere Ziele lauten a) Venedig und b) Münster.