Balkonzeit

Nach Hause zu kommen bedeutet auch immer, bei den liebsten Fastnachbarn vorbeizuschauen.

Die Mädchen lassen wir zu Hause, sie machen sich einen Schwesternabend.

Auszeit 14

Da das Wetter heute wieder schlecht sein soll, beschließen wir, zuerst die Biosphäre in Potsdam zu besuchen – das hatten sich die Mädchen gewünscht – und danach nach Hause zu fahren.

Morgens packen wir also die Sachen und machen uns gegen halb 10 auf den Weg. In der Biosphäre muss man die ganze Zeit Masken tragen. Ellie lädt sich die hauseigene Quiz-App herunter, mit der sie im Laufe der Ausstellung kleine Aufgaben erfüllt.

Es ist wenig los, nur am Schmetterlingshaus müssen wir kurz warten. Aktuell dürfen es nur 6 Menschen gleichzeitig betreten. Wir reden darüber, dass wir gemeinsam das vierte Mal in einem Schmetterlingshaus sind. Beide Mädchen erinnern sich an kein einziges Mal, daher:

Erstes Mal

Zweites Mal

Drittes Mal

Viertes Mal:

Weiter geht’s.

Kurz nach Mittag verlassen wir Potsdam und den Regen.

Es ist wie immer so schön, nach Hause zu kommen.

Danke für’s Haussitten, Corinna!

Auszeit 13

Beelitz-Heilstätten, ein stillgelegter, verfallener Tuberkolose-Komplex, den wir heute besichtigen.

Die Mädchen und ich gehen auf den 21 Meter hohen Baumkronenpfad über das Gelände.

Wieder auf der Erde, machen wir eine kurze Pause. Christoph hat das letzte Ticket für eine Tour durch die Häuser ergattert, die man nur mit Helm, Maske und während einer Führung betreten darf.

Wir Mädchen warten gerne auf ihn, sitzen in der Sonne und essen was, während er viel über die Heilstätten lernt und Bilder macht.

Auszeit 12

Potsdam – Schloss Sanssouci. Leider bei schlechtem Wetter, aber dafür war dann halt auch fast niemand außer uns da!

Riecht nach Wackelpudding

Dann wurde das Wetter noch schlechter und uns war nach Wärme, trockenen Kleidern und Familienfilmen.

Auszeit 10

Um 11 checken wir aus und bummeln ein bisschen.

Heute haben wir nicht weit zu fahren. Die nächste Etappe unseres Sommerurlaubs liegt im Havelland. Während die Mädchen sich abkühlen, fahren wir Eltern einkaufen, und mehr geht heute nicht.

Auszeit 9

Mehr Sightseeing!

Wir Eltern haben Wünsche geäußert, was wir uns heute gerne ansehen möchte. Die Töchter sind sehr entgegenkommend.

Diese schicke Doppeltreppe am Verkehrsmuseum führt nirgendwohin – sie dient nur der Zierde.

Das Wetter ist gut, die Menschenmassen sind sehr moderat. Wir gehen in den Zwinger.

Nicht auf die Striche treten!

Kurz vor 1 gehen wir zurück zum Neumarkt.

Wir stellen uns an der kurzen Schlange vor der Frauenkirche an. Hier darf man tatsächlich nur mit Mund-Nasen-Schutz rein. Der Fußverkehr ist als Einbahnstraße geregelt. Fotos sind nicht erlaubt, als Eindruck nehmen die Mädchen mit, dass die Kuppel von innen aussieht wie eine Babyparty: zartes Gelb, hellblau, hellgrün, hellrosa.

Für den Nachmittag haben wir ein kleines Konstrastprogramm zur Innenstadt geplant: Wir fahren zur Bastei ins Elbsandsteingebirge.

Bis zur Brücke können wir gemeinsam gehen, danach wird es für Christoph und Ellie schwierig und sie bleiben lieber zurück.

Beeindruckend! Wir fahren am späten Nachmittag zurück nach Dresden, Hanne und Christoph besorgen etwas zum Abendessen und wir legen die Füße hoch.

Schon morgen fahren wir weiter und wir haben natürlich nicht viel gesehen, aber den positiven Eindruck von Dresden als saubere, entspannte, schöne Stadt mit viel Wasser und noch mehr Grün nehmen wir mit.

Auszeit 8

Wie jeden Morgen seit wir hier sind gehen Christoph und Ellie um 7:45 schwimmen. Wie jeden Morgen sind sie alleine im Schwimmbad.

Wir packen das Auto im Regen und kommen gegen 10 los. Es sollte ungefähr 5 Stunden dauern, bis wir in Dresden ankommen. Beide Mädchen haben die Fähigkeit im Auto zu lesen mittlerweile perfektioniert. Außerdem haben sie meistens eigene Musik auf den Ohren und reichen auf Anfrage Snacks nach vorne, da die Essenstasche zwischen ihnen steht. Angenehme Mitreisende, die beiden.

Christophs Lieblingsautobahn: Die A9

Wir checken ein und sind mitten im Geschehen: Das Aparthotel liegt an der Münzgasse, direkt an der Frauenkirche.

Wir packen aus, kommen an und machen uns dann auf die Suche nach etwas zu essen, bevor wir durch die Stadt schlendern. Was uns direkt auffällt: Niemand trägt eine Maske, auch die Bedienungen in den vielen Straßencafés und Restaurants am Neumarkt nicht. Abstandsregeln werden nicht eingehalten, die auf Plakaten versprochene Desinfizierungen von Tischen, bevor sich ein neuer Gast hinsetzt, sehen wir kein einziges Mal.

Nun gut. Hunger haben wir trotzdem.

Im Anschluss erkunden wir die Innenstadt, lassen uns einfach treiben und sind begeistert. So eine schöne Stadt!

Irgendwann sind die Füße müde und brauchen eine Pause. Von der Wohnung aus beobachten den Platz vor der Frauenkirche.

Später am Abend ziehen Christoph und Ellie aber nochmal los und bringen Nachtfotos mit.

Auszeit 7

Siedeln zum Frühstück.

Am Vormittag muss ich arbeiten; die anderen 3 kneippen und beißen die Zähne zusammen – es muss eiskalt gewesen sein.

Abends wird es grau. Wir lassen die Mädchen in der kuscheligen Wohnung und fahren nochmal kurz den Berg hoch.

Morgen früh verlassen wir den Regen und das Allgäu; die nächsten 3 Tage sind wir in Dresden.