So, so

Die Tage fließen ineinander, alle haben Fristen einzuhalten, Projekte und Referate und Essays und Aufgaben fertigzustellen und den Kopf über Wasser zu halten. Ich überlege kurz, ob es mich stressen sollte, dass ich so fürchterlich unkreativ bin, was das Mittagessen angeht, aber es kommt mir unsinnig vor, dafür heute Energie aufzubringen. Noch ist hier keiner verhungert.

Christoph spaziert am späten Nachmittag mit einer Freundin eine Runde um den Aasee. Ich bin richtig erschrocken, wie viele Menschen auf diesem Bild zu sehen sind – sehr ungewohnt.

Wenn man näher hinguckt, sieht man allerdings, dass die Decken auf der Wiese tatsächlich relativ weit auseinanderliegen (anders als damals beim Treibgut, wo man am Ende kaum noch durchkam, ohne auf fremde Decken zu treten. Das wird wohl so bald nicht mehr möglich sein).

Das große Mädchen muss heute für Kunst das ausgedruckte Foto eines Gebäudes mit Make-Up, Lippenstift, Kajal, Rouge, Foundation, etc. übermalen…

Das wird schwer. Letztendlich finden finden wir immerhin Karnevalsschminke im Badezimmerschrank, und die soll man ja auch nicht ewig aufheben. Die Kunstlehrerin wird von der Farbenpracht unseres Make-ups vermutlich überrascht sein.

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