Wochengedanken

Die erste Woche des neuen, strukturierteren Homeschoolings ist vorbei und es ist Zeit, ein Fazit zu ziehen.

Es wird wieder einmal klar, wie wichtig die Eigenmotivation der Lehrer:innen ist. Einige haben wirklich keine Ahnung von den Tools und sich offenbar noch nicht mal ansatzweise damit beschäftigt, bevor sie einen Klassenraum aufgeregter 11jähriger online bändigen sollen. Mute? Breakout Sessions? Bildschirm teilen? Chatfunktion? Feedback-Funktionen? Brauchen sie nicht. Mir sträuben sich schonmal die Nackenhaare, wenn ich mir in der Küche einen neuen Kaffee hole und für eine Minute den Unterricht in Klasse 6 mitbekomme.

Andere Lehrer:innen wissen, was sie tun, haben sich eingearbeitet und sogar schon mal von Plattformen zum gleichzeitigen, kollaborativen Lernen gehört und wenden diese auch an. Trotzdem bin ich nach wie vor erstaunt, wie oft Ellie mit ihrem Laptop rüberkommt, weil sie Arbeitsblätter ausdrucken soll. Diese füllt sie dann aus, um sie danach abzufotografieren und hochzuladen. Mmmmhnaja!

Aber immerhin tut sich was – und ich will nicht meckern.

Heute sind hier alle wenigstens wieder freitagsmüde, und das ist ein herrliches Gefühl! Zeit zum Backen (Hanne rettet schrumpelige Äpfel in einem Apfel-Streuselkuchen) und Zeit zum Spielen.

One thought on “Wochengedanken

  1. […] Anpassung an den Wechselunterricht wird hier jedenfalls wieder ein bisschen dauern. Ich denke 2 Wochen – dann sind ja auch schon […]

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