Siebzig

Alles Liebe und Gute zu Deinem runden Geburtstag, Mama! Es ist schön, dass wir Dich heute bei uns haben können.

Ich hole am Morgen Brötchen für’s Geburtstagsfrühstück, die Mädchen halten Oma noch ein paar Minuten auf. Da in unmittelbarer Nähe zum Haus 3 Bäckereien zu finden sind und ich mich für die mittelweite entscheide, die keine große Kette ist, bin ich ein paar Minuten unterwegs. Ich muss mit Maske in der regelkonform auseinandergezogenen Schlange stehen, denn die Bäckerei ist im Viertel sehr beliebt.

Als ich zurück bin, zünden wir die Kerzen an und frühstücken gemütlich zusammen. Die Geschenke werden ausgepackt, und wir sprechen über die Tagesplanung.

Wir bereiten Bratäpfel vor: Die Mädchen haben sie noch nie gegessen, letztes Jahr hatte meine Mutter zum Nachtisch an ihrem Geburtstag mit meinem Vater und Bruder auch Bratäpfel und außerdem kann man sie fantastisch vorbereiten.

Omas Handy klingelt und pingelt den ganzen Vormittag; mit meinem Bruder können wir zoomen.

Zum Mittagessen lädt das Geburtstagskind uns Anwesende fulminant ein. Wir bestellen ein liebevoll zusammengestelltes, sehr leckeres Menü beim großen Kiepenkerl. Zum Nachtisch gibt es die selbstgemachten Bratäpfel.

Danach müssen wir uns ganz dringend bewegen und drehen eine schöne, lange Runde durch die Rieselfelder.

Schön, dass Du diesen Tag wieder mit uns verbracht hast, Mama.

Rückblick: Vor 10 Jahren haben wir den 60. auch bei uns in Münster gefeiert.

Und vor 20 Jahren, also beim 50., habe ich in Köln Christoph als meinen neuen Freund der entfernteren Verwandtschaft und Familie vorgestellt.

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