Canyon

Der Vormittag vergeht ähnlich langsam wie der gesamte gestrige Tag. Hanne übt Kopfstand im Garten, weil sie jetzt Acro Yoga angefangen hat.

Zum Mittagessen in der Sonne, auf der Terrasse, erntet sie einen dicken Batzen Salat aus dem Gewächshaus.

Während wir essen, eröffne ich den anderen 3en, dass wir heute etwas machen werden, und zwar gemeinsam, und zwar außerhalb des Hauses mit spazieren gehen, und dass wir dafür alle das Auto werden betreten und Autoluft werden aushalten müssen.

Gut, dass die mich so gerne mögen. Niemand quengelt und keiner will lieber zu Hause bleiben (und falls doch, sagt es niemand, das reicht mir schon fast). Um 14h30 möchte ich bitte im Auto sitzen, kündige ich an, und schon artet es ein bisschen in Prep-Stress aus. Beim Zusammenpacken von Wasser und Proviant merkt Ellie an, bis jetzt wäre diese Corona-Zeit meistens „glücklich, glücklich, Eierkuchen“ gewesen, weil es keinen Termindruck gab, und nun komme ich mit sowas an.

Wir fahren 20 Minuten bis Lengerich und parken kostenfrei am ziemlich vollen Parkplatz des Alva Skulpturenparks. Es sind ziemlich viele Menschen unterwegs, streckenweise zu viele, um die Abstandsregeln bei allen einzuhalten, obwohl die meisten sehr rücksichtsvoll miteinander umgehen.

Wir laufen durch den kleinen Skulpturenpark und am Grünen Zimmer vorbei zu Waldrand und Hortensiengarten und von dort aus weiter zum Aussichtspunkt für den Canyon.

Wir wollen den Canyon auch von der anderen Seite sehen, daher laufen wir durch Wald und Wiesen und im Bogen zurück zum Grünen Zimmer.

Wir machen noch eine kurze Pause im Schatten und sind nach knapp 4 Stunden wieder zu Hause.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.