Corontäne 41: Limettenkuchen

Nach der ursprünglichen Definition einer Quarantäne müssten wir nun wieder ins normale Leben zurückkehren können, aber davon sind wir weit entfernt.

Dafür hat sich bei uns eine gewisse Routine eingependelt. Hanne joggt um 8, Ella fängt am Küchentisch mit den Schularbeiten an, Christoph radelt kurz danach in die Firma, ich arbeite von zu Hause aus, Hanne kommt wieder, ich bin bis nachmittags im Arbeitszimmer „eingeschlossen“ und komme erst raus, wenn ich fertig bin (oder frischen Kaffee brauche).

Heute backt Ellie, die als erste mit der Arbeit fertig war, einen leckeren, kleinen Limettenkuchen. Hanne macht es nichts aus, wenn um sie herum das Leben wogt, sie lässt sich nicht ablenken.

Heute recherchiert sie zu den SDGs 4 und 5, denn darüber wird sie eine Präsentation mit aufgenommenem Text als Beitrag zur Englischnote einreichen müssen.

Als sie ihr Laptop zuklappt, freut sie sich darüber, dass es fertigen Kuchen gibt. Danach pröddeln wir alle noch herum, gehen im Gewächshaus gießen, machen Wäsche, lesen auf der Couch und räumen die Küche auf, die wir direkt danach wieder unordentlich machen, weil es Abendbrot gibt.

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