Corontäne 1: Materialien, Sport und Spiele

Der erste Tag ohne Schulunterricht und wir sind um halb 9 zu Yoga auf der Terrasse verabredet. Gut, dass es nicht regnet. Ellie hat sich gestern ein Programm ausgesucht und macht uns die Posen vor. Wie man an den Bade-, Iso- und Strandmatten sieht, sind wir eigentlich nicht auf Yoga vorbereitet, aber so geht es auch.

Die Luft ist herrlich, und Ellie macht es Spaß, uns anzuleiten und die Übungen vorzumachen.

Wir machen etwa eine halbe Stunde Yoga, dann verabschiedet sich Christoph ins Büro, Hanne fängt an zu lernen und Ella und ich fahren in die Schule, um die Bücher, Hefte, Ordner aus ihrem Fach in der Schulklasse zu holen.

Da sie die letzten Tage krank war, konnte sie nicht, wie ihre Klassenkameraden, alle Materialien mit nach Hause nehmen. Die Schulsachen ihrer großen Schwester dürfen wir dank Generalschlüssel auch aus ihrer Klasse holen. So sind die Mädchen hoffentlich bestens gerüstet für alle Arbeitsaufträge, die da kommen werden.

Über den Schulserver sind am Morgen schon Arbeitsblätter oder Aufgaben in die Postfächer eingetrudelt. Das klappt offenbar ganz ordentlich. Einige Lehrer geben Aufgaben für die gesamten 3 Wochen, andere für die erste Woche, wieder andere nur für den heutigen Tag. Hanne muss deutlich mehr machen als Ellie, so dass sie mit einem strukturierten Post-It-Plan die Übersicht behalten wird.

Ich habe heute keine Termine außer Haus, muss aber angesichts der Corona-Situation einiges umorganisieren, Termine absagen oder, wenn möglich, umlegen.

Bis zum Mittagessen arbeiten wir 3 konzentriert, jede für sich. Während Hanne am Nachmittag noch ein bisschen weitermacht, gehen Ellie und ich in den Keller und holen die Kiste mit den alten Brettspielen, die vor einiger Zeit aus Platzgründen aussortiert wurden, und gucken uns alles an.

Ich lege „Rohling“.

Hanne fragt: „Ist das ein Pilz“? Ella fragt: „Ist das ein Bösewicht?“

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