Warnwesten und Kekse

Ellie verabredet sich nach der Schule mit zu einer Freundin. Als ich sie um 6 abholen radele, ist es schon stockdunkel.

Noch kommt sie nicht alleine nach Hause, obwohl das sicher nicht mehr lange dauert. Viele, die wie wir mit dem Rad unterwegs sind, haben jetzt eine Warnweste an – die Stadt verteilt sie jedes Jahr im Herbst kostenlos. Dadurch werden Jahr um Jahr mehr Menschen mit Westen ausgestattet.

Christoph und ich tragen sie im Dunkeln…. er öfter als ich. Bis jetzt war ich nicht sehr gewissenhaft, möchte das aber dieses Jahr ändern. Bei den Mädchen ist das schwieriger, daher habe ich ihnen schon im letzten Jahr warnwestengelbe, reflektierende Regenschutze für ihre Schulranzen gekauft. Da beide ihre Taschen auf dem Gepäckträger transportieren, sind sie gut sichtbar und es gibt kein Gejammer darüber, dass man damit vielleicht uncool aussieht.

Während ich Ellie abholen radele, bereitet Hanne den Teig für die ersten Ausstechkekse vor. Den Rest des Abend stechen wir aus, singen mit dem Radio um die Wette und die Bleche im Ofen rotieren.

Der Liebste kommt heim, wir essen zu Abend und zum Nachtisch gibt es die ersten Kekse.

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