Say Love

Ellie macht ein paar Tage Urlaub bei den Großeltern und freut sich unbändig darauf. Christoph fährt sie heute hin, bleibt ein bisschen bei seinen Eltern, guckt Fußball mit seinem Vater und kommt am Abend zurück. Die Postkarte von einem Klassenkameraden, der beim Kennenlerntag ihren Namen gezogen hatte, kommt an. Ich hänge sie an Ellies Spind und schicke ihr ein Bild davon.

Ella hatte ihre Karte schon in Frankreich eingeschmissen. Die Postkarten sollen die Kinder am ersten Schultag mitbringen.

Hanne, Teil einer sich im letzten Schuljahr verfestigten 5er-Mädchengruppe, hat heute 3 von ihnen zum Übernachten eingeladen. (Das fehlende Kind hatte unsensible Eltern, die tatsächlich in der letzten Ferienhälfte Urlaub gebucht hatten.) Ich bin im Wohnzimmer, als ich es klingeln höre. Die 4 stehen im Flur und umarmen sich und lachen und reden wie zwei Wasserfälle. Ich höre ein tiefempfundenes „Ich hab Euch soooooo vermisst!“ von einem der Mädchen, und die volle Zustimmung der anderen.

Sie bringen ihre Übernachtungstaschen nach oben und radeln in die Stadt. Um 10, bitte ich, sollten die 4 wieder hier sein: mittlerweile sind alle über 14, da ist 22 Uhr kein Problem mehr.

So lange dauert es aber gar nicht. Schon kurz nach 8 sind sie wieder hier, bewaffnet mit allem, was man für s’mores braucht, und besetzen bis spät in die Nacht entspannt die Feuerschale.

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