Sommersonntag

Die erste Ferienwoche ist schon vorbei, und das ging einerseits rasend schnell, andererseits aber auch sehr zähflüssig. Manchmal fühlt sich das gut und richtig an, an anderen Tagen kann ich das langsame Tempo, das gefühlte Nichts-Schaffen nicht so gut ertragen. Wohlgemerkt: Nicht für die Mädchen, sondern für mich und in meiner Arbeit!

Nach 4 Tagen im Karate-Kurs hat Ellie entschieden, das gerne nach den Sommerferien weiterzuverfolgen. 3 Tage Schnupperkurs in der Tanzschule für Hanne haben zu ähnlichem Erfolg geführt: Nicht nur will sie in der letzten Ferienwoche nochmal an einem 3-Tages-Kurs teilnehmen, sie will sich auch für den normalen Kurs ab September anmelden, der dann 1x/Woche stattfindet.

Heute hat sie sich mit viele anderen Mädchen aus der Klasse am Nachmittag zum Sommersend verabredet. Wir hatten aber noch genügend Zeit, Christoph einmal bei Siedler gewinnen zu lassen.

Eine rote Straße ist dabei für immer zwischen den Ritzen der Terrasse verloren gegangen.

Während Hanne todesmutig auf Schleudermaschinen stieg und gebrannte Mandeln knabberte, waren auch Christoph, Ellie und ich unterwegs: Erst mussten wir die Leeze, die Christoph am Wochenende nach dem Grillen einem Freund zum Heimkommen geliehen hatte, abholen.

„Papa! Wir beide mit Licht. Das ist ja vorschriftlich.“

Ellie hatte sich gewünscht, heute bei Raphaels, der Eisdiele am Bült vorbeizufahren, weil sie die Sorte „Kakao“ so grandios findet. Leider war grade die heute ausverkauft, aber man findet immer etwas anderes Leckers.

Zitrone-Minze, Mandel, Kokosnuss, Banane-Schokolade, Joghurt

Wir haben uns ein Schattenplätzchen an der Effata-Kirche gesucht und über unsere alte Nachbarschaft gesprochen, denn nur 100 Meter weiter haben wir früher gewohnt. Auf dem Rückweg nach Hause schauen wir noch im Zwinger vorbei.

Da war es immerhin sehr kühl.

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