Mathematik-Olympiade

Als eines von 108 Kindern aus Münster hat Ella es in die dritte und letzte lokale Runde der Mathematik-Olympiade geschafft, die für die Viertklässler in den Grundschulen angeboten wird. Von den ersten beiden Durchgängen, die in der Schule stattgefunden haben, hat sie nicht viel erzählt, nur, dass sie „weiter“ ist. Heute aber opferten wir unseren Samstagmorgen:

Wir mussten vor 10h an einer Grundschule im Nachbarviertel sein, zu der wir ungefähr 10 Minuten radeln. Trotzdem wollte Ella, wach und aufgeregt, schon um kurz nach 9 los, und mit Schmierzetteln, Bleistift, Radiergummi bewaffnet schwangen wir uns aufs Rad.

So konnten wir uns in Ruhe den Schulhof angucken und beobachten, wie die anderen Kinder langsam mit ihren Eltern eintrudelten: Die Geschlechterverteilung war sehr ausgeglichen. Es waren gefühlt genauso viele Mädchen wie Jungs in die letzte Runde gekommen.

Während die Kinder in den Klassen über ihren Mathebögen grübelten, bekamen wir Eltern Kaffee und Kekse und ich richtete mich auf anderthalb Stunden Lesen ein. Nach einer Stunde Schreibzeit war Ellie aber schon fertig, als dritte, die aus der Klasse kam. Ich weiß nicht, ob es daran lag, dass die Aufgaben ihr lagen oder ob sie einfach zu kribbelig war: Sie wollte nach Hause, denn heute hat das große Mädchen Geburtstag!

Perfektes Timing: Wir bogen grade um die Ecke, als wir das Auto von Oma und Opa sahen, und dann Oma und Opa, die das Auto ausluden. Hanne war tatsächlich grade erst aufgestanden und im Bad, und Ellie hatte keine Geburtstagsminute verpasst.

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