Familientradition

16. Dezember 2018 0 Von Silke

Wenn man schon zum vierten Mal den selben Park ansteuert, dann ist das nicht nur ein großes Kompliment, es hat auch was von Tradition und Wohlfühlcharakter.

Letztes Jahr (irgendwann zwischen der Wildwasserbahn und Bombo) hatten wir den Mädchen versprochen, auch in diesem Jahr wieder für ein Wochenende in den Hof van Saksen zu fahren. Es musste auch wieder nach den Herbstferien sein, denn dann ist das Wasser im Schwimmbad dort herrlich warm und ich jammere nicht nur nicht nach 15 Minuten über die Frostbeulen, die ich mir zu holen drohe, sondern bleibe klaglos stundenlang dort.

Das Jahr war voll, die Arbeit überbordend, die Termine nahmen kein Ende und ich vermute beide Mädchen hatten schon Angst, dass es nichts mehr werden würde, doch im 1. Türchen fanden beide einen Gutschein für unser Familienwochenende.

Freitagabend nach Schule, Klavier und Arbeit setzen wir uns für unsere Verhältnisse sehr flott in Gang und waren um kurz vor 6 im Hof. Da wir vorher schon online haben einchecken können, ging es an der Rezeption sehr schnell und bald waren wir im Haus.

Da es fast keinen finanziellen Unterschied gab, entschieden wir uns für ein Haus mit 3 Schlafzimmern, so dass das Teenagermädchen ein eigenes Zimmer hat haben können. Für die Schlaf-, Aufwach- und Lesegewohnheiten ist das deutlich entspannter.

Ella hatte dafür ihren Flamingo dabei.

Den Rest des Wochenendes verbrachten wir im Wasser oder auf der Rutsche, beim Bouncen, beim Ausflug zu HEMA oder am Tisch beim Spielen.

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Wir versuchen die Niederlande vor dem Hochwasser zu retten: Pandemic – Steigende Flut
Maus und Mystik – Trauer und Erinnerung

Als wir am Sonntagmorgen aus dem Fenster schauten, sahen wir puderbedeckte Wiesen!

Da das Wochenendpaket immer bis Montagfrüh gebucht wird, konnten wir den Sonntag noch entspannt ausnutzen. Wir packten am Nachmittag das Auto, zogen uns unsere Badesachen und bequeme Klamotten drüber und fuhren zum Schwimmbad, damit wir direkt nach dem Schwimmen zurück nach Münster fahren konnten.

Um 17:02 ließen wir das Auto an und konnten auf ein entspanntes, nasses, spaßiges Wochenende zurückblicken. Ich habe nach Jahren einen Unterwassersalto gemacht (absichtlich) und Ella ist immer noch nicht auf eine der großen Rutschen mitgegangen, aber sie glitscht die Wildwasserbahn vorwärts, rückwärts, seitwärts, unter Wasser und über Wasser herunter: immer vorneweg mit ihrer großen Schwester, Hand in Hand.

Und Christoph und ich haben die beiden ziehen lassen, auch Hand in Hand.