Slowenien 2

24. Juli 2018 0 Von Silke

Nach einem gemütlichen, gemeinsamen Frühstück warten wir auf das Ende der Waschmaschine und spielen dabei auf der Terrasse Karten. Gegen 11 hat sich die Wäsche ausgeschleudert, ist aufgehangen, die Badetasche steht gepackt, die Körper wurden eingecremt und wir haben eine vage Vermutung, wo man denn in Bled heute a) sein Auto hinstellen kann und b) ins Wasser geht, denn wir wollen den ganzen Tag faul sein, baden, lesen, gar nichts tun außer Stand-Up Paddeling, weil sich Hanne das so furchtbar dringend gewünscht hat.

Da sich, wie gestern schon, Massen an Touristen Stoßstange an Stoßstange nach Bled reinschieben, fällt unser ambitionierter Parkplatzplan flach, wir finden aber einen anderen Platz, nicht allzuweit entfernt vom See. 10 € / Tag scheint der normale Preis zu sein, es sei denn man hat Pech und landet auf einem 2€ / Stunde, höchstens 4 Stunden-Platz.

4 Stunden reichen uns aber nicht. Im Gegensatz zu gestern, als wir an der Westseite waren,  schlagen wir heute den Fußweg um den See in Richtung Ostseite um. Wir wollen unter der Burg ins „Schwimmbad“, einem abgetrennten Bereich, an dem man auch SUPs leihen kann, wo es Umkleidekabinen und eine Wasserrutsche und gute Einstiegsmöglichkeiten in den See gibt. Mit 22 Grad ist der nicht grade badwannenwarm, aber so wunderschön, klar, weich und blau – und erstaunlich sauber. Ich freue mich, dass wir an die Unterwasserkamera gedacht haben.

 

Obwohl das Wasser so klar ist, kann man nicht erkennen, wie tief der See ist – auch nicht mit Taucherbrille. Ich möchte mir an dieser Stelle darüber keine weiteren Gedanken machen. Erst geht Christoph mit den Mädchen ins Wasser, dann nehme ich Hanne mit, danach paddeln die 3 für eine Stunde – 2 SUPs, Ella fungiert als Gallionsfigur mit Rettungsweste. Ich lese in der Zwischenzeit und habe mir später sagen lassen, dass es schwieriger ist als es aussieht. Reingefallen ist aber niemand.

Hanne schreibt Erinnerungen in ihr Travel Tagebuch. Ich gehe noch einmal mit ihr schwimmen. Es kostet jedes Mal neue Überwindung, aber wenn man einmal drin ist, ist es herrlich.

Wir sind den ganzen Nachmittag am See.

Erst um 18h fahren wir nach Hause, bereiten gemeinsam Nudeln und Salat zu, essen und schmieden Pläne für Morgen, denn wir fahren weiter nach Ljubljana.