Salzburger Land 3

16. Juli 2018 3 Von Silke

Heute fahren wir zurück Richtung Deutschland und werden auch die Grenze überqueren, allerdings unter der Erde. In den Salzwelten in Hallein

muss man Schutzkleidung anziehen, bevor es auf die Grubenbahn geht. Diese Grubenbahn erinnert mehr an aneinandergereihte Turnhallenbänke, auf denen man sitzend eine Polonaise bildet und die Hände auf die Schultern des Vordermannes legt, während man durch die engen Stollen saust.

Die Führung dauert 70 Minuten, man legt ca 1,5 Kilometer zurück und überwindet einmal 27, einmal über 40 Meter Höhenmeter über Rutschen, die man in Dreier- oder Vierergruppen gemeinsam bewältigt. Ella durfte beim Überqueren des Salzsees vorne sitzen und auf den Startknopf drücken.

Das war mal etwas ganz Neues und hat viel Spaß gemacht.Die Stollen, die tiefer im Berg liegen, gehören wieder zu Bayern; unterirdisch überquert man also die Landesgrenze.

Da wir so lange unter Tage waren, wurde es Zeit für etwas Sonne. Wir kauften Brezeln, Pizzastücke und Wasser und fuhren weiter zum Gollinger Wasserfall und machten erstmal Picknick, um uns für den Aufstieg zu stärken.

Hier unten am Wasserfall war es richtig kalt; Sprühregen und Wind sorgten dafür, dass wir die Jacken anziehen mussten. Das ändert sich bald, denn wir wollten zur Quelle hoch. 30 Minuten laut Informationstafel. Ich glaube, ganz so lange dauerte es nicht, jedenfalls nicht bei den Mädchen und Christoph!

Die Aussicht, das tosende Wasser, das Gefühl, es nach ganz oben geschafft zu haben!

Ella, die schnellste, ist auch flott wieder unten und kühlt sich ab.

Der Rückweg zum Parkplatz ist von hier grade mal 5 Minuten lang,

Ein voller, schöner Tag. Wir schlängeln uns zurück zur Ferienwohnung, essen zu Abend und spielen Stadt-Land-Besserwisser.