Muttertag

Trotz des späten Abends hat Ella für mich Kaffee gekocht, die Spülmaschine aus- und wieder eingeräumt und angemacht („auf ECO, Mama!“) und mir, als ich runterkam, ein Muttertagsgedicht aufgesagt.

Ich musste sehr, sehr stark blinzeln und sie dann lange fest drücken.

Wir haben uns Frühstück gemacht und im Wohnzimmer den Beamer ausgenutzt, den Christoph für gestern Abend aufgebaut hatte.

Dann mussten wir noch das Wenige aufräumen, das wir gestern haben stehen lassen.

Christoph kam kurz vor Hanne runter. Wir haben zu viert in der Sonne Karten gespielt, geredet und etwas gegessen, dann musste Hanne Hausaufgaben machen und das Buch für den Deutschunterricht weiterlesen – jede Woche 7 Kapitel. Wenn sie das Buch mehr interessieren würde, würde sie sich die Kapitel nicht bis zum Sonntag aufschieben, aber sie wird nicht richtig warm damit. Lesen ist eigentlich nicht das Problem – sie hat in dieser Woche nebenbei eine 700-seitige Trilogie verschlungen, onleihe sei Dank.

Russ kam auf einen schnellen Abschiedskaffee vorbei, der Donner grollte schon,

und dann konnten wir beobachten, wie innerhalb kürzester Zeit Gärten vollliefen und aus den Straßen Flüsse wurde, und ich hab sicherheitshalber mal im Keller nachgeguckt. 

Alles trocken.

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