Gartentag

Das schöne Wetter der Pfingstferienwoche hat freundlicherweise nicht aufgehört, als wir nach Münster zurückkamen.

Heute machen wir einen Gartentag. Nach der Woche macht sich der Rasen an den meisten Stellen überraschend gut. Den Pflanzen im Gewächshaus geht es je nach Hitzevorliebe schlapp oder prächtig. Die Pflanzen auf der linken Seite haben den Tomaten scheinbar widerstandslos die Alleinherrschaft überlassen.

Christoph schneidet die Hecke vor dem Haus und macht gleich radikal weiter. Um einen freundlicheren Eindruck zu schaffen, werden wir später irgendwas Buntes einpflanzen, was die pralle Sonne mag und Farbe nach vorne bringt.

Im Garten freue ich mich über Topinambur und Holunder, schneide den Ginster zurück, buddele die Wurzel des Buchsbäumchens aus und pflanze dort die Sonnenblumen ein.

Unter der Grasnarbe entdecken wir die Spitze eines Steins, der sich als erstaunlich groß, schwer und unhandlich erweist. Wir haben keine Ahnung, warum er da liegt, wo er liegt, aber er muss definitiv weg. Wir wollen Rasen.

Der Stein entpuppt sich als ein mehr als medizinballgroßes Konglomerat aus Beton, Glas, Außenmauerziege und PVC-Rohr, bei dem am Ende noch der Nachbar hat helfen müssen, um es aus dem Loch zu hieven.

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