Auf nach Kölle

Ella, die als Cowgirl geht, hat heute ihre Karnevalsfeier in der Schule. Wie jedes Jahr darf ich am Freitag nach Weiberfastnacht einfach liegenbleiben und Christoph kümmert sich um die Kinder. In diesem Jahr nur um eines; Hannes Schule hat Freitag, Rosenmontag und Veilchendienstag frei, so wie sich das gehört.

Das große Mädchen und ich gehen den Tag also sehr langsam und spät an und packen unsere Sachen für’s Karnevalswochenende bei meinen Eltern. Onkel Thomas ist schon seit Mittwoch da, auch auf ihn freue ich mich sehr.

Hanne zieht ein blau-weißes Dirndl an und überlegte länger in Sachen Frisur. Unser erster Versuch eines ordentlichen Dutts ist aber ein so durchschlagender Erfolg, dass sie dabei bleiben wird. Ein blau-weißes Band für eine Schleife findet sich auch noch – fertig. Ich werde es Oma überlassen, ihr wiederholt zu sagen, dass zu kalt sein wird um ohne Mütze am Zug zu stehen.

Um 16 Uhr sind wir auf der Autobahn.

Christoph wird heute Abend bei Tobi und Kerstin in Fühlingen sein. Normalerweise trifft er sich immer samstags mit ihnen, wenn ich mit meinen Schulfreundinnen weg bin, aber in diesem Jahr klappt es nicht anders. Wir gucken uns das Haus an, ich war noch nie da, und fahren dann weiter zu meinen Eltern.

Morgen geht der Straßenkarneval für die Mädchen los: um 10 vor 11.

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