Ein Mittwoch

Als ich um 11 nach Hause komme, schläft Hanne immer noch. Das macht mir solche Sorgen, dass ich sie direkt zur offenen Sprechstunde des Allgemeinmediziners des Viertels bringe. Virusinfektion, viel Ruhe, Tee trinken, Schlafen, Zeit zum Erholen geben.

Hanne zieht also wieder auf die Couch und wird sie den Rest des Tages nur wenig verlassen. Ich hole Ella mit dem Auto ab, da wir direkt zum Kieferorthopäden weiterfahren. Sie arbeitet grade an einem Geschichtenbuch.

Beim Kieferorthopäden geht es gewohnt flott, so eine effiziente Praxis ist mir noch nirgendwo sonst begegnet. Es ist fast schade für Ella, die so gerne im Wartezimmer mit dem Murmellabyrinth spielt. Nach 15 Minuten stehen wir schon wieder auf dem Parkplatz. Ella findet einen Gürtelstein und ich schreibe Hanne an, ob sie sich etwas vom Bäcker wünscht?

Nein, keinen Hunger, aber danke, Mama <3

Zuhause legen wir uns aus Solidarität zu Hanne auf die Couch. Christoph geht heute mit den Jungs von der Arbeit aus, um auf seinen Geburtstag anzustoßen. Ich warte im Stillen darauf, ob wann Hanne Ella angesteckt hat.

 

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