Kuchen-Contest 2017

Letztes Jahr hat Hanne sorgfältig und vorfreudig ihren Kuchen ins schulische Kuchen-Contest-Rennen geschickt, dieses Jahr war wenig Zeit für die Vorbereitung und noch weniger Zeit zum Verzieren. Ich könnte sagen, es läge daran, dass das Gemeinschaftsreferat über die Harfe heute hat fertiggestellt werden müssen – und das ist nicht gelogen – aber der Enthusiasmus, die Freude und Ausgeglichenheit, die das große Mädchen normalerweise beim Backen an den Tag legt, war dieses Mal überhaupt nicht vorhanden. Und das ist völlig okay. Wenn sie sich nicht angemeldet hätte und pflichtbewusst, wie sie nun mal ist, nun auch etwas abgeben wollte, hätte sie sicherlich nicht gebacken. Mein Hilfeangebot, das sich ums Einkaufen der Zutaten nach detaillierter Liste drehte, wurde freundlich angehört und abgelehnt, so dass ich mich entspannt und gelassen aus der Küche habe zurückziehen können und die Mädchen hab machen lassen.

Kuchenabgabe war um 19h. Exakt eine Minute vorher hab ich sie an der Schule rausgelassen und zugeschaut, wie sie mit ihrem Kuchen den kleinen Fußweg zum Eingang entlangsprinteten.

Zuhause wartete das Back-Chaos.

Um halb 10 lud ich Kind und Kuchenkiste wieder ins Auto und mir schien, als wäre der Abend ganz nett gewesen, aber die Platzierung des Kuchens letztlich egal. Und auch das ist völlig okay.

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