Heimelig

Heimelig als Gegenwort zum übermächtigen, allgegenwärtigen Hygge. Heute waren wir das nämlich.

Wir sahen Narzissen draußen

und drinnen.

Aber das war es dann auch fast schon. Gestern Abend hatte ich noch das dringliche Bedürfnis, auf jeden Fall mit allen irgendeine Art von Außenaktivität zu machen, aber das zerschlägt sich, ohne dass das Thema überhaupt angeschnitten wird. Gar nicht schlimm.

Hanne ist vormittags kaum anzusprechen, die letzten Seiten von Oksa Pollock 2 fesseln die Nase zu sehr ins Buch. Die nächsten beiden Bände sind schon bestellt.

Ich hänge Wäsche auf. Große, mittelgroße, grundschulgroße und einige Babysachen in 50-56 für das neugeborene Mädchen eines befreundeten Paares. Sachen von Ella, die noch im Keller gelagert waren. So klein! Kurze Ärmchen, breiter Oberkörper, Knöpfe am Kragen. 4 Pullover passen locker nebeneinander auf eine Reihe Wäscheständer.

Hanne hat ausgelesen und fing an zu kochen. Christoph und Ella üben Klavier. Seit Aschermittwoch nehmen die beiden gemeinsam Unterricht.

Danach verwandelt sich der Küchen- in einen Basteltisch samt Kartons, Glitzer, Papier, Glitzerpapier, Perlen, Wolle, einer ganzen Horde Eisstäbchen. Wir hören gute Musik und schwingen die Heißklebepistole im Takt. Dazu gibt es die Reste von Karnevalskuchen.

Am Abend gucken wir einen Film, dann bringen wir gemeinsam die Mädchen ins Bett.

 

One thought on “Heimelig

  1. […] haben wir Kontakt zu einem neuen Klavierlehrer bekommen, der heute seine Probestunde bei uns gibt; im Gegensatz zum ersten Anlauf aber nur für Ellie. Sie freut sich sehr, dass Christoph so früh von der Arbeit kommt, dass er […]

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