Feriensonntag

Morgen fängt die Schule wieder an, und damit die Mädchen einigermaßen gut aus den Federn kommen (von uns Großen mag ich gar nicht sprechen), müssen sie heute wohl oder übel den Schlafanzug aus- und die Jeans anziehen.

Wir haben den Baum abgeschmückt und neben den von unserem Doppelhaushälftenpartner an die Straße gestellt. Die Weihnachtssachen wurden sorgfältig eingepackt und weggeräumt, Wohnzimmer, Flur und Hausflur von Tannennadeln befreit, die Papiersterne von der Terrassentür abgeknibbelt. Nur die Lichterketten dürfen hängenbleiben, die machen es gemütlich.

Die Mädchen haben sich den frischen, fast unbeschriebenen Kalender des neuen Jahres vorgeknöpft und ein paar Daten eingetragen. Geburtstage, schon geplante Urlaube und Fest- und Feiertage, die dem Jahr Struktur und Eckpfeiler verleihen.

Bei Anbruch der Dämmerung sind wir zum See im Nordpark spaziert, der immer noch zugefroren ist. Anfangs war es noch so hell, wie es an diesem Tag wurde, was nicht besonders viel war:

Beim See angekommen war es schon dunkel, was dem Ausflug einen abenteuerlichen Anstrich gab. Wir trafen 3 Jungs, die mit Fackeln liefen, schmissen Hölzer auf den zugefrorenen See, weil es keine Steine zu finden gab, spazierten einmal drumherum und dann wieder heim.

Obligatorisches Schuhbild. Wir mögen Jeans.

Um viertel nach 8 hielten wir Großen uns den „Tatort“ an und brachten die Mädchen trotz anfänglicherProteste ins Bett. Es klappte gut.

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