Augenarzt-Termin

26. Januar 2017 1 Von Silke

Wenn beide Eltern kurzsichtig sind – so wie Christoph und ich – ist es eine gute Idee, mit den Kindern mindestens einmal jährlich zur Routine-Untersuchung beim Augenarzt zu gehen.

Hanne ist unser Adlerauge, sie braucht sich keine Sorgen über eine Brille zu machen. Bei Ella hieß es schon vor Jahren, dass sie entweder sofort-jetzt-direkt oder spätestens zum Schuleintritt eine Brille brauchen würde. Das „Problem“ war allerdings ein ganz anderes: Sie hat nur nie verraten, welche Figuren sie an der weit entfernten Wand erkennt, so dass andere Mess-Arten herangezogen werden mussten. Bislang hat sie diese Mess-Tests immer bravourös bestanden.

Heute war es wieder mal soweit, und damit Ella problemlos mitgeht und -macht, musste Hanne auch zum Sehtest. Da sie jetzt an vielen Tagen schon früh aus der Schule kommt – also entweder direkt nach dem Unterricht um 13h oder nach dem Essen in der Cafeteria um 14h – hat sie den Nachmittag frei und ohnehin nichts Besseres zu tun. Wunderbar.

In Hannes neuen Helm spiegeln sich photographierende Mutter, Himmel und Hintergrundhäuser. Ihr alter Helm war ohnehin zu klein geworden (bzw. der Kopf darin mittlerweile zu groß), um zusätzlich noch eine dicke Mütze zu tragen. Als nun auch noch ein Stück abbrach, war es definitiv Zeit für einen neuen.

Den Sehtest bestanden beide Kinder, Hanne wie üblich flotter und problemloser als ihre kleine Schwester, aber beide dürften so direkt zum Führerscheintest. Super.

Weil wir eh schon mitten in der Stadt waren, nutzten wir die Gelegenheit für einen Abstecher zum MUKK. Die Räder parkten wir am Theater.

Während ich die Mädchen im MUKK ließ, ging ich einmal kurz zu Oxfam, fand aber nichts. Das kann Kindern im MUKK ja nicht passieren, wo an jeder Ecke verlockende Dinge warten. Wir waren ewig im EG, wir waren mittel-ewig im UG, wo ich über die BRIO-Bahn der nächsten Generation staunte,

und dann waren wir noch mal doppelt-ewig im OG, weil es da eine gutsortiere Bücherecke gibt.

Ich hatte beiden einen gewissen Betrag zugesagt, für alles, was darüber hinausging, musste das Taschengeld herhalten. Jetzt will Hanne erstmal wieder für den nächsten Send sparen.