Schlafen unter dem Todesstern

Natürlich passierte, was passieren musste.

Ella ging es wieder ganz gut; sie hatte sich seit den erforderlichen 24 Stunden nicht mehr übergeben und freute sich genauso wie Hanne auf die Übernachtung bei Corinna. Ohne dass wir Oma und Opa bemühen müssten, ihr Wochenende für unser Wochenende zu opfern und 2 Stunden Anfahrt in Kauf zu nehmen, könnten Christoph und ich das erste Mal seit 12 Jahren gemeinsam auf die Weihnachtsfeier gehen.

Könnten. Ginge es mir nicht so elend, dass ich nur schlafen, leiden, mir selber leid tun und rumliegen wollte. Obwohl ich zu Hause bleiben würde, ließen sich die Mädchen nicht davon abbringen, trotzdem bei Corinna zu übernachten (Alternativ, so ihr Vorschlag, kann ich ja auch hoch ins Bett gehen, statt auf der Couch zu lungern, und sie würden sich dann Corinna zu uns einladen.).

Der Liebste war auf der Weihnachtsfeier, die Mädchen schliefen unter dem Todesstern und ich konnte schlafen, leiden, mir selber leid tun und rumliegen. Danke, Corinna!

 

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